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Offizielle Homepage von FC 1910 Germania Teveren e.V.
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Spielberichte der Saison 2010/2011 Quelle der Berichte: Heinsberger Zeitung
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13.06.2011 Mittelrheinliga - 30. Spieltag FC Hennef - Germania
 0 : 0 (0:0)
Aufstellung: Kalayci - Dogan (Hooi) - Szkaradek - Etzold - Kaußen (Wilhelm) - Derichs - Roemgens - Gitimu (Back) - Vati - Rahmen - Kranz
Tore: keine
Bericht:
Germania Teveren
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05.06.2011 Mittelrheinliga - 29. Spieltag Germania - VfL Leverkusen  1 : 1 (1:1)
Aufstellung: Schnorrenberg - Szkaradek - Etzold - Vati - Derichs - Dogan (Wilhelm) - Roemgens - Rahmen (Kaußen) - Kranz - Back - Quadflieg
Tore: 1:0 Vati (26.) 1:1 Lamsfuss (36.)
Bericht: Teveren vergibt Matchball Nr. 1 Germania muss nach dem 1:1 (1:1) gegen den VfL Leverkusen weiterhin um den Klassenerhalt in der Mittelrheinliga bangen. Vatis Treffer reicht nicht.
Teveren. Andreas Rahmen, Sebastian Kranz, Alexander Back, André Etzold, Martin Quadflieg: Jeder für sich hätte Heldenstatus zwischen 16 und 16.45 Uhr im Teverener Heidestadion erlangen können. Aber eins einte die Fußballer, sie machten – trotz größter Chancen – dieses eine Tor nicht. Der eine Treffer, der die heimischen Germanen mit einem Sieg über den VfL Leverkusen (1:1) definitiv vorzeitig in der Mittelrheinliga gehalten hätte. So blieb am Ende nur ein 1:1, und das Zittern hält noch eine Woche an. Bis am Pfingstmontag die Partie beim FC Hennef abgepfiffen wird und die Teverener den einen Punkt in den Händen halten. Der auch nur dann reichen würde, wenn der SSV Bergneustadt in Wesseling nicht gewinnt.
„Nur der Sieg zählt“, so hatte Germania-Trainer Hermann Kraut seine Mindestforderung formuliert. Der Wille war auch vorhanden, die Führung ebenfalls, aber letztlich scheiterten die Teverener unglücklich an der Umsetzung ihres Vorhabens. Die Nerven versagten, die Coolness fehlte, die Umständlichkeit nahm Oberhand, die Zeit verrann. Und am Ende konnte keiner so richtig sagen, woran es denn nun gescheitert war, dass nicht drei Punkte zu Buche standen.
Die einfachste Betrachtung lautete: Die Chancen der Platzelf hätten zu einem 5:1 gereicht. Andererseits hatte Leverkusens Keeper Timo Vergaro einen Sahnetag, und die Leverkusener – die immerhin auch noch mitspielten – machten aus drei Chancen das eine Tor. Das ihnen allerdings nicht mehr so richtig helfen dürfte. Szoltan Vati, in den letzten Wochen der Mann für die wichtigen Tore im Teverener Dress, brachte mit einem satten Schuss aus 15 Metern ins kurze Eck seine Germanen (25.) in Führung. Die glich der Leverkusener Lukas Lamsfuss neun Minuten später aus. Er marschierte durch eine paralysiert wirkende Teverener Abwehr und ließ Torwart Christian Schnorrenberg keine Chance.
Apropos Schnorrenberg: Bei weiteren guten Leverkusener Möglichkeiten (62./60.) wehrte der Keeper in Klassemanier ab. In den letzten 14 Minuten der von Fehlpässen geprägten Begegnung bissen sich die Germanen an VfL-Torwart Vergaro fest oder schossen und köpften am Tor vorbei. Dazu verhinderte der Pfosten bei Schüssen von Alex Back (76.) und Szoltan Vati (44.) den ersehnten Treffer. Kraut fasste zusammen: „Der Leverkusener Torwart hat toll gehalten, dass muss man fairerweise sagen. Mich ärgert aber auch, dass beim Gegentor unser Spieler Alex Back stehen bleibt, obwohl ich ihm lautstark zugerufen habe ‘Geh dahin!’ Auch das hat uns den Punkt gekostet.“
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29.05.2011 Mittelrheinliga - 28. Spieltag SV Wachtberg - Germania
 1 : 4 /0:1)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Schnorrenberg – Szkaradek - Etzold - Vati - Kaußen - Derichs - Gitimu (Wilhelm) - Rahmen (Wiegels) - Back (Baczewski) - Kranz - Quadflieg
Tore: 0:1 Alexander Back (10.) 1:1 Mehmet Dogan (28.) 1:2 Szoltan Vati (66. / Elfm) 1:3 Sebastian Kranz (71.) 1:4 Sebastian Kranz (86.)
Bericht: Der nächste Schritt Richtung Mittelrheinliga-Verbleib Die Mannschaft von Germania Teveren setzt sich beim SV Wachtberg mit 4:1 durch, ohne dabei wirklich überzeugen zu können
Teveren. Man hat zäh begonnen, sich dann stetig gesteigert und letztlich auch die nötigen Treffer erzielt. Germania Teveren holte mit einem 4:1 beim SV Wachtberg den nächsten „Dreier“ und kam dem Verbleib in der Mittelrheinliga wieder ein Stückchen näher.
Teverenshatte sich ein frühes Tor gewünscht, das Sebastian Kranz auch erzielte, der Unparteiische aber wegen Abseits’ nicht gab. Also musste ein zweiter Versuch her. Es dauerte nur vier weitere Minuten, da klingelte es wiederum. Diesmal hatte Martin Quadflieg auf Alexander Back (10.) geflankt, der dieses Anspiel zu seinem neunten Treffer nutzte. Befreiend wirkte diese Führung für die stark abstiegsbedrohten Germanen jedoch nicht.
Die Zuschauer staunten nur noch. Die abgeschlagenen Wachtberger übernahmen nun die Initiative. Hermann Krauts Elf wirkte leicht paralysiert und schaffte es nicht, die Begegnung an sich zu reißen. Die Mühen der Gastgeber wurden dann auch in der 28. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Ein Fehler des Teverener Andi Rahmen war vorausgegangen. Per Kopf war Mehmet Dogan zur Stelle und markierte das 1:1 Der – angesichts seiner misslichen Lage – gar nicht so offensiv wie erwartet aufspielende SV tat das, was Hermann Kraut schon vorher mahnend bemerkt hatte: „Die Gastgeber spielen gar nicht so schlecht und haben einige Partien nur unglücklich abgegeben.“
Mit Tobias Wilhelm – für Gitimu eingewechselt – begannen die Germanen die zweite Halbzeit. Und die brachte die erneute Führung der Gäste. Nach einem Foul an Sebastian Kranz zeigte der Schiedsrichter auf den Strafstoßpunkt. Ein Fall für Szoltan Vati. Der „Vierer“ des FC Germania behielt zum dritten mal in Folge bei einem Elfmeter die Nerven und verwandelte zum 2:1 (65.). Noch freundlicher gestaltete sich das Resultat in der 69. Minute für Krauts Kämpfer. Alexander Back bediente „Basti“ Kranz mustergültig, und es hieß 3:1. Die Germanen waren auf Kurs. Gegenseitig abklatschen durfte sich der Gast auch noch ein viertes Mal. Sebastian Kranz machte das 4:1 (86.) und ist vereinsinterner Torschützenkönig mit elf Treffern. Ganz dankbar war Hermann Kraut dem 42-jährigen (!) Dirk Wiegels aus der Reserve. Der Routinier kam angesichts der Personalsorgen noch zu einem Kurzeinsatz.
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22.05.2011 Mittelrheinliga - 27. Spieltag Germania - VfL Alfter
 3 : 1 (1:0)
Aufstellung: Schnorrenberg - Szkaradek - Etzold - Vati - Rehberg (Wilhelm) - Derichs (Kaußen) - Roemgens (Dogan) - Rahmen - Back - Kranz - Quadflieg
Tore: 1:0 Szoltan Vati (40.) 2:0 Sebastian Kranz (83.) 3:0 Alexander Back (85.) 3:1 Kartal (87.)
Bericht: Ein eminent wichtiger Sieg Mittelrheinligist Germania Teveren schlägt Alfter 3:1. Vati, Kranz und Back treffen, aber drei verletzte Spieler schmälern die Freude.
Teveren Germania Teveren schlägt zurück. Durch den 3:1-Sieg über den VfL Alfter hat Trainer Hermann Krauts Team demonstriert, dass es den Kampf um den Verbleib in der Mittelrheinliga angenommen hat. Kraut: „Der Erfolg war äußerst wichtig. Wir haben ihn aber mit drei Verletzungen auch teuer bezahlen müssen“, war die Freude nicht ungetrübt.
Angesichts der Bedeutung, dass die abstiegsbedrohten Teverener unbedingt gewinnen mussten, hielten sich die Platzherren zunächst deutlich zurück. „Unsere Jungs spielen noch zu verhalten und kommen aus der Defensive noch nicht richtig heraus“, bemerkte Obmann Roman Dohmen. Torgelegenheiten waren bis dahin nicht auszumachen. Dafür hatten die Germanen aber auch einen überschaubaren Arbeitseinsatz in ihrer Abwehrabteilung, denn auch der Tabellendritte hatte noch keine zündenden Ideen. So kam größere Betriebsamkeit an der Teverener Bank erst in der 27. Minute auf. Dave Roemgens musste sich angeschlagen auswechseln lassen.
Zum ersten Mal turbulent wurde es in der 34. Minute. Rehberg drosch den Ball aufs Tor, der VfL-Keeper ließ abklatschen, aber Alex Back war zu langsam. Dann wurde Kadir Dogan (35.) gefoult. Der Unparteiische pfiff Elfmeter. Szoltan Vati nutzte diesen zum 1:0. Nur drei Minuten später war für den verletzten Philipp Derichs das Spiel zu Ende. Niklas Kaußen nahm seinen Platz ein.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit und dem 1:0 im Rücken verstärkte Teveren den Druck. „Mich freut, dass unsere Abwehr insgesamt sehr sicher steht“, sah Obmann Dohmen immer noch keine ernstzunehmende Gefahr. Unglücklich für Teveren: Bei einem Schussversuch verletzte sich Matthias Rehberg. Auch er musste raus, für ihn kam Tobias Wilhelm (66.). In der Schlussphase dann der Erfolg, den die Germanen seit Wochen vermissten. In der 84. Minute machte Sebastian Kranz das 2:0 – sein 9. Treffer. Auf diese Bilanz kam auch Alex Back in der 86. Minute. Ihm gelang das 3:0. Der Gast konterte kurz darauf mit dem 1:3 (88.) durch Demir Adem. Aber die eminent wichtigen Punkte blieben bei den Teverenern.
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14.05.2011 Mittelrheinliga - 26. Spieltag Viktoria Arnoldsweiler - Germania
 0 : 0 (0:0)
Aufstellung: Schnorrenberg - Derichs - Szkaradek - Etzold - Rehberg - Vati - Roemgens (Dogan) - Rahmen (Kaußen) - Back - Quadflieg - Kranz
Tore: keine
Bericht: Dieser Punkt hilft den Germanen nicht weiter Teveren holt ein 0:0 in Arnoldsweiler und kommt in der Mittelrheinliga nicht von den Abstiegsrängen. Kraut: „Sieg verschenkt.“
Teveren. Das 0:0 bei Viktoria Arnoldsweiler hievte Germania Teveren nur für 22 Stunden von einem Abstiegsplatz weg. Sonntag zog die Konkurrenz nach. Das an Höhepunkten arme Spiel in Arnoldsweiler brachte die Heidekicker nicht so richtig weiter. Auch wenn am Ende immerhin ein Zähler auf der Habenseite stand.
Germanias Trainer Hermann Kraut hatte sich – gegenüber des Brühler Spiels (1:2) – zu zwei Änderungen entschlossen. Für Niklas Kaußen und Alirezaq Gitimu baute Kraut den Routinier Matthias Rehberg und Stürmer Martin Quadflieg ein. Die etwas offensivere Grundausrichtung der Gäste brachte zunächst aber keinen Nutzen. Beide Teams standen verhältnismäßig tief und neutralisierten sich. Germanen-Obmann Roman Dohmen konnte damit aber bis zur Halbzeit recht gut leben. „Unsere Abwehr steht sehr sicher, ich habe noch keine Chance für die Viktorianer gesehen“, war er nicht unzufrieden. Teverens Torchancen konnten aber auch nur an zwei Fingern abgezählt werden. In der 18. Minute hob Mattes Rehberg einen Eckball vors Tor der Hausherren. Sebastian Kranz stieg hoch, aber dessen Kopfball flog dem Viktoria-Keeper direkt in die Arme. Beim zweiten Versuch in Führung zu gehen, versuchte sich Philipp Derichs (30.). Wieder ging ein Eckball voraus, Derichs’ Schuss aus elf Metern prallte von einem Arnoldsweiler ab.
„Ich denke, wir werden in der zweiten Halbzeit den Druck erhöhen, denn wir wollen hier mit mehr als nur einem Punkt wegfahren“, war Funktionär Dohmen zur Pause zuversichtlich. Teveren kam tatsächlich entschlossener aus der Kabine und nahm die Begegnung fest in die Hand. Zweimal bot sich Alex Back die Möglichkeit zum 1:0. Aber in beiden Situationen (48./57.) reagierte der Stürmer zu eigensinnig. Für Dave Roemgens war die Partie zur Pause bereits beendet. Er musste verletzt passen, Kadir Dogan kam. In der Schlussphase stand den Germanen das Glück zur Seite. Bei einem Schuss von Diza Lutete (85.) stand Torhüter Christian Schnorrenberg goldrichtig und verhinderte den Rückstand, der allerdings unverdient gewesen wäre.
