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FC 1910 Germania Teveren e.V.

Spielberichte der Saison 2009/2010
Quelle der Berichte: Heinsberger Zeitung

07.03.2010
Mittelrheinliga - 19.Spieltag
Germania Teveren -
VfL Rheinbach
ABGESAGT !!

 

 

04.03.2010
FVM Pokal
Germania Teveren -
FV Bonn/Endenich
6 : 1 (2:1)

Schnorrenberg – Dogan, Etzold, Szkaradek, Rehberg, Vati, Küchen (81. Mohseni), Ersoy (88. Coroz), Simons, Kranz, Rahmen (70. Back)

1:0 Sebastian Kranz
1:1
2:1 Sebastian Kranz
3:1 Andreas Rahmen
4:1 Alexander Back
5:1 Alexander Back
6:1 Eigentor

Germanen siegen dagegen klar mit 6:1.

Teveren. Pflicht erfüllt – und am Ende auch ganz ordentlich! Mittelrheinligist Germania Teveren schoss sich mit einem 6:1-Sieg über den Bonner Bezirksligisten FV Endenich ins Halbfinale des Mittelrheinpokals und darf sich nun (mehr oder weniger) auf ein weiteres Heimspiel gegen NRW-Ligist Germania Windeck freuen.

Ein erste zarte Spur ins Halbfinale legte Germania Teveren bereits in der 15. Minute. Einen Freistoßabpraller köpfte Szoltan Vati vor die Füße von Stürmer Sebastian Kranz, der keine Mühe hatte, aus fünf Metern zum 1:0 zu verwerten. Diese Möglichkeit hatte Matthias Rehberg kurz zuvor bereits ausgelassen. Von den Neuzugängen hatte Teverens Trainer Jörg Halfenberg nur Kadir Dogan in die Startformation – die mit drei Stürmern begann – eingebaut. Ziehen wollte die Maßnahme mit der verstärkten Offensive aber nicht so richtig. Im Gegenteil. Der Gast erzielte nach einem Eckball (25.) den Ausgleich. Sieben Minuten später war es erneut Sebastian Kranz, der mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 (32.) Teverener Peinlichkeiten unterdrückte.

Ein ums andere Mal sah der heimische Abwehrverband ungeordnet aus. Coach Halfenberg durfte froh sein, dass das ohne Folgen blieb. Andererseits machten es sich die Heidekicker unnötig schwer. Bei konsequenterer Chancenauswertung wären die Bonner – deren Torwart sich gegen Kranz ein Rot-würdiges Foul erlaubt hatte – schon bis zur Halbzeit baden gegangen. Diese eiskalte „Dusche“ leitete sich nach etwa einer Stunde ein. Auf dem Platz, der noch am Tage von vielen Teverenern in Eigenleistung gewalzt wurde, markierte Andy Rahmen (62.) das 3:1. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung (70.) langte Alex Back zweimal zu (73./77.). Die nun einbrechenden Endenicher verhalfen dem zwei Klassen höher spielenden Gegner mit einem Selbsttor zum 6:1 (82.). Zwei weiteren Treffern der Teverener verweigerte der Schiedsrichter die Anerkennung.

Teveren: Schnorrenberg – Dogan, Etzold, Szkaradek, Rehberg, Vati, Küchen (81. Mohseni), Ersoy (88. Coroz), Simons, Kranz, Rahmen (70. Back)
 

28.02.2010
Mittelrheinliga - 18.Spieltag
Viktoria Arnoldsweiler -
Germania Teveren
ABGESAGT !!
 

 

 

20.12.2009
Mittelrheinliga - 17.Spieltag
Germania Teveren -
Borussia Freialdenhoven
ABGESAGT !!
 

 

 

11.12.2009
Mittelrheinliga - 16.Spieltag
SG Wesseling/Urfeld -
Germania Teveren
1 : 1 (0:0)

Wunsch; Szkaradek, Ersoy, Vati, Küchen, Bergmann, Vogels (75. Sczyrba), Simons, Rahmen, Kranz, Back

1:0 Farkas (51.)

„Wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen“
Germaia Teveren verliert die Begegnung der Fußball-Mittelrheinliga in Wesseling-Urfeld mit 0:1. Niederlage ist „total unverdient.“

Es wurde nichts aus dem zweiten Auswärtssieg in Folge. Bei der Spielvereinigung Wesseling-Urfeld handelte sich Germania Teveren gestern Abend eine unglückliche 0:1-Niederlage ein.

In Sachen Verletzungen bleibt Teverens Trainer Jörg Halfenberg auch beim Einbiegen in die Winterpause kaum etwas erspart. Die Mannschaft, die in Junkersdorf drei Punkte holte, musste auf zwei Positionen verändert werden. Eine Grippe zwang Abwehrchef Andre Etzold, kurzfristig zu passen, Matthias Rehberg litt unter Knieproblemen und musste dem Coach ebenfalls absagen.

Szoltan Vati und Adrian Szkaradek rückten in die Innenverteidigung, Andreas Küchen und Hakan Ersoy übernahmen die Außenpositionen. Die umformierte Germania-Abwehr hatte in den Anfangsminuten ihre „Problemchen“, doch das legte die Mannschaft mit zunehmender Spielzeit ab.

Die ersten drei Torchancen hatten auch die Gäste. Zunächst bot sich Alex Back (11.) die Chance zur Führung, dann ließ der unsicher wirkende Wesselinger Torwart einen Freistoß von Andy Rahmen nur abklatschen, und in der 31. Minute setzte Hendrik Bergmann einen Kopfball – nach Rahmen-Freistoß – aus Erfolg versprechender Position neben den Kasten.

Der Torhüter hat zunächst Ruhe

Eine auffallende Ähnlichkeit zum Junkersdorf-Spiel: Teverens Torwart Marcel Wunsch hatte bis zur Pause noch relative Ruhe. Im Gegensatz zu seinem Urfelder Kollegen, der gegen den durchgebrochenen Andreas Simons (42.) „1 gegen 1“ retten musste.

Nur sechs Minuten nach der Halbzeit fassten sich die Teverener enttäuscht an den Kopf. Wesselings Daniel Farkas schoss plötzlich aus 20 Metern Entfernung durch die dichte Teverener Abwehr. Das Leder wurde abgefälscht, der in die andere Ecke startende Torwart Marcel Wunsch war machtlos beim 1:0 (51.)

Nur kurz darauf verpasste Wesseling das 2:0, Teveren schwimmt nun. Diese 10 Minuten dauernde Phase überstand die Halfenberg-Elf zwar auch, aber sie schaffte es nicht mehr, zwingende Gelegenheiten in der letzten Viertelstunde herauszuarbeiten.

So blieb Coach Halfenberg nur die Feststellung: „Wir sind alle bitter enttäuscht. Diese Niederlage ist total unverdient. Aber wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen, denn bis zur Halbzeit hätten wir das Ding klar machen müssen.“

04.12.2009
Mittelrheinliga - 15.Spieltag
FC Junkersdorf -
Germania I
0 : 1 (0:1)

Wunsch - Etzold, Szkaradek, Rehberg, Ersoy, Vati, Bergmann (46. Vogels), Simons (70. Sczyrba), Rahmen, Kranz(82. Mohseni), Back

0:1 Andreas Rahmen (18.)

Andreas Rahmen lässt Germania jubeln
Sein Treffer in der 18. Minute bringt dem Mittelrheinligisten aus Teveren gestern Abend den verdienten 1:0-Sieg in Junkersdorf

Junkersdorf/Teveren. Die Serie von fünf sieglosen Partien ist beendet. Beim FC Junkersdorf glückte Mittelrheinligist Germania Teveren gestern Abend ein verdientes 1:0. Verdient auch deshalb, weil die Germanen-Abwehr den unbedingt wieder zur Spitze aufschließen wollenden Kölnern fast gar keine Torchancen einräumte.

War’s die Pause durch den Spielausfall? Haben die Ansprachen des Trainers gefruchtet? Oder gingen Teverens Germanen einfach nur ganz tief in sich? Das Spiel der Gäste hatte jedenfalls deutlich bessere Züge, als das in den letzten Wochen zu sehen war. Teveren spielte in Junkersdorf in den gesamten 90 Minuten einen sicheren Ball. Das zahlte sich auch früh aus. Die mit mehr Spielanteilen ausgestatteten Gäste erkämpften sich das Führungstor. Andreas Rahmen, lange verletzter Mittelfeldspieler der Germanen, zog in der 18. Minute aus 25 Metern ab. Das Leder schlug zum 1:0 für Jörg Halfenbergs Mannschaft ein.