Hermann Kraut wirkte nach dem Remis nicht gerade glücklich. „Nach hinten hin hat meine Mannschaft gut gestanden. Ich denke, dass wir heute den Sieg verschenkt haben, denn die Möglichkeiten dazu waren da.“
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06.05.2011 Mittelrheinliga - 25. Spieltag Germania - SC Brühl
 1 : 2 (1:2)
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold - Vati - Szkaradek - Roemgens - Gitimu (Rehberg) - Rahmen - Kaußen (Quadflieg) - Derichs - Back - Kranz (Dogan)
Tore: 0:1 Notz (5.) 1:1 Szoltan Vati (33. Elfm) 1:2 Frohn (39.)
Bericht: Eine Chance weniger auf Erhalt der Klasse Germania Teveren verliert gegen Brühl mit 1:2
Teveren. Die Möglichkeiten reduzieren sich. Nach dem 1:2 von Mittelrheinligist Germania Teveren am gestrigen Abend gegen den SC Brühl müssen die Heidekicker noch ein bisschen mehr um den Verbleib in der Liga bangen.
Mit dem Vorgehen der Heimmannschaft in der Startphase konnte sich der Teverener Anhang nicht anfreunden. Hermann Krauts Mannschaft kam nicht richtig in die Gänge. Der SC Brühl war wesentlich aktiver und auch aggressiver. Aus ihrer ersten Chance machten die Gäste auch den Führungstreffer. „So blöd kann es laufen“, schimpfte Teverens Obmann Roman Dohmen angesichts des schnellen Rückstandes.
Der Ball „versprang“ den Teverener Abwehrspielern, gleichzeitig war der Brühler Martin Motz zur Stelle und roch seine Chance. Aus zehn Metern Distanz bugsierte er den Ball zum 0:1 (5.) ins Germania-Tor. Eine spürbare Reaktion der Gastgeber blieb zunächst noch aus. Wer nun auf Tormöglichkeiten oder gar Treffer wartete, wurde enttäuscht. Doch das änderte sich auch dank eines Elfmeterpfiffs. In der 30. Minute „kümmerten“ sich Brühls Torwart und ein Abwehrspieler gleichzeitig um Stürmer Sebastian Kranz. Der Unparteiische erkannte darin ein Foul und pfiff Elfmeter. Den verwandelte Szoltan Vati zum 1:1 (30.).
Die Freude währte aber nur acht Minuten. Ein Aufsetzer, von Brühls Thomas Frohn abgezogen, überwand Teverens Torsteher Christian Schnorrenberg zum 1:2 (38.). Nach dem Wechsel versuchte es Hermann Kraut mit einem zusätzlichen Stürmer. Martin Quadflieg (60.) kam für Niklas Kaußen. Seine erste Möglichkeit (63.) bedeutete fast das 2:2. Aber der SC-Keeper flog noch dazwischen.
An klaren Möglichkeiten kam für die Gastgeber danach nichts mehr zustande. Teveren wirkte in der letzten halben Stunde der Begegnung einfallslos und fand kein Rezept gegen kompromisslose Brühler. „Unser Gast war heute Abend einfach bissiger und aggressiver“, erklärte sich Obmann Dohmen die Niederlage, die für die Germanen natürlich ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt darstellt.
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01.05.2011 Mittelrheinliga - 24.Spieltag TSC Euskirchen - Germania  0 : 3 (0:1)
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Adrian Szkaradek - Andre Etzold - Zoltan Vati - Niklas Kaußen (Ali Gitumi) - Matthias Rehberg (Kadir Dogan) - Dave Roemgens - Philipp Derichs - Andreas Rahmen - Alex Back - Sebastian Kranz (Martin Quadflieg)
Tore: 0:1 Alex Back (26.) 0:2 Alex Back (62.) 0:3 Alex Back (75.)
Bericht: „Back-Zeit“: Germania Teveren siegt in Euskirchen Die Mannschaft von Hermann Kraut feiert einen 3:0-Erfolg und bestätigt den Aufwärtstrend. Drei Teffer von Alex Back.
Teveren. Mit dem enorm wichtigen Dreier, den Germania Teveren aus Euskirchen mitbrachte, sind die Heidekicker im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Mittelrheinliga weiter vertreten. Den 3:0 (1:0)-Erfolg sicherte der in der Winterpause aus Wegberg heimgekehrte Alexander Back mit drei Toren. Damit schraubte Back seine persönliche Trefferquote auf acht Tore für die Germanen hoch. Mit etwas Schützenhilfe aus Alfter traten die Teverener in Euskirchen an. Bereits am Samstag hatte der VfL den abstiegsbedrohten Mitkonkurrenten SSV Bergneustadt mit 3:2 Toren besiegt.
Beim TSC deuteten die Germanen von Anpfiff weg an, dass sie nicht nur gekommen waren, um ein Unentschieden mitzunehmen. In Torwart Christian Schnorrenberg hatte der Gast zudem einen Rückhalt, der sich, das stellte Teverens Obmann Roman Dohmen heraus, „sehr stark im Herauslaufen zeigte und dadurch in der ersten Halbzeit gar nichts für den TSC zuließ“. Außer einem Distanzschuss des Euskircheners Iaia (14.), den Schnorrenberg ohne Probleme hielt. Von einem Euskirchener Fehler im Mittelfeld profitierte die Mannschaft von Trainer Hermann Kraut dann in der 25. Minute. Alex Back kam an den Ball, zog auf und davon und schoss aus 20 Metern Entfernung zum 1:0. Nur drei Minuten später ließ Sebastian Kranz nach schönem Pass von Matthias Rehberg das mögliche 2:0 aus. Der Stürmer traf das Leder nicht richtig.
Nach dem Wechsel investierte der TSC zunächst mehr als noch in der ersten Halbzeit, denn ganz gerettet sind die Kreisstädter auch noch nicht. Ein abgefälschter Schuss von Gruschwitz (52.) flog gegen den Außenpfosten. „Back-Zeit“ hieß es zum zweiten Mal in der 62. Minute. Vorausgegangen war ein schönes Doppelpassspiel mit Kranz, das Alex Back mit seinem zweiten Tor abschloss. Nur eine Minute später zischte ein Freistoß des TSC Millimeter über die Latte.
Endgültig zum überragenden Spieler der Begegnung avancierte Alex Back in der 77. Minute. Mit einem „unwiderstehlichen“ Treffer gelang ihm das 3:0 – der Teverener Anhang war verzückt. Der Stürmer hatte den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und im Netz versenkt.
Hermann Kraut lobte die stetigen Fortschritte, die seine Mannschaft von Woche zu Woche macht. „Auch heute hat sie wieder kämpferisch und spielerisch etwas draufgepackt. Es macht wirklich Spaß, den Jungs zuzusehen“, betonte der Trainer.
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25.04.2011 Mittelrheinliga - 23.Spieltag SV Rott - Germania  1 : 2 (0:1)
Aufstellung: Schnorrenberg - Szkaradek - Etzold (Rehberg) - Vati - Kaußen (Derneden) - Derichs - Gitimu - Roemgens - Dogan (Wilhelm) - Kranz - Back
Tore: 1:0 Sebastian Kranz (3.) 1:1 Philipp Dunkel (53.) 2:1 Alexander Back (78.)
Bericht: Ein Sieg der Moral: Kranz und Back sichern die Punkte Mittelrheinligist Germania Teveren gewinnt 2:1 in Rott. Zwei gehaltene Elfmeter, eine Rote Karte und zahlreiche Chancen.
Nach drei Niederlagen hat sich Germania Teveren im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet. Beim SV Rott gelang den Heidekickern ein verdienter 2:1-Erfolg, der „unheimlich wichtig für uns ist und zusätzlichen Auftrieb gibt“, jubelte Teverens Trainer Hermann Kraut nach dem enorm wichtigen Erfolgserlebnis.
Bereits nach 200 Sekunden durften sich die Gäste, ohne Andi Rahmen antraten, freuen, als hätte man ihnen ein dickes Schokoladenei ins Nest gelegt. Über Kadir Dogan bauten sie einen Angriff auf, der Ali Gitimu erreichte. Gitimu leitete das Leder weiter auf Sebastian Kranz, und aus acht Metern Distanz versenkte der Stürmer den Ball zum 1:0 für die Germanen. Ein Auftakt, den sich die Trainer Hermann Kraut und Dieter Dulewicz gewünscht hatten. Alirezeqac Gitimu (34.) hatte auch das 2:0 auf dem Fuß. Er ließ die Riesenmöglichkeit jedoch aus und schoss aus fünf Metern über das Rotter Tor.
„Was war das denn“, fragte sich der gesamte Teverener Anhang in der 37. Minute. Der Schiedsrichter pfiff nach einer Aktion im Strafraum und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Bei einem Laufduell mit Philipp Dunkel soll Philipp Derichs gehalten haben. Ersichtlich war allerdings nur Dunkels Handspiel. Germanias Keeper Christian Schnorrenberg ahnte bei Dunkels Strafstoß die Ecke und parierte.
Kurz vor der Pause schoss Germanias Mittelfeldspieler Niklas Kaußen freistehend aus 14 Metern aufs Tor. Mit dieser Aktion vergeigte Teveren zum zweiten Mal das 2:0.
Das Glück stand den Gästen unmittelbar nach Wiederbeginn zur Seite. Stefan Kwasnitza (47.) traf mit einem Kopfball nur die Latte des Teverener Tores. Da war Kapitän André Etzold gar nicht mehr im Spiel. Er musste nach 13 Minuten verletzt passen. Für ihn kam Matthias Rehberg. Niedergeschlagen waren die Germanen zunächst, als Philipp Dunkel (55.) den Ausgleich machte.
Aber Teveren bissd zurück. Zuerst verpasste Niklas Kaußen (61.) die erneute Führung, dann pfiff der Referee Elfmeter für Teveren. Lukas Kraß holte Sebastian Kranz von den Beinen. Dafür bekam der Rotter die Rote Karte. Alex Back zeigte nerven, schoss schwach und der Rotter Keeper Mark Hilgers hielt.
In der 79. Minute bewies Back seine altbekannte Kaltschnäuzigkeit. Er machte für seine Teverener das 2:1. Elf Minuten später machte sich große Erleichterung bei den Gästen breit. Hermann Kraut: „Meine Mannschaft hat sich sehr schwer getan und zahlreiche Chancen ausgelassen. Aber sie hat bis zum Umfallen gekämpft und heute den Lohn dafür bekommen.“
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21.04.2011 Mittelrheinliga - Nachholspiel vom 16.Spieltag Germania - Borussia Freialdenhoven
 1 : 2 (1:1)
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold - Vati - Wilhelm (Rehberg) - Szkaradek - Derichs - Roemgens - Kaußen (Quadflieg) - Rahmen - Kranz - Back
Tore: 0:1 Betzer (11.) 1:1 Sebastian Kranz (36.) 1:2 Betzer (81.)
Bericht: Abseitstreffer kostet Punkt Germania Teveren verliert in der Mittelrheinliga unglücklich mit 1:2 gegen Freialdenhoven. Nun muss Krauts Team am Ostermontag zum SV Rott.
Abseits oder nicht, der Treffer zählte. Der Teverener Anhang konnte sich noch so sehr aufregen, die Punkte aus dem Derby gegen Borussia Freialdenhoven waren weg. Mit zwei Treffern von Thomas Betzer fuhren die Borussen einen 2:1-Erfolg am Gründonnerstag im Heidestadion ein. Beim Siegtor hatte Kopfballschütze Betzer (76.) mindestens zwei Meter im Abseits gestanden. Geschenke – so wie sie die Gäste beim Siegtor vom Unparteiischen bekamen – hatte Germanias Trainer Hermann Kraut noch nicht mal im Ansatz in Erwägung gezogen. Im Gegenteil. Der Coach legte schon vor dem Anpfiff die Stirn in Sorgenfalten. „Die werden heute mit doppeltem Engagement gegen uns zur Sache gehen.“
Das wurde dann in der Begegnung auch sehr schnell klar, schon in der 9. Minute führte die Mannschaft von Trainer Wilfried Hannes. Ein schwerer Fehler von Dave Roemgens leitete das 0:1 ein.Nach zwei Abwehrversuchen war Thomas Betzer zur Stelle und drückte den Ball zum 0:1 über die Linie. Zwei gute Chancen für Teverens Sturmduo Alexander Back und Sebastian Kranz folgten. Eine dritte Möglichkeit brachte dann den Ausgleich. Beim 1:1 (34.) Minute tunnelte Sebastian Kranz Gästetorwart Daniel Schell, nachdem Kranz von Alex Back mustergültig angespielt worden war. Freialdenhoven hatte bis zur Halbzeit mehr vom Spiel, dennoch war das Remis aufgrund von Teverens Engagement gerecht.
In der Halbzeit bekamen Teverens Germanen auch moralische Unterstützung von der Tribüne präsentiert. Ihr verletzter Spielmacher Hendrik Bergmann nahm dort Platz. Der Leistungsträger der Teverener hatte nach einem Schlüsselbeindruch im Junkersdorf-Spiel eine Platte in die Schulter eingesetzt bekommen. Das Daumendrücken von Bergmann und dem Teverener Anhang – die Begegnung lief vor der erschreckend geringen Kulisse von nur 100 Zuschauern ab – nützte nichts. In der 76. Minute flankt Borusse Hamedi Alaoui, Thomas Betzer stieg hoch und es hieß 1:2. Für einen „Trikotfasser“ sah Betzer in der 89. Minute noch die Gelb-Rote Karte (89.).