Eine weitere Gelegenheit ließen die ohne Jochen Vogels in der Startformation angetretenen Teverener aus, als Sebastian Kranz seinen mitlaufenden Kollegen Andreas Simons bediente und der nur knapp am Tor vorbeischoss.

Marcel Wunsch fast „arbeitslos“

Auf der anderen Seite hatte Teverens 19j-ähriger Torhüter Marcel Wunsch, der den verletzten Chris Schnorrenberg vertrat, noch keinmal ernsthaft eingreifen müssen. Was auch für die gute Abwehrleistung seiner Vorderleute sprach. In den letzten Minuten bis zum Seitenwechsel erhöhte der FC den Druck um einige Grade, aber André Etzold, Szoltan Vati und ihre Kameraden behielten die Übersicht.

Das änderte sich auch in der zweiten Halbzeit kaum. Der FC Junkersdorf suchte seine Chance, fand sie in der vielbeinig stehenden Gästeabwehr aber nicht. Was Jörg Halfenberg in fast jeder Trainingseinheit „gepaukt“ hatte, schien Wirkung zu zeigen. Teveren ging aber auch kein Risiko ein und suchte nach Kontermöglichkeiten. Bei einem dieser sporadischen Ausflüge wurde Andi Rahmens Schuss (61.) abgeblockt. Es blieb eine der wenigen Tormöglichkeiten. Aber das war Jörg Halfenberg letztlich egal. Er fügte dem Dreier nur noch an: „Heute konnte man sehen, was es denn ausmacht, wenn man in Ruhe arbeiten kann.“
 

29.11.2009
Mittelrheinliga - 14.Spieltag
Germania -
SC Brühl
AUSGEFALLEN !!

 

 

19.11.2009
FVM Pokel - 2. Runde
Blau-Weiß Alsdorf (Bezirksliga) -
Germania
2 : 5 (1:2)

Wunsch - Rehberg, Etzold, Szkaradek, Ersoy - Simons, Bergmann (82. Tholen), Vogels, Küchen (46. Rahmen) - Back, Kranz

1:0 Reza Acar (13.)
1:1 Andreas Küchen (30.)
1:2 Alexander Back (43.)
1:3 Alexander Back (59.)
2:3 Acar (72.)
2:4 Hendrik Bergmann (81.)
2:5 Andreas Rahmen (90.)

Ein früher Gegentreffer rüttelt die Germanen wach
Teveren zieht mit einem 5:2-Sieg bei Bezirksligist BW Alsdorf ins FVM-Pokal-Viertelfinale ein. Back steuert zwei Tore bei.

Alsdorf/Teveren. „Die letzten Ergebnisse sind nicht spurlos an uns vorüber gegangen. Eine gewisse Verunsicherung ist nicht zu übersehen“, bilanzierte Jörg Halfenberg. Letztlich war der Trainer des Fußball-Mittelrheinligisten Germania Teveren aber zufrieden mit dem 5:2 (2:1) seines Teams im FVM-Pokal-Achtelfinale beim Bezirksliga-Team von Blau-Weiß Alsdorf. „Auch diesem schlagbaren Gegner haben wir gleich ein Tor geschenkt, sind dadurch aber sofort wach geworden“, fügte der Gäste-Coach hinzu. „Später wurde dann zeitweise guter Fußball gespielt, was aber nicht über unser Manko hinwegtäuschen kann – die Chancenverwertung lässt einfach zu wünschen übrig. Die Alsdorfer haben sich gut gewehrt.“

Die etwa hundert Zuschauer rieben sich gestern Abend verwundert die Augen, als Reza Acar (13.) den krassen Außenseiter in Führung brachte, wozu ihn Germania-Torwart Marcell Wunsch mit einer unglücklichen Aktion geradezu eingeladen hatte. Sieben Minuten später hätte es im Grunde 2:0 heißen müssen, aber Trumbgev vergab. Danach hatte Teveren begriffen, dass schon mehr investiert werden musste. Und das wurde prompt belohnt. Andreas Küchen (30.) und Alexander Back (43.) drehten das Spiel.

Gelaufen schien die Partie zu sein, als erneut Back (59.) erhöhte. Aber Alsdorf bäumte sich noch einmal auf, was Acar (72.) auch zahlenmäßig ausdrückte. Nachdem ein Eckball von Andreas Rahmen (76.) an den Pfosten geklatscht war, sorgten Hendrik Bergmann (81.) und Rahmen (90.) doch noch für klare Verhältnisse.

„Die Einstellung meines Rumpfteams war absolut in Ordnung“, freute sich Alsdorfs Trainer Robert Kroll, der im nächsten Punktspiel auf Spitzenreiter Dremmen trifft. „Teveren hat aber verdient gewonnen, auch wenn wir mit persönlichen Fehlern unseren Teil dazu beigetragen haben.“

15.11.2009
Mittelrheinliga - 13.Spieltag
VfL Leverkusen -
Germania
4 : 1 (2:0)

Aimann – Rehberg, Etzold, Vati, Ersoy, Kranz, Simons (77. Szczyrba), Bergmann, Gitimu (46. Back), Feka (62. Vogels), Küchen

1:0 Eckert
2:0 Meusch
3:0 Eckert
4:0 Uzunay
4:1 Alexander Back (83.)
 

Germania Teveren ist ein angenehmer Gast
Heide-Kicker unterstreichen beim 1:4 in Leverkusen ihre Auswärtsschwäche. Nur Alex Back trifft.

Leverkusen/Teveren. Auch in Leverkusen offerierte Mittelrheinligist Germania Teveren seine anhaltende Auswärtsschwäche. Ein deutliches 1:4 (0:2) beim VfL unterstreicht das nur. 20 Minuten, so die Eindrücke von Trainer Jörg Halfenberg, „haben wir gut mitgespielt und den Gegner in der Defensive neutralisiert“.

Doch dann war es mit der Herrlichkeit der Gäste vorbei. Ein individueller Fehler reichte, um dem VfL durch Rachid Eckert das 1:0 (28.) zu ermöglichen. Schon im Gegenzug hatten die Germanen die Möglichkeit zum Ausgleich. Aber der Schuss von Nderim Feka wurde von der Leverkusener Linie gestochert. Diese Szene hatte für Germanen-Trainer Jörg Halfenberg Symbolcharakter. „So lief es heute drei Mal gegen uns“, verzeichnete der Coach Riesenmöglichkeiten seiner Mannschaft, die der VfL in höchster Not noch vereiteln konnte.

Aber auf der anderen Seite musste der Schnorrenberg-Vertreter David Aimann mit ansehen, wie sich die Gastgeber mit konsequentem Verhalten die Punkte sicherten. Sven Meusch legte so das 2:0 in der 36. Minute vor, bei dem die Teverener Abwehr erneut tatkräftige Unterstützung geleistet hatte.

Mit Wiederbeginn des Spiels präsentierte sich den Zuschauern eine Kopie der ersten 45 Minuten. Teveren drängte nun auf den Anschlusstreffer, verzeichnete dabei auch einen Lattenschuss, aber auf der anderen Seite erzielten die Hausherren durch Eckert das 3:0 in der 65. Minute.

Germania Teveren, das auf Keeper Christian Schnorrenberg und Verteidiger Adrian Szkaradek (verletzt) verzichten musste, bekam Mitte der zweiten Halbzeit Hilfe durch Jochen Vogels (für Feka eingewechselt), aber das Spiel kippte dadurch nicht. Auch die Hereinnahme von Alex Back oder Peter Szczyrba, der Andreas Simons ersetzte, war nicht mit neuen Impulsen verbunden.

Im Gegenteil: Leverkusens Uzunay (79.) steuerte den vierten Treffer der Gastgeber bei. Alex Back gelang es wenigstens, den „Ehrentreffer“ zu erzielen. Aus spitzem Winkel traf er zum 4:1 (83.). Es war sein sechstes Saisontor. (mali)

Vorbericht aus der Heinsberger Zeitung vom 13.11.2009:

Germania Teveren muss in Leverkusen schneller umschalten

Eine Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen: Auswärts ist mit der Germania kein Staat zu machen. Es sei denn, die Gastgeber sind Spitzenteams wie Bergneustadt und Beeck. Dort wurde sechsfach gepunktet. Ansonsten gilt: Krasse Niederlagen in Rheinbach, Steinstraß und Wachtberg brachten 15 Gegentreffer ein. Keine guten Voraussetzungen also vor der Fahrt nach Leverkusen.

Der VfL hinkt fristet sein Dasein in der Grauzone der Tabelle. Nach drei Siegen in Folge unterlag der VfL – er wird vom Ex-Kölner Profi Guiseppe Brunetto trainiert – in Hürth mit 1:2. Mit den Sturmspitzen Eckert und Meusch stellte man einige Teams vor Probleme. Das dürfte alles andere als aufbauend im Defensivbereich der Germanen wirken.

Trainer Jörg Halfenberg arbeitet mit Hochdruck an dem Problem. Er befindet, die Mannschaft „muss ihre Stärken wieder in den Vordergrund schieben“. Zuletzt haperte es an der Homogenität, an der Kompaktheit. „Es ist uns auch nicht gelungen, schnell genug umzuschalten, also unser Spiel fließender zu machen.“ Wenn sich sein Kader darauf besinnt, sollte es in Leverkusen wieder erfolgreicher laufen.

Möglicherweise kommt wieder Jochen Vogels zum Einsatz. Der Spielmacher der vergangenen Saison lotet aus, ob sich Beruf und Training miteinander verbinden lassen. „Derzeit testen wir, ob er wieder richtig einsteigen kann“, wäre ein „vollwertiger“ Vogels dem Trainer sehr willkommen. Dave Roemgens fällt länger aus, und auch Hendrik Bergmann wird ab Winterpause bis Ende der Spielzeit nicht zur Verfügung stehen. Bergmann wird in den USA studieren. „Wir müssen sehen, möglichst früh Ersatz zu bekommen.“

Ersatz wird Halfenberg unter Umständen auch für Torwart Chris Schnorrenberg brauchen. Der Keeper hat Adduktorenbeschwerden. Auch für Szoltan Vati gibt es wahrscheinlich noch kein grünes Licht. (mali)

Teverens Kader: Schnorrenberg(?), Wunsch – Etzold, Vati(?), Ersoy, Mohseni, Rehberg, Bergmann, Küchen, Gitimu, Szkaradek, Feka, Back, Kranz, Szczyrba, Simons, Eylmanns, Rahmen(?), Kurz, Rohse, Tholen, Vogels

08.11.2009
Mittelrheinliga - 12.Spieltag
SV Wachtberg -
Germania
5 : 2 (1:1)

Schnorrenberg – Rehberg, Etzold, Szkaradek, Ersoy, Simons, Bergmann, Tholen (73. Vogels), Feka (83. Mohseni), Back, Kranz (64. Küchen)

1:0 Ersoy (Eigentor / 5.)
1:1 Henrik Bergmann (20.)
2:1 Irmgarth (47.)
3:1 Vettelmann (52.)
4:1 Irmgarth (59.)
4:2 Alexander Back /71.)
5:2 Ilk (80.)

Nach der Pause bricht Teveren böse ein
Mittelrheinliga: Germania verliert 2:5 beim Aufsteiger SV Wachtberg. Ersoy unterläuft Eigentor.

Wachtberg/Teveren. Damit gerechnet haben nicht viele Ligabeobachter. Aber Germania Teveren war wieder für eine (böse) Überraschung gut. Die Germanen ließen sich beim Aufsteiger SV Wachtberg mit 5:2 (1:1) überfahren.

Sonntagmittag musste Trainer Jörg Halfenberg seine Aufstellung kurzfristig verändern. Abwehrspieler Szoltan Vati hatte sich fiebernd ins Bett verabschiedet. Für ihn bot der Coach Volker Tholen auf, der offensive und defensive Rollen auskleiden kann. Überraschend tauchte Jochen Vogels wieder im Kader auf. Ebenfalls überraschend war die Nominierung von Nderim Feka in der Startformation. Die Absicht Halfenbergs war jedenfalls durchschaubar. Mit Andreas Simons und Nderim Feka auf den Außenbahnen setzte Halfenberg auf schnelle Zuträger für die Sturmspitzen Alexander Back und Sebastian Kranz. Außerdem hatte Halfenberg mit Beeck-„Killer“ Matthias Rehberg noch einen dritten Durchstarter in der Hinterhand bzw. -mannschaft.

Nur fünf Minuten war die Partie alt, als Verteidiger Hakan Ersoy ein Missgeschick unterlief. Er leitete den Ball nach einer Flanke ins eigene Tor. Die „Korrektur“ nahm Hendrik Bergmann (20.) vor. Ein Zuspiel von Feka köpfte er zum Ausgleich ein. Angst um die Gesundheit seines Torwarts mußte Trainer Jörg Halfenberg in der 17. Minute haben, als ein Wachtberger mit gestrecktem Bein Christian Schnorrenberg ansprang und die Aktion ungeahndet blieb. Die Partie wurde ohnehin von vielen Ruppigkeiten begleitet.

Nach dem Seitenwechsel entglitt den Germanen das Spiel völlig Irmgarth (47.), Vettelmann (52.) und wieder Irmgarth (59.) ließen Wachtberg auf 4:1 davonziehen. Passiv im Luftraum und unkonzentriert am Boden: Teveren rutschte in die mittelprächtige Pleite. Alex Back verkürzte in der 71. Minute auf 2:4 bis Ilk im Teverener Strafraum erschien (80.) und das 5:2 draufpackte.

Die lange Rückfahrt aus Wachtberg dürfte den Teverenern reichlich zeitliche Räume für Diskussionen geliefert haben. „Wir haben uns nach einer im Grunde guten ersten Halbzeit mit Standardsituationen überfahren lassen. Das muss jetzt aufgearbeitet werden, damit die Köpfe nächste Woche wieder frei sind“, bemerkte Jörg Halfenberg. (mali)
 

31.10.2009
Mittlelrheinliga - 11.Spieltag
Germania -
GFC Düren
2 : 2 (1:1)

Schnorrenberg - Szkaradek, Etzold, Vati, Ersoy (67. Vogels) - Simons, Rehberg, Bergmann, Feka (46. Szczyrba) - Back, Kranz (82. Tholen)

1:0 Eigentor (24.)
1:1 Schippers (32.)
1:2 Dunkel (54.)
2:2 Andreas Simons (87.)

Vier Treffer und viel Langeweile
Germania Teveren schafft gegen den GFC Düren nur ein glückliches 2:2. Simons gleicht gegen den Tabellenletzten der Mittelrheinliga noch aus.

Teveren. Die vielleicht 150 Zuschauer hatten die falsche Entscheidung getroffen. Sie waren an diesem sonnigen Nachmittag des Reformationstages zum Spiel der Mittelrheinliga zwischen Germania Teveren und dem GFC Düren gekommen, anstatt in der angrenzenden Heide einen entspannten Spaziergang zu machen. Sie hatten sich für 90 Minuten Folter-Fußball entschieden, für ein Spiel, das 2:2 (1:1) endete, keinen Sieger verdient und einen sehr überschaubaren Unterhaltungswert hatte.

Dass das Spitzenteam Teveren den Tabellenletzten Düren entschlossen schlagen wollte, war nicht zu spüren. Allenfalls eine optische Überlegenheit musste man den Gastgebern bescheinigen. Doch an der weitgehend sattelfesten GFC-Abwehr biss sich die Germania die Zähne aus. „Der letzte Pass fehlte“, befand auch Teverens Trainer Jörg Halfenberg.

Die Hausherren kreierten so gut wie keine Chance. GFC-Keeper Holger Dohmen verlebte einen eher ruhigen Nachmittag. Und die Treffer, die den Teverenern dennoch gelangen, waren Zufallsprodukte. So lenkte Dürens Innenverteidiger Christian Stark-Charles eine Ecke von Matthias Rehberg zur Germania-Führung ins eigene Tor (24.). Auch der späte Ausgleich war eher eine Verkettung glücklicher Umstände als eine gezielte Aktion. Denn eigentlich war die Situation schon bereinigt, als die Kugel Andreas Simons vor die Füße fiel, der sie irgendwie ins Netz stocherte (87.).

Bis dahin war der GFC auf der Siegerstraße. Den 0:1-Rückstand hatten Daniel Schippers (32.) und Philipp Dunkel (54.) in eine 2:1-Führung der Dürener umgewandelt. Und nichts deutete darauf hin, dass die ideenlosen Teverener die zweite Niederlage in Folge noch verhindern könnten. „Und dann hauen wir uns dieses Ding fast selbst rein“, schüttelte Gäste-Coach Peter Kosprd nach dem Abpfiff frustriert den Kopf. „Wir haben zwei Punkte verschenkt.“

Die Teverener Serie ohne Sieg ist mittlerweile auf drei Spiele angewachsen. Von einer Krise wollte Trainer Jörg Halfenberg dennoch nicht reden. „Wir haben zuletzt zwei unglückliche und undankbare Spiele abgeliefert“, fasste er seine Erkenntnisse aus dem 1:4 in Lich-Steinstraß und dem 2:2 gegen den GFC zusammen. Doch es sind weniger die reinen Resultate als mehr die letzten Leistungen seiner Mannschaft, mit denen sich Halfenberg befassen muss. Das Potential, das in seinem Kader steckt, riefen die Spieler in den letzten Begegnungen nicht ab. Und dann reicht es auch gegen den Tabellenletzten nicht zum Sieg.