Am Montag müssen die Germanen ihren Osterbraten schon sehr früh einnehmen. Denn bereits um 15 Uhr steht die nächeste Begegnung an, beim SV Rott. Das Hinspiel hatte Teveren 5:3 gewonnen. Hermann Kraut hofft, dass die Kräfte in seinem Team ausreichen. Ersagt: „Man hat heute wieder gesehen, dass die Moral bei uns absolut stimmt. Aber die letzten beiden Begegnungen haben meine Mannschaft unheimlich viel Kraft gekostet.“
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17.04.2011 Mittelrheinliga - 22.Spieltag Germania - FC Junkersdorf  1 : 3 (1:2)
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Niklas Kaußen (Kadir Dogan) - Andre Etzold - Szoltan Vati - Adrian Szkaradek - Dave Roemgens - Hendrik Bergmann (Roman Derneden) - Andreas Rahmen - Philip Derichs - Alex Back - Sebastian Kranz
Tore: 0:1 Reuter (24.) 1:1 Alex Back (37.) 1:2 Mager (43.) 1:3 Spitali (90.)
Bericht: Ordentlich gespielt, zu schwach im Abschluss Germania Teveren unterliegt dem FC Junkersdorf mit 1:3. Der Tabellenführer der Mittelrheinliga hat nur drei gute Chance und nutzt diese Möglichkeiten zu drei Treffern im Heidestadion. Donnerstag kommt Borussia Freialdenhoven.
Teveren. Abgebrüht und kalt: So präsentierte sich der FC Junkersdorf gestern am Spätnachmittag bei Germania Teveren. Der Kader von Profitrainer Wolfgang Jerat hatte nur drei große Chancen. Die reichten dem Tabellenführer der Fußball-Mittelrheinliga aber, um einen 3:1-Erfolg daraus zu machen und den Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Zähler auszubauen.
Mit einer kleinen Hypothek mussten die Teverener Gastgeber in diese Begegnung gehen. Der Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, die SpVgg Wesseling-Urfeld, hatte ihr Spiel beim Tabellendritten VfL Alfter gewonnen, was den Druck auf die Teverener unweigerlich erhöhen musste.
Davon war der Mannschaft von Trainer Hermann Kraut aber nicht allzu viel anzumerken. Sie ließ den künftigen Meister und designierten NRW-Ligisten zwar spielen. Aber die Germania ließ auch nicht viel zu. Bis zur 23. Minute: Da „schummelte“ sich der Junkersdorfer Reuter durch, ignorierte den Rettungsversuch von André Etzold und schoss zum 0:1 ein. Schade für die Gastgeber, die bis dato ihren Strafraum unbetretbar gemacht und durch einen Kopfball von André Etzold (16.), ein Freistoß von Dave Roemgens ging dieser Möglichkeit voraus, sogar die Führung verpasst hatten.
Der Vorsprung der Junkersdorfer Gäste hatte aber nur zehn Minuten Bestand. Sebastian Kranz arbeitete sich durch, passte auf seinen Kollegen Alexander Back, und der trifft aus sechs Metern Distanz zum 1:1 (34.).
Das hatten sich die Teverener, die durch den Wesselinger Erfolg zwischenzeitlich wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht waren, verdient. In der 41. Minute waren die Gastgeber der Führung nahe, aber Alex Back scheiterte in aussichtsreicher Position. Nur einen Moment danach zeigen die Gäste, warum sie Tabellenführer sind. Ihre zweite Chance verwerten sie zum 2:1 (42.). Mager jagte einen Freistoß direkt in die Maschen des Germania-Kastens.
Teveren kam mit der Absicht aus der Kabine, das Spiel unbedingt drehen zu wollen. Die Ansätze dazu waren auch sichtbar, allein die Chancenauswertung stand den Heidekickern im Weg. Zweimal hatte Sebastian Kranz nicht die Nerven, den Ausgleich zu machen. Der Kampf gegen die Uhr spielt dem FC in die Karten, der nun die Partie kontrollierte. Die nächste Chance zum 2:2 bekam Szoltan Vati. In der 80. Minute ließ der Junkersdorfer Keeper das Leder fallen, Vati reagierte aber einen Moment zu spät und die Situation klärte sich für die Kölner. Die waren endgültig in der 87. Minute auf Meisterkurs. Spitali erzielt das 3:1 – und Teveren muss nun auf den Donnerstag hoffen. Dann kommt Borussia Freialdenhoven zum Derby
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10.04.2011 Mittelrheinliga - 21.Spieltag Germania Lich/Steinstraß - Germania  1 : 5 (0:0)
Aufstellung: Christian Schnorrenberg (David Aimann) - Adrian Szkaradek - Andre Etzold - Zoltan Vati - Niklas Kaußen - Philip Derichs - Hendrik Bergmann (Ayhan Kalayci) - Dave Roemgens - Andreas Rahmen - Alex Back (Ali Gitumi) - Sebastian Kranz
Tore: 0:1 Sebastian Kranz (49.) 0:2 Sebastian Kranz (57.) 0:3 Alex Back (59.) 0:4 Andreas Rahmen (63.) 0:5 Alex Back (79.) 1:5 Kelly Ajuya (87.)
Bericht: Teveren gibt Gas Mittelrheinligist siegt 5:1 in Lich-Steinstraß
Auftrag erwartungsgemäß ausgeführt. Mit diesem Gefühl dürften Teverens Germanen gestern Nachmittag den Bus bestiegen haben. Beim wahrscheinlichen Absteiger aus der Fußball-Mittelrheinliga, Germania Lich-Steinstraß, holten die Teverener nicht nur die volle Punktzahl, sie taten mit dem 5:1 (0:0) nebenher auch noch etwas fürs Torverhältnis.
Beide Torhüter verlebten eine sehr ruhige Anfangsviertelstunde. Der Steinstraßer Keeper Christian Schiefer brauchte bei einem Schuss von Alexander Back (10.) nicht eingreifen, denn das wuchtige Geschoss ging Zentimeter am äußeren linken Pfosten vorbei. Anders erging es Teverens Nummer 1, Christian Schnorrenberg. Ihren ersten Ausflug in den 16er der Gäste belohnten die Platzherren fast mit dem Führungstreffer. Einen hammerharten Schuss des Steinstrassers Kocygit lenkte Schnorrenberg noch mit den Fingerspitzen an die Latte. Teveren durfte sich beim Schlussmann bedanken, dass die Null hielt.
Nach dem Wechsel ging es in die andere Richtung. Was Hermann Kraut seinen Jungs in der Kabine gesagt hat, ist nicht überliefert. Vier Teverener Tore in elf Minuten deuten allerdings auf eine dicke Belohnung hin. Fünf Minuten nach der Pause begann Sebastian Kranz mit dem erfolgreichen Torschuss. Der Stürmer schloss eine schöne Einzelleistung (50.) zum 1:0 ab. Kranz legte auch das 2:0 (56.) nach. Vorbereitet von Alex Back, der zwei Licher austanzte und seinen Kumpel Sebastian bediente. Das 3:0 (58.) steuerte Back selbst bei. Die Teverener Torflut in diesem 10-Minuten-Block schloss Andreas Rahmen ab. Er wurde von Philipp Derichs angespielt und traf zum 4:0 (60.).
Die Teverener Lust auf Tore war damit aber noch nicht gesättigt. Alex Back bewies mit dem 5:0 (75.), dass er in seinem sportlichen Zuhause Teveren vollends angekommen ist. Das Gegentor durch Kelly Ajuja vermochte David Aimann nicht zu verhindern. Der Keeper, der für den verletzten Chris Schnorrenberg zwischen die Pfosten ging, war bei diesem Treffer (86.) chancenlos. Trainer Hermann Kraut wirkte gelöst: „Einerseits hatte diese Begegnung für mich persönlich einen sehr individuellen Charakter und – das ist natürlich viel relevanter – die Punkte sind für uns sehr, sehr wichtig.“
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03.04.2010 Mittelrheinliga - 20.Spieltag Germania - SSV Bergneustadt  0 : 1 (0:0)
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Andre Etzold - Adrian Szkaradek - Ali Gitumi - Hendrik BergmannDave Roemgens - Philipp Derichs - Andreas Rahmen - Niklas Kaußen (Tobias Wilhelm) - Sebastian Kranz - Alex Back
Tore: 0:1 Hock (75.)
Bericht: Hock beendet Teverens Serie unter Kraut Germania verliert 0:1 gegen Bergneustadt und erleidet einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Mittelrheinliga
Einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt erlitt Fußball-Mittelrheinligist Germania Teveren. Die Mannschaft von Trainer Hermann Kraut unterlag im eigenen Heidestadion dem Mitkonkurrenten SSV Bergneustadt mit 0:1 (0:0).
Die Gastgeber, die ohne Matthias Rehberg und Szoltan Vati angetreten waren, fanden nicht gut ins Spiel. Belebende Impulse im Spiel der Germania sah Coach Hermann Kraut lange nicht. In dieser Hinsicht wirkten die „Bergischen“ ausgeschlafener. Der Kader von Trainer Torsten Reisewitz hatte sich in der ersten Phase der Begegnung mehr verinnerlicht, dass es hier und heute (auch) um den Klassenerhalt geht.
Auf dem tiefen und durchweichten Boden wirkte der SSV angriffslustiger. Das führte dazu, dass die Bergneustädter die erste große Chance des Spiels hatten. Hakan Firat wurde in die Tiefe geschickt und tauchte frei vor Teverens Torwart Christian Schnorrenberg auf. Der Keeper vereitelte mit einer tollen Rettungstat (16.) einen Rückstand. Teveren – in den ersten 30 Minuten mehr dem Gegner hinterher laufend – hätte sich über einen Rückstand nicht beklagen dürfen. Wackelte die Serie, die die Mannen um Hermann Kraut gerade ins Leben gerufen haben? Bis zur Pause hielt sie jedenfalls noch.
Mit dem Seitenwechsel zog Hermann Kraut die erste Konsequenz. Er nahm Niklas Kaußen heraus und brachte dafür Tobias Wilhelm. Wenig später durchlebte der Teverener Tross eine bange Minute. Nach einem Zusammenprall mit einem SSVer bleibt Germania-Torwart Chris Schnorrenberg liegen. Der Keeper, der lange an einer Schulterverletzung gelitten hatte, stand nach kurzer Behandlung (49.) wieder auf. Dann produziert Alex Back die klarste Teverener Tormöglichkeit. Sein Schuss (56.) wurde aber noch zur Ecke abgelenkt. 15 Minuten vor Schluss passierte es dann. Ein Freistoß ging dem Kopfball von Hock voraus, der das 0:1 (75.) bedeutet. Teveren blies zur Schlussoffensive, aber es blieb bei einer Niederlage, die ein bisschen schmerzlicher als alle anderen empfunden werden durfte
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30.03.2011 Mittelrheinliga - Nachholspiel vom 15. Spieltag Germania - FC Hennef  1:0 (0:0)
Aufstellung: Schnorrenberg – Szkaradek, Etzold, Roemgens (77. Wilhelm), Bergmann, Back, Rahmen, Kranz, Kaußen (82. Dogan), Derichs, Gitimu (46. Derneden)
Tore: 1:0 Hendrik Bergmann (57.)
Bericht: Schnorrenberg hält, Bergmann trifft Germania Teveren verlässt nach 1:0 gegen Hennef Abstiegsplatz. Zwei Elfer
Geschafft! Germania Teveren hat nach dem 1:0-Sieg am gestrigen Abend über den FC Hennef den Abstiegsrang in der Mittelrheinliga verlassen. Mit Trainer Hermann Kraut ist auch der Erfolg wieder zurückgekehrt. Die Germanen holten mit der „grauen Eminenz“ der Trainergilde in der Liga acht Punkte in Folge.
Trotz des Regens fanden die Mannschaften im Heidestadion gute Bedingungen vor. Der Platz war am späten Nachmittag nochmal gewalzt worden. Der FC Hennef begann mit einer starken läuferischen Vorstellung, zwingende Chancen resultierten daraus aber nicht.
Das sah auf Teverener Seite nach 13 Minuten schon etwas anders an. Sebastian Kranz wurde in den Strafraum geschickt, er legte auf den besser postierten Andi Rahmen ab, doch dessen Schuss wurde in höchster Not von den Gästen abgeblockt. „Das hätte das 1:0 sein können“, bedauerte Co-Trainer Dieter Dulewicz.
Teverens Trainer Hermann Kraut hatte die Siegermannschaft von Hürth beginnen lassen. Bis zum Halbzeitpfiff erarbeiten sich die Platzherren zwei weitere Chancen der Marke „1:0-auf-dem Fuß“. Wieder war Sebastian Kranz beteiligt. In der 30. Minute stand der sehr arbeitsame Teverener Stürmer frei vor dem Hennefer Tor, schoss aber in aussichtsreichster Position vorbei. Nur zwei Minuten später spurtete Philipp Derichs an der Außenlinie entlang und flankte auf Alexander Back. Doch auch in dieser Situation flog der Ball am Pfosten vorbei. Teveren ging mit dem Gefühl in die Pause, an diesem Abend etwas holen zu können.
Diese Pläne hätte der Hennefer Dennis Eck durchkreuzen können. Nach einer Aktion von Dave Roemgens (Teveren) an Tobias Bahn im Strafraum gab der Unparteiische einen Strafstoß (55.) für die Gäste. Dieter Dulewicz protestierte: „Dave hat den Ball gespielt!“ Germania-Keeper Chris Schnorrenberg ahnte die Ecke und wehrte den Elfmeter ab.