25.10.2009
Mittelrheinliga - 10.Spieltag
Germania Lich/Steinstraß -
Germania I
4 : 1 (1:0)

Schnorrenberg – Szkaradek, Etzold, Vati, Ersoy, Rehberg (46. Feka), Gitimu (65. Szczyrba), Bergmann, Simons, Back, Kranz (46. Rahmen)

1:0 Schmitz
2:0 Wagner
2:1 Zoltan Vati (Elfm)
3:1 Wagner
4:1 Staszak

 

Nette Teverener Gäste geizen nicht mit Geschenken
Verdiente 1:4-Niederlage der Germania in Lich-Steinstraß. Zoltan Vati nutzt Foulelfmeter zum einzigen Treffer der Heidekicker.

Jülich. Es gibt Sonntage, an denen sollte man gar nicht erst aufstehen. Der gestrige war so einer, da schliefen sich Germania Teverens Fußballer offenbar durch den ganzen Tag. So empfand das jedenfalls Trainer Jörg Halfenberg nach der satten Niederlage in Lich-Steinstraß in der MIttelrheinliga. 1:4 (0:1) kamen die Gäste abgekanzelt wieder zurück. „Heute hat sich unsere gesamte Mannschaft kollektiv eine Auszeit genommen“, fand der Germanen-Trainer nicht einen lobenswerten Ansatz nach der dritten Saisonniederlage. Die von Gerd Daun gecoachten Steinstrasser hatten die „geschenkte“ Stunde wesentlich besser genutzt und waren in allen Belangen schneller, besser und einsatzfreudiger.

Das führte noch vor dem Seitenwechsel zum verdienten 1:0 der Gastgeber. Schmitz brachte seine Mannschaft in der 38. Minute in Front. Dem hatten die Teverener gerade mal eine kleine Chance entgegenzusetzen, die aber von Sebastian Kranz (23.) vergeben wurde.

Die Zweikampfstärke der Lich-Steinstrasser sorgte letztlich auch dafür, dass sich Dauns Mannschaft den nötigen Respekt verschaffte. Aber zweimal wurde es auch überhart. In beiden Fällen (29./58.) galten die Attacken von Spago und Neuber Teverens Mittelfeldspieler Hendrik Bergmann, dem rüde von hinten in die Beine gefahren wurde. „In beiden Fällen hätte das jeweils eine Rote Karte geben müssen“, zeigte sich Halfenberg noch Stunden nach den Fouls sehr erbost.

Nur sechs Minuten waren im zweiten Durchgang absolviert, da markierte Wagner das 2:0 für die gastgebende Germania (51.). Etwas Hoffnung schöpfte Teveren nach dem Anschlusstor, das Zoltan Vati mit einem Foulelfmeter besorgte (62.) Zuvor wurde Bergmann im Strafraum nicht regelkonform gestoppt.

„Natürlich haben wir nach dem Anschlusstor den Druck erhöht, aber irgendwie stand sich meine Mannschaft heute selbst im Weg“, sah der Trainer weiterhin wenig Produktives.

In den Minuten 71 und 80 baute Germania Lich-Steinstraß den Vorsprung durch Wagner und Stasczak auf 4:1 aus. „Bei allen Toren haben wir die Vorlagen gegeben“, wusste Jörg Halfenberg an diesem Sonntag nicht, wo und wann er mit dem Schimpfen aufhören sollte.
 

16.10.2009
Mittelrheinliga - 9.Spieltag
Germania I -
Germania Dürwiß
2 : 2 (0:0)

Schnorrenberg, Szkaradek, Ersoy, Back, Etzold, Vati, Rehberg (85. Szczyrba), Bergmann, Simons, Gitimu, Kranz (73. Rahmen)

0:1 Fleps (58.)
1:1 Alexander Back (62.)
2:1 Alexander Back (65.)
2:2 Krautzberger (89.)

Teveren fehlen zwei Minuten
Germania verpasst nach dem späten Ausgleich den Sprung an die Spitzen der Fußball-Mittelrheinliga. 2:2 im Duell mit Tabellenführer Germania Dürwiß.

Teveren. Zwei knappe Minuten fehlten Germania Teveren zum Sprung an die Tabellenspitze. Mit dem ersten doppelten Punktverlust auf eigenem Gelände gegen Germania Dürwiß (2:2) zerstoben sich auch die Hoffnungen, den „Thron“ zu besteigen. Ausgerechnet der Ex-Teverener Stefan Krautz­berger markierte in der 89. Minute den Ausgleich, bei dem Teverens Torhüter Christian Schnorrenberg schlecht aussah.

Mit einem Spitzenspiel hatte die Angelegenheit in der ersten Halbzeit herzlich wenig zu tun. Beide Mannschaften riskierten so gut wie gar nichts, worunter die Qualität der Partie sichtbar litt. Ein Zuschauer auf der Tribüne des Heidestadions fand eine sehr passende Formulierung. „Wer den ersten Fehler macht, muss das Mannschaftsessen offenbar bezahlen. So sieht das hier aus“, lästerte der Fußballfan.

In der Tat, der erste Teverener Schuss – von Ali Gitimu abgegeben – resultierte aus der 27. Minute. Gästekeeper Sebastian Plum brauchte beim 20-Meter-Versuch noch nicht mal eingreifen. Die Gäste durften sich bei ungemütlichen Temperaturen damit trösten, zumindest schon zwei Mal auf den von Christian Schnorrenberg gehüteten Kasten gezielt zu haben. Beim ersten Versuch durch Do­menik Russek (10.) lenkte „Schnorre“ das Leder gerade noch übers Tor. Die zweite halbwegs gefährliche Situation durch Teveren resultierte aus der 40. Minute. Der wieder von Beginn an eingesetzte Alexander Back prüfte Plum mit einem Schuss aus 17 Metern.

Die Ideenlosigkeit seines Teams machte Teverens Trainer Jörg Halfenberg zum Schwerpunkt seiner Pausenansprache. Auf dem Weg in die Kabine brummte er schon: „Wir sind bis jetzt viel zu passiv. Darüber werde ich sofort mit den Jungs reden.“ Das zeigte Wirkung – wenn auch zunächst in die andere Richtung. In der nun spielerisc besser werdenden Partie markierte Manfred Fleps (58.) das 0:1. Innerhalb von drei Minuten drehte Teveren allerdings das Resultat. Alex Back mit einem Dropkick aus unmöglichem Winkel sorgte für den Ausgleich (62.) und legte gleich (65.) die Führung nach. Andreas Simons war durchgestartet, dessen Pass spitzelte der Dürwisser Lukas Heck Alex Back vor die Füße, der dann nur noch einzuschieben brauchte.

Die vorzeitige Entscheidung zugunsten der Hausherren verpassten der völlig freistehende Andreas Rahmen (82.) und 120 Sekunden später Matthias Rehberg mit einem Pfostenschuss. Der Dürwisser Krautzberger zeigte sich da für sein Team abgezockter . . .
 

11.10.2009
FVM Pokal - 1.Runde
VfJ Laurensberg -
Germania I
1 : 8 (0:2)

Wunsch, Gitimu (60. Mohseni), Etzold, Szkaradek, Rehberg, Bergmann, Tholen, Ersoy, Simons (60. Rohse), Back, Eylmanns (60. Kranz)

0:1 Max Eylmanns (7.)
0:2 Alexander Back (35.)
0:3 HakanErsoy (57.)
0:4 Alexander Back (60.)
0:5 Alexander Back (70.)
0:6 Ghandiou (Eigentor, 75.)
0:7 Sami Mohseni (78.)
0:8 Alexander Back (85.)
1:8 Wrona (88.)

Einstand für Mohseni
Teveren fertigt Laurensberg mit 8:1 ab

Laurensberg/Teveren. Auftrag erfüllt und ab in die nächste Runde. Mit einem 8:1 (2:0) bediente Mittelrheinligist Germania Teveren den VfJ Laurensberg. Teverens Trainer Jörg Halfenberg nutzte die Begegnung auch, „um taktisch einiges auszuprobieren“. So löste er sich beispielsweise von seinem bevorzugten System und ließ mit einer Dreier-Abwehr und einem „Zehner“ (Andi Simons) vor den beiden Spitzen Max Eylmanns und Alexander Back spielen. „Für die Wetterverhältnisse war das heute ganz in Ordnung“, befand Halfenberg nach dem klaren Erfolg. Er schränkte aber auch ein: „Es ist sicherlich für unsere Mannschaft schwierig, von der Mittelrheinliga auf Kreisliga umzustellen.“ Bis zur Pause stand es „nur“ 2:0 für die Germanen, die aber nach dem Seitenwechsel „ordentlich dran zogen“. Jörg Halfenberg setzte im Tor Marcel Wunsch ein, der den einzigen Gegentreffer in der vorletzten Minute kassieren musste.

Mit einem Tor gab Sami Mohseni seinen Einstand. Die übrigen Tore für die Germanen erzielten Alexander Back (5), Hakan Ersoy und Max Eylmanns. Positiv für den Teverener Trainer: Vor dem Spitzenspiel gegen Germania Dürwiß verletzte sich niemand.
 

02.10.2009
Mittelrheinliga - 8.Spieltag
FC Wegberg/Beeck -
Germania I
0 : 1 (0:0)

Schnorrenberg - Szkaradek - Etzold - Vati - Ersoy - Siemons - Gitimu - Bergmann - Rehberg (Eylmanns) - Küchen (Back) - Kranz (Tholen)

0:1 Matthias Rehberg

Rehberg-Tor bringt Teveren an die Spitze
Germania setzt sich im Derby der Mittelrheinliga mit 1:0 beim FC Wegberg-Beeck durch. Engagierter in den Zweikämpfen.

Wegberg-Beeck. Zumindest bis Sonntag thront Germania Teveren an der Tabellenspitze der Mittelrheinliga. Die Teverener setzten sich gestern Abend im Derby beim FC Wegberg-Beeck verdient mit 1:0 durch. Die Gastgeber agierten insgesamt zu einfallslos, während Teveren mit schnellem Konterfußball auch zu mehr klaren Chancen kam. In den Zweikämpfen war die Germania engagierter und wirkte auch einen Tick schneller und beweglicher.

Von Beginn an war Teveren präsenter. Die Beecker mühten sich zwar, ließen sich aber den Schneid abkaufen und mussten vor den schnellen Kontern der Germania immer auf der Hut sein. Die ersten Ausrufezeichen setzten auch die Gäste über den antrittsschnellen Andreas Simons. Zunächst setzte er sich auf der rechten Seite durch. Sein Zuspiel beförderte Sebastian Kranz knapp am Tor vorbei (1.). Vier Minuten später rauschte Simons über links heran und bediente Kranz. Den Schuss aus kurzer Distanz wehrte FC-Torwart Vahid Spago ab.

Die Beecker „meldeten“ sich erstmals vor dem Germania-Tor, als Michael Meven aus 14 Metern abzog; Torwart Christian Schnorrenberg rettete mit Fußabwehr (23.). Im Gegenzug brachte Hakan Ersoy einen Eckball zentimetergenau auf den Kopf von Zoltan Vati; Spago musste sich lang machen, um den Ball um den Pfosten zu drehen. Matthias Rehberg, der mit Simons oft die Seiten wechselte, versuchte sich mit einem Heber, der über Spago, aber auch übers Tor ging. Durch eine Standardsituation hätte Beeck in Führung gehen können. Nach dem Eckball von Arian Berkigt landete der Kopfball von Georges Ndoum nur Zentimeter über dem Teverener Kasten.

Sturmspitzen „verhungern“

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts. Den Beeckern fiel wenig ein, die Sturmspitzen Rene Schnitzler und Meven „verhungerten“. Ganz anders Teveren: Der eingewechselte Alex Back passte auf Kranz, der aber vorbei zielte (49.). Auf der anderen Seite wurde Meven angespielt, konnte aber mit dem Rücken zum Tor nichts ausrichten (53.). Back und Simons standen an der Basis der nächsten Chance der Teverener. Ali Gitimu schoss aber zu schwach (61.). Dann war es aber passiert: Wieder kam die Germania über die Außenposition. Rehberg schoss aus spitzem Winkel flach aufs Tor, Ndoum fälschte noch zum 0:1 ab (64.).

Teverens Trainer Jörg Halfenberg wechselte Volker Tholen für Kranz ein und schickte Simons in die Spitze. Die Beecker setzten in der Schlussphase alles auf eine Karte. Für Abwehrspieler Ndoum brachte Trainer Andre Sieberichs mit Francesco Alberga einen dritten Angreifer. Die Entscheidung hatte dann Simons auf dem Fuß. Von Back angespielt, traf er den Pfosten (84.). Beecker Chancen gab es noch in den Schlussminuten: Nach einer Berkigt-Flanke scheiterte Schnitzler mit dem Kopfball an Schnorrenberg (89.). Der eingewechselte Lars Klitzsch versuchte sich vergeblich aus spitzem Winkel (90.).
 

27.09.2009
Mittelrheinliga - 7.Spieltag
Germania I -
Viktoria Köln
4 : 3 (3:0)

Schnorrenberg (75. Aimann) – Szkaradek (62. Back), Etzold, Vati, Rehberg, Bergmann, Simons, Gitimu, Feka, Kranz, Küchen (84. Tholen)

1:0 Andreas Simons (21.)
2:0 Andreas Simons (35.)
3:0 Sebastian Kranz (36.)
3:1 Aitougrame (49.)
4:1 Alexander Back (74.)
4:2 Etzold (Eigentor 79.)
4:3 Embuku (84.)

Rote Karte: Nderim Feka (75. grobes Foulspiel)

Am Ende muss Teveren zittern
Germania schlägt in der Fußball-Mittelrheinliga Viktoria Köln mit 4:3. Der schnelle Start und der überragende Simons hätten fast nicht gereicht.

Teveren. Knapp verfehlt! Germania Teveren setzte gestern Abend im Heidestadion zum Sprint an die Tabellenspitze der Fußball-Mittelrheinliga an – die verteidigte aber der FC Junkersdorf mit einem 3:1 über Hürth. In einem in der ersten Halbzeit unglaublich schnell geführten Spiel setzten sich die Gastgeber im Heidestadion verdient mit 4:3 (3:0) über das Schlusslicht Viktoria Köln durch, ließen es aber im zweiten Abschnitt deutlich an Konzentration vermissen und brachten das Spiel am Schluss so gerade noch über die Zeit.

„Kiek ens, wie der afjeeht“, war einer der meist genannten Sätze der ersten Halbzeit im Heidestadion. Die Bewunderung galt Germanias schneller „Waffe“ auf der rechten Seite. Andreas Simons, aus Eilendorf geholt, machte „das“ Spiel im Germanen-Dress. Der mit Szenenapplaus bedachte Spieler kam an diesem Abend in der neuen Umgebung endgültig an.

Und wie! Mit zwei Treffern in der 21. und 35. Minute schockte Simons Viktorias Trainer Christian Titz. Der ebenfalls in Eilendorf heimisch gewordene Coach musste tatenlos mit ansehen, wie das blonde Leichtgewicht Simons den gesamten Defensivverband seiner Viktoria förmlich überrannte.

Überhaupt trumpfte die junge Garde im Germanen-Dress. Trainer Jörg Halfenberg hatte erneut auf die „Storchenbein-Fraktion“ – Simons rechts, Nderim Feka links und Andreas Küchen als Sturmpartner von Basti Kranz – gesetzt. Dafür mussten unter anderem Alex Back und Hakan Ersoy zunächst draußen bleiben. Nur 90 Sekunden nach dem 2:0 legte Teveren das 3:0 nach. Diesmal traf Sebastian Kranz.

Allerdings hätten die insgesamt harmlos wirkenden Kölner zwischen den beiden Teverener Torn durch einen Freistoß von Sahin fast den Anschluss erzielt. Christian Schnorrenberg, der später verletzt ausgewechselt werden musste, parierte.

Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel „saß“ einer der wenigen Angriffe der Domstädter. Das 1:3 für die mit einer besseren A-Jugend angetretenen Männer von der „schäl Sick“ markierte Aitougrame.

Jörg Halfenberg stellte nach einer Stunde taktisch um und brachte Alex Back. Der bedankte sich mit dem 4:1 (74.). Aber es wurde noch beängstigend eng. Ein Eigentor von Etzold (79.) und Mbuku (84.) brachten die Kölner auf 3:4 heran. Eine Folge aus der zunehmenden Teverener Fahrigkeit nach der Pause. (mali)
 

20.09.2009
Mittelrheinliga - 6.Spieltag
SSV Bergneustadt -
Germania I
0 : 2 (0:0)

Schnorrenberg - Szkaradek, Etzold, Vati, Ersoy (46. Rehberg), Bergmann, Simons, Gitimu, Feka, Kranz (78. Eylmanns), Küchen (65. Back)

0:1 Matthias Rehberg
0:2 Alexander Back

Dr. Halfenbergs Spritzenkur . . .
Teverens Trainer impft seiner Mannschaft auf der Busfahrt zum Spiel bei Mittelrheinliga-Tabellenführer Bergneustadt reichlich Selbstbewusstsein ein. Rehberg und Back treffen bei Germanias 2:0-Sieg.