Fast im Gegenzug kam Sebastian Kranz im Hennefer Strafraum zu Fall. Wieder gab’s Elfmeter, diesmal verwandelte Teverens Hendrik Bergmann (57.) zum 1:0. Die Partie entwickelte sich nun zum hektisch angelegten Kampfspiel. Teveren überstand dies mit Cleverness und blieb zum vierten Mal hintereinander niederlagenfrei.
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27.03.2011 Mittelrheinliga - 19.Spieltag FC Hürth - Germania
 0 :1 (0:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Adrian Szkaradek - Andre Etzold - Matthias Rehberg - Ali Gitumi (Tobias Wilhelm) - Hendrik Bergmann - Andreas Rahmen (Roman Derneden) - Niklas Kaußen - Philip Derichs - Sebastian Kranz - Alexander Back
Tore: 0:1 Alexander Back (79.)
Bericht: Back schießt Teveren aus dem emotionalen Tief Der Mittelrheinligist gewinnt 1:0 beim FC Hürth und ist unter Trainer Hermann Kraut seit drei Spielen unbesiegt
Die fallenden Steine müssen von Köln bis Geilenkirchen zu hören gewesen sein. Fußball-Mittelrheinligist Germania Teveren hat im Abstiegskampf neue Luft und Hoffnung geschöpft. Das Team von Neu-Trainer Hermann Kraut siegte 1:0 (0:0) beim FC Hürth und blieb unter Kraut zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Für Rückkehrer Alexander Back war es ein ebenso erfolgreicher Sonntagnachmittag. Der vom FC Wegberg-Beeck „heimgekehrte“ Stürmer markierte in der 78. Minute den Siegtreffer für die Gäste.
„Das hat die Mannschaft sich heute wirklich verdient“, jubelte auch der erleichterte Assistenztrainer Dieter Dulewicz kräftig mit. Kraut und Dulewicz hatten ihrer Mannschaft kurz vor Spielbeginn nochmals ans Herz gelegt: „Ihr müsst kämpfen, kämpfen, kämpfen!“ Und das taten die Gäste aus der Heide dann auch mit aller Kompromisslosigkeit. Verbunden mit einer Riesenchance in der 12. Minute. Matthias Rehberg schoss aus vollem Lauf und einer Distanz von 16 Metern. Der Hürther Keeper hatte alle Mühe, das Leder um den Pfosten zu lenken. „Unsere Jungs haben bis zum Pausenpfiff kaum etwas zugelassen. Man muss aber auch sagen, dass sich beide Teams in Strafraumnähe neutralisierten und dadurch kaum noch Torchancen entstanden sind“, betrachtete Dulewicz das Spiel.
In der Kabine stachelte Hermann Kraut seine Jungs nochmals an: „Dranbleiben und die Chance zum Sieg suchen.“ Daran hielten sich Etzold und Co. Zunächst sprang aber nur ein Abseitstreffer von Alex Back heraus. Auch Sebastian Kranz (62.) scheiterte mit einer weiteren Möglichkeit. Was diesmal aber anders als in den vergangenen Partien war: Die Gäste bauten in der Schlussphase konditionell nicht ab und „fühlten“ den Sieg. „Man merkte bei jedem, dass er die drei Punkte holen wollte“, gab Dulewicz die Stimmung zur Schlussoffensive wieder.
In der 78. Minute war es dann so weit. Nach einem weiten Einwurf kam die Kugel zu Philipp Derichs, der von der Grundlinie in den Strafraum passte. Alexander Back stand goldrichtig und schob den Ball zum 1:0 über die Linie. Der Grundstein für eine feuchtfröhliche Rückfahrt war gelegt
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20.03.2011 Mittelrheinliga - 18.Spieltag Germania - SG Wesseling/Urfeld
 1 : 1 (1:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Schnorrenberg, Etzold, Derneden (55. Hooi), Back, Rahmen, Kranz (63. Baczewski), Rehberg, Kaußen, Derichs, Szkaradek, Gitimu
Tore: 1:0 Sebastian Kranz (30.) 1:1 Balli (81.)
Bericht: Teveren kassiert in Überzahl noch den Ausgleich Mittelrheinligist holt nur ein 1:1 gegen Wesseling-Urfeld. Germania nach zwei Spielen ohne Niederlage weiter in Abstiegsgefahr.
Tritt auf der Stelle, oder Schritt nach vorn? Mit dem 1:1 (1:0) gegen die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld blieb Mittelrheinligist Germania Teveren zwar zum zweiten Mal hintereinander ohne Niederlage. Aber die Heidekicker schweben weiterhin im Abstiegsbereich.
Insgesamt boten beide Mannschaften – auch die Gäste aus Wesseling sind nicht sorgenfrei, was den Klassenerhalt angeht – nur magere Kost. Vor allem in der ersten Halbzeit brachten die Teverener bei weitem nicht die Leistung, die sich Trainer Hermann Kraut und sein Assistent Dieter Dulewicz vorgestellt hatten. „Man hat gesehen, dass die Köpfe bei uns noch nicht frei sind und eine gewisse Frühjahrsmüdigkeit auch noch mitspielte“, erklärte Dulewicz den ersten Abschnitt der Partie.
Dennoch hatten die Teverener aus einer ihrer wenigen Tormöglichkeiten einen Treffer gemacht. Alirezaq Gitimu hatte von der rechten Seite den Ball vors Tor geschlagen und in Sebastian Kranz einen dankbaren Abnehmer gefunden. Kranz grätschte fünf Meter vor dem Tor – und die Kugel lag im Kasten (30.). Leider war das aber nicht der Startschuss zu einem besseren Spiel. In der ersten Halbzeit gelang beiden Teams nicht mehr viel. So gab es einiges, was Trainer Hermann Kraut seinen Jungs zur Pause in der Kabine mit Nachdruck zu sagen hatte.
Mit Wiederbeginn – Teveren musste auf den beruflich verhinderten Hendrik Bergmann, Dave Roemgens und Szoltan Vati verzichten – verstärkten die Gastgeber den Druck und erspielten sich mehrere gute Tormöglichkeiten. Die blieben ungenutzt, allein die Hektik stieg in der Partie. Der Wesselinger Daniel Farkas, ähnlich temperamentvoll wie sein Vater und Trainer Josef, ließ sich in der 60. Minute zu einer Tätlichkeit gegen Teverens Alexander Back hinreißen. Dafür erhielt der Mittelfeldspieler die Rote Karte.
Das zahlenmäßige Übergewicht brachte Teveren aber keinen Nutzen. Neun Minuten vor Abpfiff schoss Deniz Balli aus dem Gewühl heraus das 1:1 (81.) und markierte damit den Endstand. „Schade, wir hatten Möglichleiten zum zweiten und dritten Tor“, trauerte Dieter Dulewicz den vergebenen Chancen nach.
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17.03.2011 Mittelrheinliga - Nachholspiel - 12. Spieltag Germania - Viktoria Arnoldsweiler
 1 : 1 (0:0)
Aufstellung: Schnorrenberg, Rehberg, Etzold, Szkaradek, Derichs (80. Hooi), Gitimu, Römgens, Rahmen, Kaußen, Back, Kranz (86. Wilhelm).
Tore: 1:0 Andreas Rahmen (64.) 1:1 Coskun Kadir (76.)
Bericht: Ist das 1:1 der Ansatz zu einer Trendwende? Mittelrheinligist Germania Teveren verbucht im Nachholspiel gegen Viktoria Arnoldsweiler ein Remis. Stammkeeper Schnorrenberg wieder dabei.
Erster Punkt für Germania Teveren im neuen Jahr und unter dem neuen Trainer Hermann Kraut. Der Fußball-Mittelrheinligist trennte gestern Abend sich im Nachholspiel vor eigenem Anhang von Viktoria Arnoldsweiler 1:1 (0:0). Ein zarter Ansatz der Wende – oder ein erneuter Rückschlag?
Über eine personelle Entlastung durfte sich Germanias Trainer Hermann Kraut vor Anpfiff freuen. Stammtorwart Christian Schnorrenberg war wieder einsetzbar. Der Keeper bekam in der ersten halben Stunde der Begegnung so gut wie gar nichts zu tun. Das ging seinem Arnoldsweiler Kollegen aber nicht anders. Die Partie war im ersten Drittel sehr arm an Torchancen.
Erst Teverens Sebastian Kranz brach den Bann in der 28. Minute, als er sich gegen zwei Gästeabwehrer durchsetzte und dann am gegnerischen Schlussmann scheiterte. Nur drei Minuten später verhinderte Schnorrenberg den Rückstand nach einem Distanzschuss von Lutete.
Was Trainer Kraut als positive Signale bis zum Seitenwechsel mitnehmen durfte: Gegenüber der Vorstellung seines Teams in Dürwiß wirkten die Germanen doch leicht „aufwärtstrendig“. Ob das auch am Boden lag, der zwar auch in der Heide nicht gerade optimal war, aber im Vergleich zum Dürwißer Acker doch mehr Fußball ohne Zufälligkeiten zuließ.
Halbzeit 2 begann mit einer weiteren Großchance der Gastgeber. Wieder war es „Basti“ Kranz, der sich in den Viktoria-Strafraum wuselte, aber den Ball nicht am Gästekeeper vorbei bekam. Die Partie wurde nun zunehmend nickeliger, blieb aber frei von bösen Fouls. Teveren, das den Druck auf zunehmend defensiver werdende Gäste erhöhte, wurde für sein Bemühen in der 64. Minute endlich belohnt. Nach einem Freistoß von Alex Back gelangte Andreas Rahmen an das Leder und schoss es flach ins lange Eck.
1:0 – und nur fröhliche Germanen-Gesichter ob der Aussicht, endlich mal wieder drei Punkte vor Augen zu haben. Doch die Freude währte nur zwölf Minuten, da war der Viktorianer Coskun Kadir, der von einem Teverener Ballverlust im Mittelfeld profitierte, zur Stelle und markierte das 1:1 (76.). In den restlichen 14 Spielminuten boten sich beiden Teams noch je zwei Chancen zum Siegtreffer.
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13.03.2011 Mittelrheinliga - 17. Spieltag Germania Dürwiß - Germania  4 : 0 (2:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Aimann, Szkaradek, Rehberg, Dogan (60. Wilhelm), Derichs, Bergmann, Römgens, Kaußen (46. Gitimu), Rahmen (74. Baczewski), Back, Kranz
Tore: 1:0 Keller (22.) 2:0 Graf (31.) 3:0 Fleps (49.) 4:0 Fleps (51.)
Bericht: Teveren geht baden Enttäuschende Leistung beim 0:4 in Dürwiß
Germania Teveren bleibt an den Abstiegsplätzen kleben. Im Stadion nahe des Dürwisser Blausteinsees ging der Mittelrheinligist bei der Namens cousine mit 0:4 baden. Ganz bitter für die Teverener: Alle ungünstigen Komponenten trafen aufeinander. Nach dem Seitenwechsel (0:2) zur Aufholjagd angetreten, kassierte man einen Strafstoß und zwei schnelle Dürwisser Tore (49./51.), die den Teverenern schon fast den Rest gaben.
Überraschung durch Roemgens
Eine Überraschung für alle Teveren-Kenner barg der Aufstellungsbogen. Hatte der Klub vor einigen Wochen noch vermeldet, dass Dave Roemgens gemeinsam mit seinem Vater und Trainer Frans Roemgens die Germanen verlassen hat, so lief der Mittelfeldmann in Dürwiß für die Teverener wieder auf. Der Routinier im Dreß der Heidekicker konnte den 0:2-Pausenrückstand aber auch nicht verhindern.
Auf schwer bespielbarem Boden hatte die Heim-Germania nach einer Viertelstunde das Spiel an sich gerissen und in der 22. Minute auch den Führungstreffer erzielt. Alexander Keller war zur Stelle und markierte das 1:0. Nur neun Minuten später jubelten die Platzherren erneut. Aus dem Gewühl heraus erzielte der Dürwisser Alan Graf das 2:0. Assistenztrainer Dieter Dulewicz, der den operierten Teverener Trainer Hermann Kraut auf der Gästebank vertrat, zählte bis zur Halbzeit zwei vergebene Chancen seines Teams durch Alexander Back und Andreas Rahmen.
„Wir greifen nochmal an“, hatte Trainer Dieter Dulewicz seinen Leuten nahegelegt. Doch dann ging der Schuss in die andere Richtung los. Nach einem Foul im Teverener Strafraum zeigt der Spielleiter auf den Punkt, und Manni Fleps verwandelt für Dürwiß zum 3:0. Nur 90 Sekunden später vereitelte Teverens Torhüter David Aimann eine Riesenchance des Dürwisser Sven Nowak, aber gegen den Nachschuss von Fleps war er machtlos. 0:4 (51.) – und der Teverener Widerstand war gebrochen. Zumindest arbeitete man erfolgreich daran, die Gegentrefferquote für den Rest der Spielzeit einzugrenzen.
Dulewicz ist bedient
Dieter Dulewicz machte einen sehr betretenen Eindruck: „Ich bin sehr enttäuscht, weil wir nie zu unserem Spiel gefunden haben. Ob der Elfer einer war, konnte ich aus meiner Position nicht richtig sehen. Aber was soll man angesichts einer solchen Leistung darüber noch debattieren.“
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05.12.2010 Mittelrheinliga - 15. Spieltag Germania - FC Hennef  SONNTAG 14:30 Uhr

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28.11.2010 Mittelrheinliga - 14. Spieltag VfL Leverkusen - Germania  3 : 1 (0:1)
Aufstellung: Schnorrenberg - Dogan - Etzold - Roemgens - Derneden - Rehberg - Wilhelm (Kaußen) - Gitumi - Rahmen - Simons - Kranz
Tore: 0:1 Roemgens (8.) 1:1 Alagöz (67.) 2:1 Düzardic (76.) 3:1 Alagöz (90.)