Bergneustadt/Teveren. Auf der Fahrt nach Bergneustadt holte Teverens Trainer Jörg Halfenberg die (symbolische) Spritze heraus. Er impfte seinen Jungs das ein, was er reichlich mit hatte. Selbstbewusstsein. „Jungs, wir spielen heute beim zukünftigen Tabellenzweiten“, schärfte der Germanen-Trainer seinem Kader ein.

Gut vier Stunden später war die Mission erfolgreich umgesetzt. Mit einer taktisch tadelfreien und kämpferisch sehenswerten Leistung brachte Teveren vom Ex-Tabellenführer der Fußball-Mittelrheinliga die volle Ausbeute mit. Im zweiten Abschnitt sicherten sich die Heidekicker einen 2:0-Erfolg. Der hätte im ersten Durchgang schon klar gemacht werden können. Doch die Gäste ließen im Abschluss noch Sicherheit vermissen.

Kein Torschuss des SSV

Sicherheit, die der Abwehrverband Halfenbergs das ganze Spiel über in ausreichendem Maße besaß. Defensivchef und Kapitän André Etzold sowie seine Nebenleute ließen nicht eine einzige Chance des Aufsteigers zu. Jörg Halfenberg holte zu einem dicken Lob aus. „Meine Mannschaft hat das heute exzellent hingekriegt. Ich habe keinen einzigen Torschuss des SSV gesehen.“ Mut hatte der Trainer schon zu Beginn bewiesen. Mit Ali Gitimu – erneut einer der Besten im Teverener Dress – Andreas Küchen, Nderim Feka oder auch An­dreas Simons hatte der Coach die „Bubi-Garde“ in seine Elf eingebaut. Unter anderem musste Alexander Back dafür auf die Bank. Auch Urlaubsrückkehrer Matthias Rehberg musste zunächst „draußen“ Platz nehmen.

Beide Spieler erzielten aber die Treffer. Matthias Rehberg begann damit in der 67. Minute. Nach einer schönen Teverener Kombination erreichte Rehberg das Leder und schoss aus etwa zehn Metern aufs Tor. Der abgefälschte Ball landete im Netz. Der Torschütze war in der 46. Minute für Hakan Ersoy ins Spiel gekommen. Zum Zeitpunkt des Treffers war Alex Back gerade zwei Minuten auf dem Feld. Der Germania-Torschützenkönig der vergangenen Saison setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt hinter einem guten Teverener Spiel. Nach schöner Vorarbeit von Max Eylmanns versenkte er das Leder im Netz. Teveren ist damit wieder „dick im Geschäft“. Im Spitzenrennen, punktgleich mit dem neuen Tabellendritten Bergneustadt. Da hatte sich Jörg Halfenberg ein bisschen getäuscht . . . (mali)
 

Bericht aus der Zeitung Sport-Oberberg incl. vielen Fotos gibt es HIER !!

13.09.2009
Mittelrheinliga - 5.Spieltag
Germania I -
FC Hürth
2 : 1 (2:0)

Schnorrenberg, Ersoy, Vati, Etzold, Szkaradek, Bergmann (32. Gitimu), Roemgens, Simons, Feka, Back (61. Rahmen), Kranz (76. Tholen)

1:0 Sebastian Kranz
2:0 Ali Gitumi
2:1

Glücksgefühle per Hackentrick
Germania Teveren fängt sich nach zwei deftigen Niederlagen und besiegt den FC Hürth mit 2:1. Ali Gitimu zeigt eine starke Partie im Heidestadion.

Teveren. Germania Teveren hat sich wieder gefangen. Nach zwei deftigen Niederlagen in Freialdenhoven und in Rheinbach gelang dem Mittelrheinligisten ein verdientes 2:1 (2:0) im Heidestadion über den FC Hürth. Eine frühe Führung spielte dem Team von Trainer Jörg Halfenberg dabei in die Hände. Mit dem ersten verwertbaren Angriff brachten sich die Hausherren in Front. Szoltan Vati passte von der linken Außenposition flach auf Sebastian Kranz, der keine Mühe hatte, das Leder zum 1:0 ins Tor zu schieben (10.). Mit offensiver Herrlichkeit war es dann seitens der Germanen aber erstmal vorbei.

Strafraum spät entdeckt

Nicht anders sah es bei den Hürth­ern aus. Die Gäste „entdeckten“ den Teverener Strafraum erst in der 28. Minute. Dafür aber um so nachdrücklicher. Sinawa knallte das Leder gegen das Teverener Quergebälk. Davon ermuntert, platzte der Knoten beim FC. Er schnürte die Hausherren für den Rest der ersten Halbzeit förmlich ein. Teveren verlor kurzzeitig den Überblick.

Erst der in der 33. Minute für den verletzten Hendrik Bergmann von Halfenberg ins Spiel gebrachte Ali Gitimu brachte Teverens Fans zum Verzücken. Ein Zuspiel von Nderim Feka beförderte der vom VfR Würselen gekommene ehemalige Bezirksligaspieler per Hackentrick ins gegnerische Tor (42.).

Das löste noch weitere Glücksgefühle bei Gitimu aus, der ein starkes Spiel für die Germanen machte. Jörg Halfenbergs spätere Analyse, „wir hatten in beiden Halbzeiten jeweils eine Viertelstunde den Faden verloren“, bezog sich auch auf den Zeitraum 46. bis etwa 60. Minute, in dem die Germanen mit einem Gegentreffer rechnen mussten.

Chancen fahrig vergeben

Der eingewechselte Andreas Rahmen verpasste mit zwei fahrig vergebenen Chancen eine vorzeitige Entscheidung für seine Mannschaft. Auf der anderen Seite fiel das längst erwartete Anschlusstor. Wieder war es der Hürther Sinawa, der nun mit einem Kopfball etwas mehr Glück hatte und zum 2:1 (82.) traf. Die restlichen acht Minuten der Spielzeit überstanden die Gastgeber mit Glück. „Meine Mannschaft hat taktisch heute gut gespielt und auch sehr organisiert gestanden“, freute sich Trainer Jörg Halfenberg über den Dreier.
 

06.09.2009
Mittelrheinliga - 4.Spieltag
VfL Rheinbach -
Germania I
6 : 1 (3:0)

Wunsch – Feka (67. Szczyrba), Etzold, Szkaradek, Ersoy (53. Eylmanns), Bergmann, Vati, Rahmen, Back (75. Küchen), Simons, Kranz

1:0 Sahin
2:0 Camuralioglu
3:0 Omat
4:0 Camuralioglu
4:1 Hendrik Bergmann
5:1 Camuralioglu
6:1 Sahin

Das halbe Dutzend ärgert Halfenberg
1:6 in Rheinbach. Trainer „wie im falschen Film“.

Rheinbach/Teveren. Man weiß, was kommt – und fällt trotzdem mit Pauken und Trompeten darauf herein. Nach dem 1:6 beim VfL Rheinbach fühlte sich Germanen-Trainer Jörg Halfenberg „wie im falschen Film“. Der Trainer des Mittelrheinligisten Germania Teveren war erbost über den Auftritt seiner Mannschaft.

Ihm stieß nicht nur das harsche Resultat auf, auch der Weg dorthin brachte den Germania-Trainer in die Nähe der Fassungslosigkeit. „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, wie Rheinbach uns begegnen wird. Ich habe unseren Spielern immer wieder gesagt, dass Rheinbach kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen wird“, aber eine angemessene Reaktion seines Teams sah der Teverener Trainer (fast) überhaupt nicht.

Er befand vielmehr, „wir hätten gegenhalten müssen. Aber das hat meine Mannschaft völlig verpasst. Und so musste der erste Auftritt des jungen Torwarts Marcel Wunsch (19) der reine Alptraum gewesen sein. Halfenberg musste den unerfahrenen Torwart bringen, nachdem Christian Schnorrenberg (geschwollener Knöchel) ausgefallen war.

Nach einer guten halben Stunde ohne sehenswerte Teverener Gegenwehr hatte der VfL die Begegnung praktisch schon entschieden. Sahin, Camuralioglu und Omat (2.,15. und 33.) hatten die Gastgeber weit in Front geschossen. Teveren, das auch auf den gesperrten Dave Roemgens und den verhinderten Matthias Rehberg verzichten musste, wurde erst in Halbzeit zwei aktiver. Da lag das Kind schon tief im Brunnen, denn Camuralioglu hatte nach 54 Minuten seinen zweiten Treffer erzielt.

„Das geht so nicht“

Nach einem Eckball von Andreas Rahmen verkürzte Hendrik Bergmann (64.) per Kopf zum 1:4, doch das linderte die Abreibung der Gäste kaum, machten doch Camuralioglu und Sahin (75./82.) das halbe Dutzend voll.

„Rheinbach hat aggressiv und bis zum Umfallen gekämpft, da muss man 90 Minuten engagiert dagegenhalten. Das hat meine Mannschaft erst nach der Pause getan. Das geht so nicht“, ärgerte sich Jörg Halfenberg.

Ob die maue Vorstellung der Teverener fürs nächste Spiel personelle Konsequenzen haben wird, ließ der Coach kurz nach der Begegnung offen. „Ich werde im Training ganz genau hinsehen und dann entscheiden“, bemerkte Halfenberg. (mali)
 

30.08.2009
Mittelrheinliga - 3. Spieltag
Borussia Freialdenhoven -
Germania I
4 : 0 (1:0)
 

Schnorrenberg - Ersoy, Etzold, Rehberg, Bergmann (79. Gitimu), Vati, Rahmen, Eylmanns (46. Back), Kranz, Simons, Sczczyrba (71. Tholen)

1:0 Schneider
2:0 Schneider
3:0 Elsig
4:0 Elsig

25 Minuten stark, dann von der Rolle
Germania Teveren verliert in Freialdenhoven 0:4

Freialdenhoven/Teveren. Auf dem Weg zu Tabellenplatz 2 fand Borussia Freialdenhoven in Gegner Germania Teveren 65 Minuten einen freundlichen „Partner“. Mit einem satten 4:0 belehrte der Gastgeber die Germanen. Das rief bei Teverens Trainer Jörg Halfenberg teils Verständnislosigkeit hervor. „25 Minuten haben wir das Spiel im Griff und müssen 2:0 führen. Und dann fangen wir uns aus dem Nichts das 0:1“, ärgerte sich der Teverener Sportchef.

Eine Großchance ausgelassen

Bis zum 1:0 durch Pascal Schneider (26.) zählte Halfenberg einen Lattenschuss von Matthias Rehberg, eine Großchance, in der Peter Sczczyrba Borussen-Torwart Sascha Rodemers anschoss, und die Riesenmöglichkeit des Sebastian Kranz, der das leere Tor verfehlte. „Es mag hypothetisch sein, aber machen wir in dieser Phase das Tor ,hätte das Spiel auch völlig anders, zu unseren Gunsten laufen können“, befand Jörg Halfenberg.

Stattdessen wurde sein Team zunehmend ängstlicher, leistete sich einen Fehlpass nach dem anderen und ließ letzte Konsequenz in den Zweikämpfen vermissen. Zur Pause nahmen sich die Germanen vor, kräftig Gas zu geben. Das hatte sich aber auch Pascal Schneider zur Hauptaufgabe gemacht. In die erste Teverener Drangphase brach der frühere Mariadorfer ein und schoss das 2:0 (50.). Teveren hatte sich die zweite kalte Dusche eingefangen. „Wir haben versucht, weiter gegenzuhalten und das Spiel zu drehen“, erklärte Jörg Halfenberg.

Foulelfmeter „fragwürdig“

Das war aber spätestens erledigt, als der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt zeigte. „Sehr fragwürdig“ empfand Halfenberg die Entscheidung, die in Richtung Hakan Ersoy ging, der seinen Gegenspieler umgerissen haben soll. Andreas Elsig ließ sich diese Chance nicht entgehen (67.). Elsig war es auch, der den Schlusspunkt (79.) für den verkorksten Teverener Sonntag setzte.

„Aufgrund des Ablaufs in der zweiten Halbzeit geht der Sieg für Freialdenhoven sicherlich in Ordnung“, erkannte Jörg Halfenberg abschließend an. (mali)

21.08.2009
Mittelrheinliga - 1.Spieltag
Germania -
SG Wesseling/Urfeld
3 : 0 (0:0)

Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Rehberg - Bergmann - Vati - Tholen - Back (Szczyrba) - Rahmen (Gitumi) - Eylmanns (Simons) - Kranz -

1:0 Hendrik Bergmann
2:0 Hendrik Bergmann (Elfm)
3:0 Andreas Simons

 

Bergmann-Tore leiten Germania-Sieg ein
Teveren gewinnt in der Mittelrheinliga 3:0 gegen Wesseling-Urfeld. Die Gästespieler Daniel Farkas und Yokaribas sehen Rot.

Teveren. Sechs Punkte, fünf Tore und Null Gegentreffer: Germania Teveren macht offenbar da weiter, wo sie in der vergangenen Saison aufhörte. In der Erfolgsspur. Im Heidestadion wurde gestern Abend die Spielvereinigung Wesseling-Urfeld mit 3:0 (0:0) besiegt und gleichzeitig (mindestens bis Sonntag) die Tabellenführung der Mittelrheinliga übernommen.

Nach dem Halbzeitpfiff hatte es Germanias Trainer Jörg Halfenberg sehr eilig, seinen Spielern in die Kabine zu folgen. Vermuteter Gesprächsinhalt: Der Coach mochte sich nicht an der Leistung seines Teams berauschen. „Das war bisher ein reines Kampfspiel“, bemängelte Halfenberg nach 45 Minuten. Obwohl sich die Versuche der Gastgeber, „Form“ hinein zu bringen, gar nicht so schlecht ansahen. Einzig zwingende Tormöglichkeiten blieben weitgehend aus. Halfenberg, der für den gesperrten Dave Roemgens Volker Tholen auf der „Sechserposition“ beginnen und den an einer ausgekugelten Schulter laborierenden Andi Simons zugunsten von Max Eylmanns draußen ließ, hatte nur eine – allerdings sehr sehenswerte – Tormöglichkeit auf dem Notizzettel. Hendrik Bergmann flankte maßgenau auf Andreas Rahmen (13.). Rahmens Direktschuss von der Strafraumgrenze wäre reif für den Titel des „Tor des Monats“ geworden, wenn sich Wesselings Keeper Wolfgang Meinold nicht sehr lang gemacht und das Leder um den Pfosten gelenkt hätte.

Auf der Gegenseite musste sich Urfelds Trainer Jupp Farkas zwei-, dreimal an den Kopf fassen, dass seine Jungs – allen voran Quinito Proenca – dicke Chancen ausließen. Nur gut, dass der aufmerksame Schiedsrichter Dennis Kraus nicht auf mehrere Täuschungsversuche des Wesselingers hereinfiel, der mehrfach Verwarnungen provozieren wollte. Dass Kraus das nicht mit sich machen ließ, unterstrich er später in aller Konsequenz. Zunächst gelang Hendrik Bergmann (52.) der Führungstreffer. Bergmann war es auch, der einen Foulelfmeter (verursacht an Sebastian Kranz/61.) zum 2:0 verwandelte. Für Daniel Farkas, der den Strafstoß verursachte, gab’s die Rote Karte. Ihm folgte sein Mannschaftskamerad Yokaribas (73.) ebenfalls wegen groben Foulspiels mit Rot. Andreas Simons legte das 3:0 (82.) nach. „Man sieht, dass die Mannschaft konditionell voll auf der Höhe ist. Wir haben verdient gewonnen“, freute sich Jörg Halfenberg. (mali)

Teveren: Schnorrenberg – Ersoy, Etzold, Rehberg, Bergmann, Vati, Tholen, Back (87. Sczczyrba), Rahmen (85. Gitimu), Eylmanns (65. Simons), Kranz
 
 

16.08.2009
Mittelrheinliga - 3.Spieltag
(kpl. Spieltag vorgezogen!)
Germania -
Viktoria Arnoldsweiler
2 : 0 (0:0)
 

Schnorrenberg - Ersoy, Etzold, Rehberg, Bergmann, Vati, Roemgens, Back, Rahmen (80. Eylmanns), Kranz, Simons (46. Sczczyrba/87. Küchen)

1:0 Max Eylmanns
2:0 Max Eylmanns

Fotos vom Spiel (Bilder von Andreas Fucke)

Max Eylmanns’ Doppelschlag
Germania Teverens neuer Trainer Jörg Halfenberg wechselt die Entscheidung ein. Späte Treffer zum 2:0 gegen den Aufsteiger Arnoldsweiler.

Teveren. „Komm Du mir mal nach Hause“, schimpfte Matthias Rehbergs Mutter – mit gespielt ernstem Unterton – auf der Tribüne. Nach einem Fehlpass des schnellen Flügelspielers (77.). Minuten später musste die Mama wohl mit einem köstlichen Rinderbraten „gewunken“ haben. Denn „Matthes“ leitete mit einem feinen Zuspiel das 1:0 zum Doppelschlag gegen Aufsteiger Viktoria Arnoldsweiler ein.