Bericht: Der Gegner hat „taktisch viel cleverer gespielt“ Germania Teveren verliert in Leverkusen mit 1:3 und bleibt weiter im Tabellenkeller. Chancenverwertung fahrlässig.
Teveren. In einer anfangs recht ausgeglichenen Begegnung ging Germania Teveren gegen den VfL Leverkusen durch einen sehenswerten Distanzschuss von Dave Roemgens (19.) aus gut 20 Metern in Führung. Die favorisierten Leverkusener präsentierten sich auf dem hart gefrorenen und schwer bespielbaren Kunstrasenplatz recht einfallslos und konnten die gut gestaffelte und tief stehende Gäste-Abwehr zunächst nicht in Gefahr bringen.
„Wir wollten erstmal kein Gegentor kassieren. Meine Mannschaft hat in der Defensive clever agiert und keine Torchancen zugelassen. Die Pausenführung ging völlig in Ordnung“, urteilte Germania-Coach Jörg Halfenberg. Kurz vor der Halbzeit hatten An dreas Simons (39.) und Sebastian Kranz (42.) jeweils nach Kontern die große Möglichkeit, die Führung auszubauen, konnten den Ball aber nicht im Leverkusener Tor unterbringen.
Die fahrlässige Chancenauswertung wurde dann nach dem Seitenwechsel bestraft. Seltuk Alagöz (69.) erzielte nach einer hohen Flanke mit einem Volleyschuss den Ausgleich für die Hausherren. Leverkusen fand jetzt immer besser in die Partie. Düzardic Würdora (80.) traf mit einem Weitschuss aus spitzem Winkel ins lange Eck und brachte den VfL erstmals in Führung. Teveren machte jetzt hinten auf und verstärkte seine Offensivbemühungen.
Konter in der Nachspielzeit
Doch statt die Punkteteilung zu erreichen, mussten die Gäste einen weiteren Treffer hinnehmen. Denn in der Nachspielzeit nutzte erneut Alagöz (93.) einen Leverkusener Konter und erhöhte zum 3:1-Endstand für die Platzelf. „Wir hätten das Spiel viel früher zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Leverkusen ist technisch sehr stark und hat am Ende taktisch viel cleverer gespielt“, bilanzierte ein enttäuschter Halfenberg, der mit seiner Germania die Punkte dringend gebraucht hätte und weiterhin im Tabellenkeller der Liga bleibt
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14.11.2010 Mittelrheinliga - 12. Spieltag VfL Alfter - Germania  3 : 1 (1:0)
Aufstellung: Schnorrenberg - Szkaradek (Wilhelm) - Etzold - Vati - Rehberg - Roemgens (Derneden) - Derichs - Dogan - Kaußen (Gitumi) - Kranz - Simons
Tore: 1:0 Derigs (33.) 2:0 Hecht (63.) 2:1 Andre Etzold (76.) 3:1 Herrschbach (90.+3)
Bericht: Ein emotionsloser Germania-Auftritt in Alfter In der Mittelrheinliga verliert Teveren ein schwaches Spiel mit 1:3. Nur nach Etzolds Anschlusstreffer dürfen die Gäste hoffen.
Zwei Stunden hin, zwei Stunden zurück – und dazwischen nur „Novemberfußball“. Mittelrheinligist Germania Teveren erlebte einen grauen Sonntagnachmittag. Beim VfL Alfter bezog der Kader von Trainer Jörg Halfenberg eine 1:3-Niederlage.
In einer Begegnung, die Teverens Trainer als „schwach“ bezeichnete. Womit er beide Mannschaften bewertet wissen wollte. „Die Emotionen fehlten auf beiden Seiten“, lautete das Urteil des diplomierten Sportlehrers.
Der Gastgeber ließ sich aber auch ohne emotionale Einsätze die Punkte nicht wegnehmen. Bedauernswert aus der Sicht der Germanen: Sie hatten – ohne Martin Quadflieg und Andreas Rahmen angetreten – die ersten beiden Torchancen zur Führung, ließen die aber aus; Matthias Rehberg und Andreas Simons hätten vorlegen können.
Der VfL ging in dieser Hinsicht zielstrebiger vor. Nach einer Ecke war Derigs (33.) zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein. Jörg Halfenberg schimpfte quer über den Platz, weil „bei uns die Zuordnung bei diesem Treffer völlig daneben war“.
Personell antwortete der Trainer mit einer Konsequenz. Er ließ Adrian Szkaradek draußen und brachte nach der Pause Philipp Derichs. Das Spiel der Teverener wurde nun insgesamt etwas ansehnlicher, aber Torchancen blieben weitgehend aus. Ein Fehlpass in der Germanen-Abwehr ging dem 0:2 (63.) voraus. VfL-Stürmer Hecht nahm dieses Geschenk an und vollendete.
Hoffen durften die Teverener wieder ab der 76. Minute. Nach schöner Flanke von Tobias Wilhelm war André Etzold zur Stelle und markierte das Anschlusstor. Teveren witterte nun, „hier ist noch was drin“, und drängte auf den Ausgleich. „Der letzte Ball kam bei uns einfach nicht an“, bemängelte Jörg Halfenberg in dieser Phase.
Das war bei den Hausherren anders. Der letzte Ball in der letzten Spielminute fand den Weg ins Tor. Der VfLer Herrschbach (90. + 3) war der Glückliche. Vom Fall auf einen Abstiegsplatz blieben die Teverener trotz der Niederlage verschont.
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07.11.2010 Mittelrheinliga - 11. Spieltag Germania - Viktoria Arnoldsweiler  SONNTAG 14:30 Uhr

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03.11.2010 Mittelrheinliga - Nachholspiel vom 8. Spieltag Germania - SV Wachtberg  1 : 1 (1:0)
Aufstellung: Schnorrenberg – Derichs, Szkaradek, Dogan, Ersoy (46. Rehberg), Kaußen, Roemgens (80. Gitimu), Vati, Rahmen, M. Quadflieg (35. Simons), Kranz
Tore: 0:1 Dogan (2.) 1:1 Andreas Simons (79.)
Bericht: Teveren steckt frühen Rückstand weg Gegen Wachtberg ist mehr drin als das 1:1. Sonntag gegen Arnoldsweiler.
Teveren. Drei Tage nach dem 0:8 in Brühl hat sich Mittelrheinligist Germania Teveren wieder halbwegs gefangen. Vor eigenem Publikum trennte sich Germania vom SV Wachtberg 1:1.
Man nimmt sich Tage lang Dinge vor, spielt sie „haarklein“ durch – und dann sind sie nach zwei Minuten vom Gegner über den Haufen geworfen. Mehmet Dogan wurde angespielt, Teverens Defensivblock reklamierte abseits, aber der Schiedsrichter winkte durch. Im Kampf 1:1 unterlag Teverens Torwart Christian Schnorrenberg – und die Gäste führten 1:0 (2.). Ein Treffer, der die Germanen nicht ganz unbeeindruckt ließ. Nach zwei halben Torchancen der griffen die Bemühungen um mehr Ruhe im eigenen Spiel. Nach 15 Minuten strich der Schuss von Philipp Derichs knapp vorbei. Vor dem Seitenwechsel kam Andreas Simons für Martin Quadflieg (muskuläre Probleme) ins Spiel.
Teveren suchte weiter den Ausgleich und wurde (fast) belohnt. Simons übersah aber die besser postierten Sebastian Kranz und Andreas Rahmen (52.). Es ging in die Schlussphase – und die Tor flaute hielt an. Bis Andi Simons endlich eine der nun angehäuften Chancen zum 1:1 (79.) versenkte. Ein schöner Pass von Rahmen ging dem Tor voraus. Für Trainer Jörg Halfenberg war mehr drin: „Wenn man bedenkt, was wir zum Schluss ausgelassen haben, war das 1:1 sogar noch zu wenig.“
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31.10.2010 Mittelrheinliga - 10. Spieltag SC Brühl - Germania  8 : 0 (3:0)
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold - Vati - Dogan (Szkaradek) - Roemgens - Derneden - Rahmen - Wilhelm (Rehberg) - Kaußen - Derichs (Simons) - Kranz
Tore: 1:0 Shimasaki (18.) 2:0 Scheidtweiler (40.) 3:0 Frohn (44.) 4:0 Frohn (48.) 5:0 Thonke (64.) 6:0 Ihle (78.) 7:0 Frohn (82.) 8:0 Kaiser (88.)
Bericht: Teveren geht in Brühl fast widerstandslos unter Germania unterliegt in der Mittelrheinliga mit 0:3 (0:3). Jetzt fordert Trainer Halfenberg eine Reaktion gegen Wachtberg.
Brühl/Teveren. Germania-Trainer Jörg Halfenberg hatte seine erste „Halloween-Horror-Party“ am Sonntag bereits um 16.45 Uhr hinter sich. 0:8 brachen Teverens Germanen in der Fußball-Mittelrheinliga beim SC Brühl ein. Dort, wo man vor drei Wochen im Pokal noch verhältnismäßig sicher mit 2:0 die nächste Runde erreicht hatte. Teverens Trainer Jörg Halfenberg rang um Worte. Eine erste Erklärung nach dem bösen Ausrutscher: „Wir haben zu Beginn der Partie eine 100-prozentige Chance nicht genutzt und bekommen zwei klare Möglichkeiten abgepfiffen. Was danach in die Mannschaft gefahren ist, kann ich mir nicht zusammenreimen.“
Es ist hypothetisch zu fragen, wie es gelaufen wäre, wenn Andreas Rahmen zu Beginn nicht den Brühler Ihle angeschossen sondern ins Tor getroffen hätte. So entwickelte sich plötzlich ein Spiel bei dem „die Brühler von der Eckfahne hätten schießen können. Es ging jeder Ball bei uns rein“, konnte sich Halfenberg einen Schuss Sarkasmus nicht verkneifen. An der personellen Situation lag’s auch nicht. Bis auf Martin Quadflieg waren alle Teverener wieder an Bord. Zweimal Daniel Thonke (9./17.) besorgte die ersten Treffer für den Gastgeber, der vor der Pause auch noch das 3:0 durch Sebastian Uth drauflegte. „Wir haben uns nicht gewehrt“, schimpfte Halfenberg zur Pause.
Nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel fiel das 4:0 (Sebastian Kaiser). Die letzte halbe Stunde nutzten die Brühler, die sich ihrem neuen Trainer in allen Belangen wärmstens empfahlen, für weitere vier Treffer. Daniel Thonke, Sebastian Scheidweiler und zweimal Stefan Uventrop (62./69./83./88.) ließen den SC nochmals deutlich wegziehen.
„Es gibt Spiele, die nicht erklärbar sind“, suchte Jörg Halfenberg immer wieder nach möglichen Gründen. Warum seine Spieler mit der in der Pause erklärten Aufholjagd schnell durch waren? „Als das 4:0 fiel, hatte ich das Gefühl, wir sind nur noch mit sieben Leuten auf dem Platz.“
Mittwoch geht’s weiter gegen Wachtberg. Halfenberg: „Da verlange ich eine angemessene Reaktion.“ Und das kommt geradezu befehlsartig herüber.
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24.10.2010 Mittelrheinliga - 9.Spieltag Germania - TSC Euskirchen  2 : 0 (0:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Andre Etzold - Szoltan Vati - Kadir Dogan - Dave Roemgens - Tobias Wilhelm (Adrian Szkaradek) - Philipp Derichs (Hakan Ersoy) - Andreas Simons (Niklas Kaußen) - Andreas Rahmen - Sebastian Kranz - Martin Quadflieg
Tore: 1:0 Andre Etzold (74.) 2:0 Martin Quadflieg (89.)
Bericht: Überzeugende Abwehrarbeit sichert den Sieg Mittelrheinliga: André Etzold hält Germania Teveren beim 2:0-Erfolg gegen den TSC Euskirchen auf Kurs. Vorher viele Chancen ausgelassen.
Teveren. Mittelrheinligist Germania Teveren ließ sich nicht nervös machen. Erst 20 Minuten vor dem eigentlichen Anpfiff tauchte der TSC Euskirchen vor dem Heidestadion auf.
Die später angepfiffene Begegnung lebte aber vom „wachen“ Spiel der Gastgeber, die am Ende ein verdientes 2:0 (0:0) mit in die Kabinen nahmen. „Mit der Vorstellung meiner Mannschaft bin ich voll und ganz einverstanden“, fand Germanias Trainer Jörg Halfenberg kein Haar in der Suppe.
Vor allem die Abwehrarbeit seines Teams überzeugte ihn. Die Defensive um André Etzold hatte sich zu keiner Phase der Begegnung die Butter vom Brot nehmen lassen. Es war auch nicht sonderlich schwer, das Gebaren der Gäste zu durchschauen. Der Aufbau des Euskirchener Spiels lief über deren Lenker Dornbusch. Er war auch der Einzige, der hin und wieder Gefahr in die Hälfte der Teverener hereintrug.
So in der 23. Minute, als Teverens Abwehrmann Kadir Dogan einen Dornbusch-Schuss von der Linie kratzen musste. Zu dem Zeitpunkt hatten die Germanen aber bereits zwei große Torchancen verzeichnet. In beiden Fällen scheiterten Sebastian Kranz (13.) und Andreas Simons (18.). Eine dritte gute Möglichkeit bis zur Pause ließ Stürmer Martin Quadflieg aus.