Teverens Rehberg erkannte einen schweren Abwehrfehler des Neulings, schnappte sich das Leder und spielte es Max Eylmanns in die Füße. Der zog zum Führungstreffer (80.) ab. Sensationell dabei: Max Eylmanns war gerade einmal 12 Sekunden auf dem Platz. Eingewechselt für Andreas Rahmen. Beim 2:0 kniff die Zange Rehberg/Eylmanns erneut eisenhart zu. Wieder legte Matthias Rehberg (86.) vor, wieder schlenzte Max Eylmanns das Leder ins Arnoldsweiler Tor. Und an der Linie jubelte der neue Trainer Jörg Halfenberg, der mit Eylmanns den Sieg eingewechselt hatte.

30 Minuten Hilflosigkeit

Vergessen waren in dieser turbulenten Schlussphase die 30 Minuten Teverener Fußball, der fast schon in Hilflosigkeit geendet war. „In den ersten 15 Minuten habe ich gedacht, Viktoria wollte uns erschlagen“, wurde es auch Jörg Halfenberg an diesem warmen Sommertag heißer als erwartet.

Vor allem der ehemalige Dremmener und Wegberger Kevin Baumann hatte seine Füße immer wieder mit im Spiel. Mulic, Rombey und zweimal Baumann: Es hätte gut und gerne 2:0 für die Gäste nach der ersten Viertelstunde Spielzeit in der neuen Umgebung stehen können.

Teverens Antwort darauf fiel bis zur Pause nicht sehr ideenreich aus. Jörg Halfenberg begründete das: „Wir haben sie schon ein bisschen kommen lassen. Das war beabsichtigt.“ So blieb es auch bei „nur“ zwei Germanen-Möglichkeiten, die Hendrik Bergmann (12.) und Zoltan Vati (42.) nach schönem Rahmen-Freistoß vergaben.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Gastgeber Teveren kontrollierte die Partie, die Aufsteiger aus dem Dürener Stadtteil kamen nun kaum noch über die Mittellinie hinaus. Am Ende war der Sieg der Gemanen mehr als verdient, denn Andreas Rahmen hatte allein schon dreimal die Führung vergeben. Bis Eylmanns zeigte, wie es geht, und Halfenberg den vollen Einstand genoss.
 

11.07.-18.07. “Super Sonntag Cup”
im Teverener Heidestadion
Spielpan finden Sie hier.


FREUNDSCHAFTSSPIEL
am Sonntag, den 12.07.2009 um 17 Uhr

logo_teveren    Düsseldorf
2.Liga-Aufsteiger FORTUNA DÜSSELDORF zu Gast im Heidestadion !!!

Weiteres Highlight im Heidestadion:

Am 17.07.2009 Anstoss 19.00 Uhr
logo_teveren    raute
Germania Teveren Traditionsmannschaft -
Weisweiler Elf
Das Spiel findet am Freitag, dem 17.07.2009, 19:00 Uhr
im Heidestadion Teveren statt.
Die Spielzeit beträgt 2 x 40 Minuten.

Schiedsrichter ist Toni Jansen. Er wird an der Linie von zwei Jungschiedsrichtern von Germania Teveren unterstützt.
Stadionsprecher ist Gerd Plum (ein eingefleischter Gladbach-Fan).

Die Eintrittspreise:
für Vollzahler  5 Euro
  für Ermässigte  2,50 Euro
Ermässigte sind:  Frauen, Jugendliche ab 16 Jahren, Rentner und Schwerbehinderte.

Der Spielerkader:

Weisweiler Elf:
Tor: Jörg Kaesmann
Abwehr: Christoph Budde, Jörg Neun, Markus Mohren, Andre Winkhold,Martin     Schneider
Mittelfeld: Jörg Albertz, Jamal el Khattouti, Stephan Passlack, Valandi   Anagnostou, Peter Wynhoff, Karlheinz Pflipsen, Frank Schulz
Angriff: Arie van Lent, Bachirou Salou, Thomas Kastenmaier,

Coach: Norbert Ringels und Herbert Laumen
Physiotherapeut: Charly Stock
Betreuer: Radi Wydra

Der Spielerkader ist auch im Internet zu sehen unter
www.Weisweiler-Elf.de
Weisweiler Elf
Teamfotoweisweilerelf
Germania:
Tor: Siep Dyckstra, Heinz-Willi Spelthahn
Feld: Udo Heilmann, Axel Stoffel, Karl-Heinz Stoffels, Manuel Romero, Vlado   Jelic, Günter Knops, Michel Haan, Eugene Hanssen, Jeffrey Rosenau, Marc     Wolter, Torsten Henseler, Robert Peters, Ralf Meurer, Jens Klett, Walter     Marienfeld, Dirk Mendritzki?, Maik Funk?

Coach: Hans Gottschalk und Frank Meuffels
Physiotherapeut: Thorsten Brocker

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Am 22.07.2009 Anstoss 19.00 Uhr
Freundschaftsspiel
logo_teveren    raute
Germania Teveren –
Borrussia Mönchengladbach Amateure

 

Germania holt gute, talentierte Spieler
Mittelrheinliga-Vizemeister erweitert und verstärkt den Kader.

Teveren. Die Aufbruchstimmung ist unüberhörbar. „Wir sind guten Mutes und freuen uns auf die neue Saison“, blickt Germania Teverens Fußball-Obmann Frank Paulus in die Zukunft. Er tut das mit einem kollektiven Bekenntnis in der Tasche. Kein einziger Spieler meldete sich ab, was den Verantwortlichen des Klubs auch als großer Vertrauensbeweis gelten darf. Der Vizemeister der Vorsaison bleibt eine gute Adresse im Amateurbereich des Grenzlandfußballs. „Lediglich Jochen Vogels muss aus beruflichen Gründen wesentlich kürzer treten. Er hat sich nicht abgemeldet und will uns in Stand-By-Funktion weiterhin helfen“, erklärt Frank Paulus.

Mit sechs Ergänzungen bzw. Verstärkungen für den vorhandenen Kader nimmt Trainer Jörg Halfenberg die Arbeit beim Mittelrheinligisten auf. Erste positive Eindrücke blitzten bereits auf. In der vergangenen Woche gastierte Germania im Rahmen eines Turniers in Oidtweiler und maß sich mit Landesligaaufsteiger JSV Baesweiler. Die Partie mutierte zur einseitigen Geschichte. 6:0 siegte Teveren, dennoch hielt sich der Jubel bei Paulus in Grenzen. „Das sollte man nicht zu hoch ansetzen, auch wenn unsere Mannschaft die erste Halbzeit recht gut gespielt hat.“ Bei den Teverenern hat man nicht übersehen, dass der JSV gerade erst in die Vorbereitung eingestiegen ist. „Wir haben gute, talentierte junge Spieler geholt“, gibt der Obmann ein erstes Urteil ab. Dazu zählen der Eilendorfer Stürmer Andi Simons oder Würselens Mittelfeldmann Ali Gitimu. Auch in der Jugend bediente sich der Klub reichlich. Marcel Wunsch ist Torwart, Andreas Küchen und Marcel Rose sind Stürmer. „Wir haben momentan auch noch zwei Gastspieler aus den Niederlanden im Training dabei. Möglicherweise sind unsere Verpflichtungen noch nicht abgeschlossen“, sagt Frank Paulus. Die Vorbereitung des Tabellenzweiten – der eine fast schon sensationelle Saison spielte – hat einige „Sahnehäubchen“ im Programm. Am heutigen Freitag trifft Teveren anlässlich des Jubiläums des SV 09 Loverich-Floverich (19 Uhr) auf Alemannia Aachens U 23. Beim eigenen „Super-Sonntag-Cup“ könnte es im Finale (18. Juli, 16 Uhr) zu einer Begegnung mit Wegberg-Beeck oder dem SC Kellersberg kommen. Am 22. Juli ist in Beggendorf Borussia Mönchengladbachs U 23 der Gegner.

Und wo ist das Saisonziel angesiedelt? „Wenn es nur annähernd so gut laufen sollte wie in der vergangenen Spielzeit, dürfte ein Platz in der oberen Tabellenhälfte möglich sein“, vermutet Frank Paulus. Aber er klinkt auch ein, „nach den wenigen Trainingseinheiten ist das immer schwer einzuschätzen“. (mali)

Zugänge: Marcel Wunsch (FC Wegberg-Beeck, A-Junioren), Andreas Simons (SV Eilendorf), Ali Gitimu (VfR Würselen), Andreas Küchen (Germania Dürwiß, A-Junioren), Michel Kruishaar (NL), Marcel Rose (Germania Kückhoven, A-Junioren)
Abgänge: Jochen Vogels (beruflich bedingt)
 

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