Die Teverener machten aber mit ihrer Linie der letzten Wochen – garniert mit 10 Punkten in Folge – weiter: Sie bauten ihr Spiel konzentriert auf und wurden dafür in der 73. Minute endlich belohnt. Von Martin Quadflieg mustergültig bedient lief sich André Etzold frei. Er überwand mit einem Schuss aus sieben Metern den TSC-Keeper zum 1:0 (73.). Weitere Gelegenheiten zur Erhöhung des Resultates boten sich Sebastian Kranz und Andreas Simons. Wenn Kranz auch nicht traf, so trat er wieder mal als Vorbereiter in Erscheinung. Beim 2:0 legte der Angreifer seinem Kollegen Martin Quadflieg auf. Der besorgte das 2:0 mit einem trockenen Schuss aus kurzer Distanz (90.).
Das zwischenzeitliche Unentschieden verhinderte schließlich Keeper Christian Schnorrenberg, als er in der 77. Minute einen Schuss des TSC aus dem „Knick“ fischte.
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15.10.2010 Mittelrheinliga - 8.Spieltag Germania - SV Rott  5 : 3 (0:2)
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Andre Etzold - Szoltan Vati - Kadir Dogan - Dave Roemgens - Andreas Rahmen - Tobias Wilhelm (75. Matthias Rehberg) - Philipp Derichs (75. Hakan Ersoy) - Dominik Baczewski (45. Martin Quadflieg) - Andreas Simons - Sebastian Kranz
Tore: 0:1 Kwasnitza (2.) 0:2 Beckers (28.) 1:2 Sebastian Kranz (56.) 1:3 Krott (58.) 2:3 Martin Quadflieg (73.) 3:3 Martin Quadflieg (77.) 4:3 Martin Quadflieg (79.) 5:3 Martin Quadflieg (88.)
Bericht: Viererpack von Quadflieg rettet Teveren den Sieg Die Germanen drehen nach einem 0:2-Rückstand zur Pause die Mittelrheinliga-Partie gegen den SV Rott in einen 5:3-Erfolg
Teveren. 0:2 zur Pause, Schmuddelwetter und eine weitere Niederlage vor Augen. Aber Germanias Teverens Trainer Jörg Halfenberg wechselt den Sieg ein. Am Ende fegt Teveren dank eines „Viererpacks“ von Martin Quadflieg Mittelrheinliga-Aufsteiger SV Rott mit 5:3 (0:2) aus dem Heidestadion.
„Nass und kalt erwischt“ mussten sich die Gastgeber nach nur zwei Minuten fühlen. Aus 14 Metern traf Stefan Kwasnitza mit dem ersten Angriff halbhoch ins lange Eck. Ein optimaler Rotter Start und der Auftakt zu einem flotten Spielchen. Teverens Andi Simons (3.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, Kwasnitza nach einem Fehlgriff des Teverener Torwartes Christian Schnorrenberg köpfte fast das 2:0 (8.). Andre Etzold beförderte das Leder aus dem Tor. Andreas Rahmen verpasste aus spitzem Winkel das 1:1 (9.), aber auch Tor 2 machten die konterstarken Gäste. Philip Dunkels Freistoß flog halbhoch in Teverens Strafraum, Marcel Beckers war aus kurzer Distanz zur Stelle (27.). Teveren wird nicht mehr gefährlich bis zur Pause. Mit hohen Bällen war nichts zu machen, Rott hatte die Lufthoheit.
0:2 zur Pause, lange Gesichter bei den Hausherren, aber Präsident Georg Scholl lässt in Sachen Personalpolitik einen Hoffnungsschimmer durch. Beim FC Wegberg-Beeck kommt der Ex-Teverener Alex Back nicht so richtig in Tritt. Es soll „Schwingungen“ geben, dass Back zur Winterpause in die Heide zurückkehrt? Scholl: „Wir haben noch nichts unternommen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass er zu uns zurückkommt.“ Scholl weiß da noch nicht, dass 45 Minuten später ein aktueller Teverener die Heldengeschichte geschrieben hat.
Sebastian Kranz (56.) schafft den Anschluss. Nur zwei Minuten später ist der SVer Daniel Krott schneller als die Teverener Abwehr und macht das 1:3 (58.) Teveren kommt schnell zurück und schafft durch Martin Quadflieg (73.) wieder den Anschluss, 2:3! Was dann passiert, dürfte im Leben des lange verletzten Stürmers Quadflieg in die Rubrik „einmalig“ eingeordnet werden. Mit drei weiteren Treffern (77./79./88.) sind Hattrick und Siegtore bis zum 5:3 eingesackt
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10.10.2010 Mittelrheinpokal - 1. Runde SC Brühl (MR-Liga) - Germania  0 : 2 (0:1)
Aufstellung: Schnorrenberg - Derichs, Etzold, Dogan (73. Baczewski), Szkaradek, Roemgens, Vati, Rahmen (69. Ersoy), Nock (58. Quadflieg), Simons, Kranz
Tore: 0:1 Dave Roemgens (41.) 0:2 Andre Etzold (52.)
Bericht: Teveren überrascht mit 2:0 in Brühl
Die Vorstellung seiner Mannschaft haute Teverens Trainer Jörg Halfenberg nicht gerade aus dem Sessel. Aber zufrieden war der Coach nach dem Pokalsieg dann doch. Mit dem 2:0 beim Ligakonkurrenten bleiben die Germanen im Mittelrheinpokal. „Wer jetzt kommt, ist uns völlig egal, wir sind froh eine Runde weiter zu sein“, merkte Halfenberg an.
Die erste Halbzeit hatten die Gäste unter Kontrolle, kamen aber erst in der 41. Minute zum Führungstreffer. Nach einem Foul an Sebastian Kranz entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Dave Roemgens traf zum 1:0. Nur vier Minuten später waren die Gastgeber nur noch mit acht Feldspielern vertreten. Zunächst wanderte Uth (43.)nach einem Foul mit Rot in die Kabine. Wegen Schiedsrichterbeleidigung bekam er Gesellschaft von Kapitza (45.).
Teveren hatte nun den Raum und in der 52. Minute alles klar. Eine von Philipp Derichs getretene Eckenutzte André Etzold zum 2:0. Weitere Möglichkeiten ließ der Gast ungenutzt. Jörg Halfenberg: „Wir haben heute einen Pflichtsieg herausgeholt. Nicht mehr und nicht weniger.“
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01.10.2010 Mittelrheinliga - 7.Spieltag FC Junkersdorf - Germania  1 : 1 (0:1)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Andre Etzold - Zoltan Vati - Adrian Szkaradek - Kadir Dogan - Dave Roemgens - Philip Derichs - Niklas Kaußen (Martin Quadflieg) - Andreas Rahmen - Andreas Simons - Sebastian Kranz
Tore: 0:1 Andreas Rahmen (33.) 1:1 Jonas Wendt (54.)
Bericht: Das Teveren setzt in Junkersdorf einige starke Akzente Andy Rahmen bringt die Germania in der Mittelrheinliga in Führung. Die Gastgeber kassieren einmal Gelb-Rot und zweimal Rot.
Junkersdorf/Teveren. Die ganz große Überraschung war greifbar. Das 1:1 Germania Teverens beim FC Junkersdorf in der Fußball-Mittelrheinliga war der Lohn einer engagierten Leistung. 60 Minuten spielten die Teverener nur gegen zehn Junkersdorfer, die einen Platzverweis zu beklagen (30.) hatten. Doch zum Dreier reichte es für Jörg Halfenbergs Schützlinge nicht. Hektik pur herrschte in der Schlussphase, als die Junkersdorfer Marcel Radschuweit (Gelb-Rot, 87.) und Patrick Flohs, (90., Rot) wegen Fouls vom Platz flogen.
Die Anhänger des FC Junkersdorf schauten sich im ersten Durchgang öfter fragend an. Das begründete sich in fast allen Fällen mit der fehlenden Durchschlagskraft des heimischen Aufstiegskandidaten. Aus Teverener Sicht hätte man aber auch anders formulieren können: Die Germanen ließen kaum etwas zu. Die Mannschaft stand in der Abwehr sehr sicher. Als sich nach einer knappen halben Stunde immer noch nichts im Teverener Strafraum getan hatte, verlagerte sich das Geschehen plötzlich vor den Kasten des FC. Und der wurde gleich doppelt bestraft. Im Laufduell mit Andreas Simons rupfte der Junkersdorfer Jan Gran am Trikot seines Kontrahenten, der Schiedsrichter zeigte Rot – Notbremse. Andy Rahmen setzte den Ball aus knapp 20 Metern unhaltbar zum 1:0 (30.) in die Maschen. Von einer Reaktion des FC war bis zur Pause noch nichts zu spüren.
Auf einen Kölner Sturmlauf eingestellt, gingen die Germanen in den zweiten Abschnitt. Wieder blockte Teveren die harmlosen Platzherren erfolgreich – bis die Elf von Daniel Zillken einmal „durch“ war. Jonas Wendt bekam das Leder, zog volley ab und überwand den Teverener Torhüter Christian Schnorrenberg zum Ausgleich (55.).
Viel Pech begleitete den Gast, als Rahmen beherzt schoss, der Abpraller vor die Füße von Simons fiel (71.), der das Tor nur um Zentimeter verfehlte. In der letzten Phase der Begegnung spürte Teverens Coach Halfenberg, „hier sind drei Punkte drin“. Die Hausherren lauerten auf Konter, Teveren forcierte das Spiel nach vorn, warf Stürmer Martin Quadflieg in die Partie, aber zum Siegtreffer langte es nicht mehr
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26.09.2010 Mittelrheinliga - 6.Spieltag Germania - Germania Lich/Steinstraß  3 : 1 (1:1)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Andre Etzold - Zoltan Vati - Adrian Szkaradek - Kadir Dogan - Dave Roemgens - Philip Derichs - Niklas Kaußen (Tobias Wilhelm) - Andreas Rahmen (Wolfgang Nock) - Andreas Simons (Matthias Rehberg) - Sebastian Kranz
Tore: 1:0 Andreas Rahmen (6.) 1:1 Adrian Staczak (39. Elfm) 2:1 Kadir Dogan (51.) 3:1 Sebastian Kranz (56.)
Bericht: Teveren feiert den ersten Sieg Guter Start in beide Halbzeiten ebnet den Weg zum 3:1 im Kellerduell der Mittelrheinliga gegen Lich-Steinstraß. Rahmen, Dogan und Kranz treffen.
Das nächste Maskottchen Germania Teverens könnte durchaus „Max“ heißen. Ein Bübchen namens Maximillian bettelte seinen Vater auf der Tribüne des Heidestadions direkt nach dem Anpfiff an. „Papa, wenn die Teverener zwei Tore geschossen haben, fahren wir aber nach Hause“. Die Germanen hielten sich an den Wunsch des Jungen. In beiden Halbzeiten dauerte es jeweils nur vier Minuten, da war das Fundament zum 3:1-Sieg gegen Germania Lich-Steinstraß gegossen.
Beim 1:0 legte Sebastian Kranz per Kopf für Andreas Rahmen auf. Der Mittelfeldspieler schoss aus 20 Metern präzise und flach ins Eck. Beim Führungstreffer hatte Steinstraß-Keeper Christian Schiefer keine Abwehrmöglichkeit. Die Platzherren blieben „dran“, erarbeiteten sich mehrere Torchancen durch Andreas Rahmen, Szoltan Vati und André Etzold. Aber das war’s dann auch.
„Wir haben es verpasst, den zweiten Treffer nachzulegen“, fand Teverens Trainer Jörg Halfenberg nur einen Ansatzpunkt zur negativen Kritik. Berechtigte Schiedsrichterschelte hatte Halfenberg aber auch noch. Der Ausgleich fiel aus einem geschenkten Foulelfmeter, bei dem Dave Roemgens (37.) der Übeltäter gewesen sein soll. Adrian Stasczak verwandelte sicher zum 1:1.
Nur vier Minuten nach der Halbzeitpause zirkelte Philipp Derichs eine Ecke direkt vor die Füße von Kadir Dogan. Der drückte (49.) das Leder über die Linie und markierte das 2:1. Und dann spurtete der Torschütze demonstrativ zu Jörg Halfenberg. Zur Umarmung. Noch in der Halbzeitpause hatte Teverens Präsident Georg Scholl versichert: „Bei uns gibt es keine Trainerdiskussion!“
Den ersten Saisonsieg machte „Arbeitstier“ Sebastian Kranz mit seinem Treffer dann endgültig perfekt. Von Andreas Simons mustergültig bedient, traf Kranz.
„Insgesamt hat meine Mannschaft ein gutes Spiel gemacht“, lobte Jörg Halfenberg. „Über den Steinstraßer Elfer kann man sicherlich streiten“, war der angesichts des ersten Dreiers dann auch nicht mehr relevant.
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22.09.2010 Mittelrheinliga - 5.Spieltag SSV Bergneustadt - Germania  3 : 2 (2:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Adrian Szkaradek (Matthias Rehberg) - Andre Etzold - Zoltan Vati - Kadir Dogan - Dave Roemgens - Niklas Kaußen - Philipp Derichs (Martin Quadflieg) - Andreas Rahmen - Andreas Simons - Sebastian Kranz (Wolfgang Nock)
Tore: 1:0 Roeger (5.) 2:0 Firat (34.) 2:1 Niklas Kaußen (46.) 3:1 Firat (74.) 3:2 Wolfgang Nock (89.)
Bericht: Kaußen trifft, aber Germania verliert 2:3 Teveren bleibt sieglos. Sonntag im „Kellerduell“
Aufatmen einerseits bei Germania Teveren: Beim 2:3 in Bergneustadt wurde endlich und gleich doppelt getroffen. Dennoch konnte der Klub die Serie von Misserfolgen nicht stoppen. Teveren blieb zum fünften Mal sieglos.
Eine halbe Stunde länger als geplant „hing“ Germania Teveren mit dem Mannschaftsbus auf der übervollen Autobahn. Ob Jörg Halfenbergs Spieler steif gesessen waren? Die Begegnung war kaum fünf Minuten alt, da lagen die Heidekicker schon in Rückstand. Der SSV hatte durch Roeger (5.) einen schnellen Treffer vorgelegt. Und genau das war es, was die Germanen – zuletzt noch 0:5 gegen den FC Hürth unter die Räder gekommen – unbedingt vermeiden wollten.
Nach dem ersten (und zunächst einzigen erfolgreichen Torschuss der Gastgeber plätscherte die Begegnung arm an Höhepunkten dahin. Teveren musste sich vom frühen Einschlag eine gute Viertelstunde erholen, bis es merklich flüssiger lief. Daraus resultierten auch zwei Torgelegenheiten. Die klarste entstand nach einer Ecke, als es die Teverener nicht schafften, aus dem Gewühl und kurzer Distanz heraus den Ausgleich zu machen.
In dieser Hinsicht war der Bergneustädter Firat wesentlich entschlossener. Er versenkte das Leder in der 34. Minute zum vorentscheidenden 2:0. Klare Möglichkeiten, dem Spiel eine Wende zu geben, hatten die Germanen bis zum Wechsel nicht mehr.
Dafür lief die zweite Halbzeit aus Sicht der Teverener wesentlich turbulenter. Zunächst befreite Niklas Kaußen seine Mannschaft von einem Fluch. Er schaffte im fünften Saisonspiel nach 405 torlosen Minuten den ersten Treffer (46.) per Kopf. Das war das Signal, die Begegnung unbedingt drehen zu wollen. Ein SSV-Konter holte die Germanen aber wieder zurück auf den harten Boden der Tatsachen. Firat war zum 3:1 (74.) erfolgreich. Wolfgang Nock schaffte für Teveren fünf Minuten nach seiner Einwechslung den Anschluss (89.). Ein gutes Zeichen fürs Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen Lich-Steinstraß?
Denn im Heidestadion steigt das Kellerduell der Mittelrheinliga. Teveren ist bei 2:10 Toren und einem Punkt Letzter, Lich-Steinstraß nach der Niederlage in letzter Minute gegen Junkersdorf mit 1:6 Toren und ebenfalls einem Zähler Vorletzter. Ein Sieg ist also für Teveren Pflicht, um die Rote Laterne abzugeben.
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19.09.2010 Mittelrheinliga - 4.Spieltag Germania - FC Hürth
 0 : 5 (0:3)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Christian Schnorrenberg - Hakan Ersoy (Matthias Rehberg) - Andre Etzold - Zoltan Vati - Dave Roemgens - Roman Derneden (Tobias Wilhelm) - Andreas Rahmen - Andreas Simons - Niklas Kaußen (Kadir Dogan) - Philipp Derichs - Adrian Szkaradek
Tore: 0:1 Yousef Keshta (15.) 0:2 Burak Selöz (28.) 0:3 Luka Ziegler (40.) 0:4 Michael Schmitz (53.) 0:5 Burak Selöz (68.)
Bericht: Teveren. Elfer vergeigt, dann 0:5-Pleite Germania Teveren bleibt auch im vierten Saisonspiel in der Mittelrheinliga ohne Torerfolg. Über 70 Minuten Fehlpassfestival produziert.
Teveren. Aua! Mit einer bösen Abfuhr ging’s für Germania Teveren gefrustet in den frühen Sonntagabend. Vom FC Hürth ließen sich die Heidekicker im heimischen Stadion 0:5 (0:3) beiseite kehren. Für dieses Endresultat hatte Germanen-Trainer Jörg Halfenberg nur ganz wenig Verständnis.
Seine Jungs begannen recht ordentlich, verloren aber nach einer guten Viertelstunde völlig den Faden. Ob das mit einem verschossenen Foulelfmeter durch Szoltan Vati (15.) zusammenhing? Der erfahrene Abwehrspieler der Germanen fand in Hürths Torwart Bertram seinen Meister.
Konsequente Gäste
Jörg Halfenberg war sich nicht sicher. „Es könnte sein, dass da die Psyche einiger Spieler durcheinander geraten ist, weil wir es wieder nicht geschafft haben, einen Treffer zu machen“, meinte der Coach. Jedenfalls zeigten die Gäste, dass sie gewillt waren, mit ihren Chancen konsequenter umzugehen. Puzzo gelang mit einer feinen Einzelleistung der frühe Gegentreffer (17.). Nur zehn Minuten später verschärfte sich die Situation für die Teverener. Der frühere Aachener Schäfer belohnte sich für seinen eleganten Einsatz mit dem 2:0 (27.). Mit dem 3:0 durch Puzzo (38.) war im Grunde schon die Vorentscheidung gefallen.
Ausgekontert
Halfenberg appellierte in der Pause an seine Spieler, alles zu versuchen, diese Begegnung noch zu drehen. „Sie sind nach dem Wechsel auch nochmal energisch draufgegangen, aber es hat leider nichts genutzt, denn beim 0:4 sind wir ausgekontert worden“, sah er dem verlorenen Spiel zerknirscht nach. Das 4:0 der Hürther von Schumacher (56.) war das Resultat eines blitzsauberen Konters, und beim 5:0 (71.) verwandelte Menzler einen Freistoß direkt.
„Wir haben über gut 70 Minuten ein Fehlpassfestival produziert“, zeigte sich der Trainer vom Ergebnis tief enttäuscht. Außerdem vermisste er in vielen Situationen „die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen“. Halfenberg hielt seiner Mannschaft vor: „Auch wenn ich 0:3 hinten liege, muss ich mich mehr aufbäumen.“ Viel Zeit zur Regeneration bleibt seinem Kader nicht. Bereits am Mittwoch reisen die Germanen zum SSV Bergneustadt.
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12.09.2010 Mittelrheinliga - 3.Spieltag SG Wesseling/Urfeld - Germania
 0 : 0 (0:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold - Vati - Roemgens (Wilhelm) - Derneden - Kranz - Rehberg (Nock) - Simons - Kaußen (Rahmen) - Derichs - Szkaradek
Tore: keine
Bericht: „Wir sind auf dem richtigen Weg“ Mittelrheinliga: Germania Teveren spielt 0:0
Wesseling/Teveren. Weiterhin kein Tor, aber wenigstens der erste Punkt ist gesichert. Bei der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld erreichte Germania Teveren auf dem schnellen Kunstrasen ein 0:0. Das baut die Mannschaft um Trainer Jörg Halfenberg hörbar auf. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, kommentierte der Coach die Leistung seines Teams.
Teveren hatte, wie schon in den Derbys mit Germania Dürwiß und Borussia Freialdenhoven, wenig zugelassen. Ein Punkt, der Jörg Halfenberg recht zufrieden stimmte. Der Trainer sah aber auch nicht darüber hinweg, dass es mit herausgespielten Torchancen nicht weit her war. Auch da setzte sich ein Trend aus den ersten beiden Partien fort. „Ich denke, meinen Jungs fehlt noch die Risikofreudigkeit im offensiven Bereich“, analysierte Jörg Halfenberg.
Er ist sicher, „wenn ein Tor für uns fällt, dann läuft das Spiel auch anders bei uns“. Er zieht die Trainingsleistungen heran: „Wir kombinieren uns zu Tode im Training. Und im Spiel schaffen wir es einfach nicht, den ersehnten Treffer zu machen.“
Viermal boten sich den Germanen in Wesseling gute Einschussmöglichkeiten. Zweimal scheiterte Spielmacher Dave Roemgens, der in der 60. und 73. Minute zwei gute Gelegenheiten ausließ. Die dritte Chance hatte Niklas Kaußen herausgearbeitet. Sein Schuss aus 16 Metern Distanz wurde aber noch abgeblockt (47.). Halfenberg räumte jedoch auch ein, Mitte der zweiten Halbzeit Glück gehabt zu haben, als die Spielvereinigung durch Daniel Farkas einen Pfostentreffer verzeichnete. Den Rest erledigte Teverens sicherer Schlussmann Christian Schnorrenberg.
Fast der Siegtreffer
Vier Minuten vor dem Abpfiff dann fast noch der Siegtreffer für Teveren. Der eingewechselte Wolfgang Nock schaffte es aber nicht, den Ball im Tor unterzubringen. „Okay, wir haben den ersten Punkt geholt. Es gibt keinen Grund, zu verdrießen. Wir bauen darauf auf und werden auch unsere Erfolge haben“, ist sich Jörg Halfenberg sicher
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05.09.2010 Mittelrheinliga - 2.Spieltag Germania - Germania Dürwiß
 0 : 1 (0:1)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold - Ersoy - Gitumi (Szkaradek) - Dogan (Vati) - Roemgens - Kaußen - Derichs (Rahmen) - Simons - Quadflieg - Kranz
Tore: 0:1 Kevin Baumann (2.)
Bericht: Nur ein „Glücksding“ Teveren verliert das Mittelrheinliga-Derby mit 0:1
Teveren. Auch die Heimpremiere ging daneben. Den fußballerisch schwachen Mittelrheinliga-Vergleich mit Germania Dürwiß setzten Teverens Germanen im Heidestadion mit 0:1 in den Sand.
Mit einer Überraschung wartete Teverens Trainer Jörg Halfenberg zum Anpfiff auf. Er verzichtete auf fünf Leute aus der Stammformation. Szoltan Vati, Adrian Szkaradek, Andreas Rahmen, Roman Derneden und Matthias Rehberg – zum Teil nicht 100-prozentig fit – fanden sich auf der Bank wieder. Dafür brachte der Trainer ganz junge Leute wie Niklas Kaußen, Philipp Derichs oder Alirezaq Gitimu. Was Gitimu angeht, hatte sich der Coach allerdings unbewusst „verzockt“. Mit einem schweren „Flüchtigkeitsfehler“ leitete der ehemalige Würselener das Tor des Tages ein.
Kevin Baumann nutzt Abpraller
Ein lasches Abspiel ging in die Füße der Gäste, deren Stürmer Kevin Baumann zuerst an Torwart Christian Schnorrenberg scheiterte, den Abpraller aber zum 0:1 (2.) einschoss. Nach gut 30 Minuten war für Gitimu dann auch Schluss. Halfenberg hatte die Nase voll und nahm den rechten Außenverteidiger zugunsten von Ada Szkaradek heraus. Im „Fall“ Kaußen bewährte sich das Vertrauen. Der junge ehemalige Dürwißer war noch der auffälligste Akteur im Mittelfeld, half hinten aus und war im nächsten Moment im Aufbau mitbeschäftigt.
Die torarme Partie lebte – wenn überhaupt – von wenigen Dürwißer Gelegenheiten. Stefan Baumgart (36.) und Sven Nowak (70.) sowie der völlig freie Manni Fleps (77.) ließen beste Möglichkeiten aus. Der eingewechselte Dominik Russek zwang Chris Schnorrenberg (89.) zu einer tollen Parade.
Ein Schuss und ein Freistoß
Teverens Möglichkeiten beschränkten sich auf einen Schuss von Martin Quadflieg (22.) und auf einen Freistoß von Andreas Rahmen, den Sebastian Plum abwehrte. Viel Glück, einem Platzverweis entgangen zu sein, hatte der farblose Dave Roemgens. Teverens Mittelfeldregisseur ohne Akzente holte Sven Nowak (68.) von den Beinen. Die rüde Aktion bewertete der Unparteiische „nur“ mit Gelb. Jörg Halfenberg gewann der Begegnung nichts Gutes ab. „Fußballerisch war’s von beiden Seiten schwach und ideenlos“, empfand er das Tor der Dürwißer als „Glücksding, das dem Schützen vor die Füße fiel“.
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29.08.2010 Mittelrheinliga - 1.Spieltag Borussia Freialdenhoven - Germania
 1 : 0 (0:0)
FOTOS VOM SPIEL
Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold, Ersoy, Gitimu, Dogan, Roemgens, Derichs (80. Kaußen), Nock (60. Rahmen), Quadflieg, Simons, Kranz
Tore: 1:0 Dirk Lehmann (40.)
Bericht: Dirk Lehmann besiegt Teveren Beim gestrigen Start in die Saison 2010/11 der Fußball-Mittelrheinliga unterlieg die Germania bei Borussia Freialdenhovens Team mit 0:1.
Freialdenhoven/Teveren. Zu den heute beginnenden Jubiläumsfeierlichkeiten von Germania Teveren wird die erste Mannschaft ohne sportlich gestaltetes Geschenk ins Festzelt einziehen. Gestern Abend bezogen die Germanen bei Borussia Freialdenhoven im vorgezogenen Auftaktspiel der Mittelrheinliga-Saison 2010/11 eine 0:1-Niederlage.
Ohne den verhinderten Abwehrchef Szoltan Vati und „Flitterwöchner“ Matthias Rehberg sowie die in der Startformation nicht berücksichtigten Andreas Rahmen und Adrian Szkaradek ließ Trainer Jörg Halfenberg bei anhaltendem Nieselregen beginnen. Nach etwa zehn Minuten begannen die Gastgeber ihren Zug nach vorne, ohne sich allerdings zwingende Möglichkeiten zu erspielen Ausgeklammert ein 13-Meter-Schuss von Thomas Betzer (2.) aus abseitsverdächtiger Position.
Ein Schuss aufs Gastgeber-Tor Bei Teveren sah das im ersten Abschnitt noch magerer aus. Lediglich einen Schuss von Martin Quadflieg aufs Tor (24.) musste Borussen-Keeper Daniel Schell annehmen. Gefährlich wurde es für die Gäste erst kurz vor dem Halbzeitpfiff. Zuerst bei einem Kopfball von Dirk Lehmann aus acht Metern (41.). Und dann bot sich Pascal Schneider eine gute Gelegenheit zur Führung. Von Thomas Betzer angespielt, lief Schneider (45.) in den Strafraum, schoss aber über das von Christian Schnorrenberg gehütete Tor.
„Nur wenig zugelassen“ „Meine Mannschaft hat sehr kompakt gestanden und nur ganz wenig zugelassen“, war Teverens Trainer Jörg Halfenberg mit den ersten 45 Saisonminuten „in einem recht ruhigen Spiel“ nicht unzufrieden.
Dieses Gefühl beim Teverener Trainer schüttelten die Borussen in Person von Ex-Profi Dirk Lehmann aber in der 49. Minute empfindlich durcheinander. Hakan Ersoy wurde noch verletzt behandelt, da köpfte der Routinier das 1:0 für die Heimmannschaft
Für Teveren war das nun auch die Aufforderung, den Druck zu erhöhen. Zu gefährlichen Situationen vor Schells Tor reichte es – bis auf einen Ersoy-Freistoß (59.) – aber immer noch nicht. Daran änderte auch die Hereinnahme von Andi Rahmen für Wolfgang Nock nichts. Es lief zwar gefälliger nach vorne – die abgeklärten Hannes-Schützlinge wurden damit aber nicht mehr ernsthaft in Verlegenheit gebracht. (mali)
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FREUNDSCHAFTSSPIEL am Samstag, den 07.08.2010
 2 : 1
Gegen den Teverener Bazillus ist kein Kraut gewachsen FC Wegberg-Beeck verliert Testspiel im Heidestadion mit 1:2. Simons legt für Kranz und Quadflieg auf. Entwarnung bei Schnitzler.
Teveren. Auch wenn der Aufsteiger aus Beeck nur in Freundschaft nach Teveren kam: Für den FCWB ist gegen den Teverener „Bazillus“ in der Heide einfach kein Kraut gewachsen. Die Generalprobe fürs erste NRW-Liga-Spiel am 15. August gegen Rhynern misslang. Beeck unterlag dem Mittelrheinligisten und „ewigen Rivalen“ 1:2.
Vor dem Anpfiff gab es Blumen und Geschenke der Mannschaftskameraden für Teverens Jung-Ehemann Matthias Rehberg, der am Vortag seine Karolina ehelichte. Auf dem Platz schenkte Germania dem Sieberichs-Ensemble in der 20. Minute das 1:0 ein. Andreas Simons, der auch den zweiten Germanen-Treffer vorbereitete, ließ pfeilschnell zwei Beecker aussteigen, passte nach innen und legte Sebastian Kranz auf. Der Stürmer brauchte nur noch Sascha Rodemers zu überlisten. Die optisch überlegenen Gäste kamen kaum zu Chancen. Für den Ausgleich war auch ein Teverener zuständig. Einen Flachpass von Beecks eingewechseltem Dennis Pozder lenkte Szoltan Vati in den eigenen Kasten (48.). In der 60. Minute knallte Beecks René Schnitzler nach einem Zweikampf mit Kadir Dogan an die Bande und hielt sich das Handgelenk, das verbunden wurde. Trainer Andre Sieberichs: „Er hat eine Platzwunde über dem Handgelenk. Ich bin erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist“. Beim 2:1 legte Andreas Simons für Martin Quadflieg auf, dessen Kopfball (73.) ins Netz flog. Für Quadflieg war’s der erste Treffer seit acht Monaten. Der Stürmer fiel immer wieder verletzt aus. Ein absichtliches Handspiel brachte dem verwarnten Beecker George Ndoum Gelb-Rot ein.
„Wir können sehr zufrieden sein“, sagte Teverens Trainer Jörg Halfenberg vor dem Hintergrund, dass „meine Mannschaft die Klatsche gegen Aachen gut weggesteckt hat“. Sieberichs hakte in einem Punkt genauestens nach: „Wir müssen unser Defensivverhalten überdenken. Das war bei den Toren nicht okay“. Sieberichs, der ohne die verletzten Daniel Klinger, Dominik Bischoff und Dennis Puhl auskommen musste, gab zu bedenken: „Wenn Du einmal gegen Teveren zurückliegst, wird es immer schwerer“. (mali)
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FREUNDSCHAFTSSPIEL am Mittwoch, den 04.08.2010
 0 : 11
Elf Volltreffer in der Heide Zweitligist Aachen gewinnt 11:0 im Testspiel bei Germania Teveren. Die Gastgeber verkaufen sich 40 Minuten gut.
Teveren. Nette Jubiläumsgäste sind anders. „Das ist schon eine bittere Pille“, musste nicht nur Jörg Halfenberg nach dem Schlusspfiff erst einmal schlucken. Den Zweitligisten Alemannia Aachen hatte Germania Teveren zu den „Festspielen“ im Rahmen des 100-jährigen Vereinsbestehens eingeladen, und der schenkte den rund 1500 Zuschauer gleich elf Treffer. 11:0 (4:0) lautete das Endergebnis. Da gab es anschließend keinen großen Erklärungsbedarf.
Trainer Peter Hyballa und sein Assistent Eric van der Luer hatten den Profikader vormittags noch einmal zwei Stunden intensiv rangenommen. Was den Bewegungsdrang der Alemannen allerdings kaum bändigte. Durchgehend hohes Tempo, sehenswerte Kombinationen und technisch ansprechendes Niveau – dem Publikum wurde einiges geboten. Es war ein unterhaltsamer Abend für die fachkundigen Zuschauer und die schwarz-gelbe Fangemeinde.
Für die Hausherren dagegen waren es 90 Minuten Selbsterfahrung, ein ständiges Aufzeigen der eigenen Grenzen. „40 Minuten lang haben wir uns gut verkauft“, befand Germanias Trainer Jörg Halfenberg. Da hatte seine Mannschaft auch nur mit 0:1 durch einen Kopfballtreffer von Babacar Gueye (12.) nach einer genauen Flanke von Timo Achenbach hinten gelegen. Doch nach dem folgenden 0:2 durch Marco Höger brachen alle Dämme. Manuel Junglas (42.) und wiederum Gueye (43.) gossen den Leistungsunterschied auch zahlenmäßig ins rechte Verhältnis. „So kurz vor der Pause darf man sich nicht noch drei Gegentreffer einschenken lassen“, kritisierte Halfenberg den Auftritt seiner Mannschaft. „Da haben wir den Faden verloren.“
Die Geschichte setzte sich nach der Pause fort. Gueye (53.), Arslan (64., 79.), Zoltan Stieber (68.), Juvhel Tsoumou (73.) und Henrik Ojamaa (83., 87.) sorgten für ein Ergebnis, das bei Vergleichen zwischen Zweit- und Mittelrheinligisten nicht alltäglich ist. Gegen Alemannias Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf verlor Teveren beispielsweise nur 0:2.
„Laufbereitschaft, Dreiecksspiel und einige Kombinationen haben mir gefallen“, sagte Aachens Coach Peter Hyballa. Was er nicht sagte, ist aber viel interessanter. Denn während die Offensive in Schwarz-Gelb überzeugte, traten in der Abwehr doch einige Schwachstellen zutage. Andreas Simons, Sebastian Kranz und Wolfgang Nock hatten beste Chancen, das Resultat erträglicher zu gestalten. Doch es fehlte die Präzision. Zum letzten Spiel im Rahmen des Jubiläums stellt sich am Samstag der FC Wegberg-Beeck im Heidestadion vor.
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FREUNDSCHAFTSSPIEL am Sonntag, den 01.08.2010
 1 : 2
Herausforderung mit geordneter Abwehrarbeit angehen Mittelrheinligist Germania Teveren erwartet am Mittwoch Zweitligist Alemannia Aachen zum Test. 1:2 gegen den KFC Uerdingen.
Teveren. „Wer jetzt immer noch nicht brennt, dem kann ich auch nicht helfen“, bemerkt Jörg Halfenberg salopp. Germania Teveren steht vor einer großen Herausforderung. Mitten in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2010/11 „platzt“ Alemannia Aachen am Mittwoch ins Heidestadion. Die Begegnung in Freundschaft wird um 19 Uhr angepfiffen.
Mit dem nur 0:2 verlorenen Freundschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf haben die Germanen eine erste „Duftmarke“ gesetzt. Der frech aufspielende Mittelrheinligist ließ gegen die müde wirkenden Zweitliga-Profis nicht viel zu und überzeugte vor allem mit einer geordneten Abwehrarbeit. Das ist auch oberster Wunsch von Halfenberg für die nächste Aufgabe gegen Aachen, bei der er personell fast aus dem Vollen schöpfen kann.
Das Aachen-Spiel ist die zweite Begegnung innerhalb einer englischen Woche, die mit dem Duell des Mittelrheinmeisters FC Wegberg-Beeck am Samstag endet und mit dem 1:2 in der Heide gegen den KFC Uerdingen am Sonntag begann. „Die erste Halbzeit haben uns die Uerdinger völlig im Griff gehabt. Wenn die mit dem Team nicht aufsteigen, dann weiß ich es nicht“, war Halfenberg bei Halbzeit (0:2) völlig vom Niederrheinligisten geblendet. Nach dem Seitenwechsel lief es etwas besser für die Germanen, deren Neuzugang Wolfgang Nock (65.) den Anschluss erzielte. Die mit einigen Ex-Profis angetretenen Uerdinger mussten sich nun erheblich mühen, das 1:2 über die Zeit zu bringen. „Legt man die Chancen zugrunde hätten wir dieses Spiel mit 2:2 abschließen müssen“, empfand Halfenberg.
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FREUNDSCHAFTSSPIEL am Dienstag, den 27.07.2010
 0 : 2
Germania lässt wenig zu Co-Trainer sehr zufrieden Teveren unterliegt dem Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vor 600 Zuschauern nur mit 0:2. Sebastian Kranz hat zwei gute Möglichkeiten. Niederrheinligist KFC Uerdingen ist am Sonntag der nächste „Jubiläumsgast“ im Heidestadion.
Teveren. Eins unter par! Mit einer kämpferisch tadellosen Leistung rang Fußball-Mittelrheinligist Germania Teveren den Profis von Fortuna Düsseldorf ein 0:2 (0:1) ab. Damit „toppte“ das von Co-Trainer Dieter Dulewicz und Helmut Funken betreute Germania-Team das Wunschergebnis von Dulewicz noch. Der Assistent, der den verhinderten Cheftrainer Jörg Halfenberg vertrat, lachte vor der Begegnung im Heidestadion: „Wir wollen natürlich gewinnen. Wenn das aber nicht klappt, wäre ich mit der Wiederholung des Vorjahresresultats schon sehr zufrieden.“
Vor fast genau einem Jahr schaute der Zweitligist ebenfalls unmittelbar nach seinem Trainingslager in Bitburg in der Heide vorbei und gewann 3:0. Dazu hätte es bei konsequenterer Chancenauswertung auch reichen können. Aber Teveren stellte die Räume ganz geschickt zu, und die ausgelaugten Fortunen machten auch nicht den Eindruck, jeden Weg gehen zu wollen, was die gute Leistung der Gastgeber nicht schmälern soll. Zur Pause nahm Dulewicz im Grunde schon sein Schlussfazit vorweg. „Wir lassen wenig zu. Unsere Mannschaft steht relativ gut. Damit kann man sehr zufrieden sein.“ Das durfte der Co-Trainer, der von Beginn an nur einen „Neuen“ (Niklas Kaussen) spielen ließ, aber auch am Schluss unterstreichen. Die Gäste, die zur Pause von Trainer Norbert Meier mit fünf neuen Spielern „durchgewechselt“ wurden, kamen bei ihrer ersten guten Chance bereits zur Führung durch Ranisav Jovanovic (11.).
Vor 600 Zuschauern erspielten sich auch die Germanen innerhalb von vier Minuten zwei gute Möglichkeiten. Zunächst narrte Sebastian Kranz die Abwehr, drei seiner Kameraden konnten mit dem Zuspiel in den Strafraum aber nicht viel anfangen (27.). Die nächste Gelegenheit bereitete Andreas Rahmen vor, der für Kranz auflegte. Dessen Schuss ging aber vorbei. Zwischen der 34. und 39. Minute ließen die Fortunen drei Großchancen aus. Unter anderem traf Marco Christ mit einem Freistoß nur den Pfosten.
Nach der Pause ging die „zweite“ Düsseldorfer Garnitur mit dem Bemühen um ein freundlicheres Ergebnis ans Werk. Mehrfach zeichnete sich der Teverener Torhüter Christian Schnorrenberg aus. In der 74. Minute gelang Thomas Bröker der zweite Treffer. Möglichkeiten für die Gäste gab es nun nicht mehr.
Am Sonntag um 16 Uhr wartet auf die Germanen, die im zweiten Abschnitt ebenfalls kräftig wechselten, der KFC Uerdingen. Spekuliert wurde, dass die Uerdinger als Ersatz für ihren abgewanderten „Kugelblitz“ Ailton den ehemaligen Dortmunder Darren Buckley verpflichtet haben sollen und ihn mit nach Teveren bringen. (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Wunsch – Ersoy, Moseni, Etzold, Vati, Derneden, Wilhelm, Rahmen, Nock, Kranz, Simons, Kaußen, Quadflieg, Roemgens, Gitimu, Dogan, Szkaradek Düsseldorf: Melka, Ratajczak – Costa, Tiago, Lukimya, Jovanovic, Christ, Zoundi, Wellington, Gaus, van den Bergh, Schwertfeger, Weber, Beister, Torghelle, Bröker, Rockenbach da Silva, Heise
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