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Offizielle Homepage von FC 1910 Germania Teveren e.V.
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Auftakt in die Saison 2009 / 2010
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11.07.-18.07. “Super Sonntag Cup” im Teverener Heidestadion Spielpan finden Sie hier.
FREUNDSCHAFTSSPIEL am Sonntag, den 12.07.2009 um 17 Uhr
 2.Liga-Aufsteiger FORTUNA DÜSSELDORF zu Gast im Heidestadion !!!
Weiteres Highlight im Heidestadion:
Am 17.07.2009 Anstoss 19.00 Uhr
 Germania Teveren Traditionsmannschaft - Weisweiler Elf Das Spiel findet am Freitag, dem 17.07.2009, 19:00 Uhr im Heidestadion Teveren statt. Die Spielzeit beträgt 2 x 40 Minuten.
Schiedsrichter ist Toni Jansen. Er wird an der Linie von zwei Jungschiedsrichtern von Germania Teveren unterstützt. Stadionsprecher ist Gerd Plum (ein eingefleischter Gladbach-Fan).
Die Eintrittspreise: für Vollzahler 5 Euro für Ermässigte 2,50 Euro Ermässigte sind: Frauen, Jugendliche ab 16 Jahren, Rentner und Schwerbehinderte.
Der Spielerkader:
Weisweiler Elf: Tor: Jörg Kaesmann Abwehr: Christoph Budde, Jörg Neun, Markus Mohren, Andre Winkhold,Martin Schneider Mittelfeld: Jörg Albertz, Jamal el Khattouti, Stephan Passlack, Valandi Anagnostou, Peter Wynhoff, Karlheinz Pflipsen, Frank Schulz Angriff: Arie van Lent, Bachirou Salou, Thomas Kastenmaier,
Coach: Norbert Ringels und Herbert Laumen Physiotherapeut: Charly Stock Betreuer: Radi Wydra
Der Spielerkader ist auch im Internet zu sehen unter www.Weisweiler-Elf.de

 Germania: Tor: Siep Dyckstra, Heinz-Willi Spelthahn Feld: Udo Heilmann, Axel Stoffel, Karl-Heinz Stoffels, Manuel Romero, Vlado Jelic, Günter Knops, Michel Haan, Eugene Hanssen, Jeffrey Rosenau, Marc Wolter, Torsten Henseler, Robert Peters, Ralf Meurer, Jens Klett, Walter Marienfeld, Dirk Mendritzki?, Maik Funk?
Coach: Hans Gottschalk und Frank Meuffels Physiotherapeut: Thorsten Brocker
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Am 22.07.2009 Anstoss 19.00 Uhr Freundschaftsspiel
 Germania Teveren – Borrussia Mönchengladbach Amateure
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Spielberichte der Saison 2008/2009 Quelle der Berichte: Heinsberger Zeitung
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07.06.2009 Mittelrheinliga 30. Spieltag Germania - Borussia Freialdenhoven 1 : 1 (1:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg – Kurz, Vati, Sczcyrba (70. Feka), Ersoy, Tholen, Bergmann, Vogels, Back (85. Eylmanns), Rahmen, Kranz
Tore: 1:0 Alexander Back 1:1 Elsig
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Pflichtbewusst bis zur letzten Saison-Minute Germania Teveren zurrt mit dem abschließenden 1:1 gegen Freialdenhoven den zweiten Platz fest. „ Toller Abschied“ für Trainer Hermann Kraut.
Teveren. Innerlich stimmte Hermann Kraut nach seinem Abschied von Germania Teveren „Klaus & Klaus“ an. „An der Nordseeküste“, ging es dem Coach durch den Kopf. Kraut freut sich auf seinen Urlaub in St. Peter Ording. Der 62-Jährige hat beim Mittelrheinligisten ein adrett anzusehendes Werk hinterlassen, das nun an Jörg Halfenberg weitergereicht wird. Mit dem 1:1 (1:1) gegen Borussia Freialdenhoven zurrte Kraut den zweiten und abschließenden Platz fest. Vor der Saison hätte noch nicht mal ein wettverliebter Engländer gegengehalten.
Ein bisschen Sentimentalität ließ Kraut nach dem Spiel dann auch heraus. „Die Mannschaft hat mir ein ganz tolles Abschiedsgeschenk gemacht“, musste der Trainer hörbar schlucken. Einen Erinnerungsteller an seine (vielleicht schönste) Zeit in Teveren durfte er mit nach Hause nehmen. Im kleinen Kreis, innerhalb der Mannschaft, ließ Kraut den Abend auch ausklingen. Eine offizielle Verabschiedung hatte der Trainer abgelehnt. Pflichtbewusst bis zur letzten Minute knurrte Hermann Kraut auch bei seinem „Abschiedsspiel“. „Alex Back war heute viel zu eigensinnig und wollte offenbar nur seine Torquote erhöhen“, bemängelte er Eigensinn bei seinem „Ziehsohn“. Der ehemalige Mariadorfer liegt mit 18 Treffern – den 18. markierte er zum 1:0 gegen Freialdenhoven (17.) – ganz vorn in der Torjägerliste der Liga. Beim Führungstor hatte Back nach einem Schuss von Jochen Vogels von einem Abpraller profitiert.
Ebenfalls ein „Mariadörper Jong“ war für den Ausgleich zuständig. Pascal Schneider (in der 70. Minute wegen Fouls mit Gelb-Rot bedacht) machte das Tor für die Gäste in der 39. Minute. Sein Freistoß war für Teverens Torhüter Chris Schnorrenberg unerreichbar. Lief die Partie vor dem Halbzeitpfiff noch recht verhalten an, so vergaben die Germanen im zweiten Durchgang „mindestens zehn klare Torchancen“, monierte Kraut. „Den einen oder anderen Ball hätte ich reingeblasen“, hielt der Coach seinen Leuten vor. Mit 56 Punkten beendete Kraut sein Engagement in Teveren und will jetzt „nur Ferien machen. Ob ich noch mal einen Trainerjob annehme, weiß ich nicht. Nur wenn es in allen Belangen passt.“ (mali)
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Vorbericht zum Spiel:
„Vater des Aufstiegs“ möchte mit einem Sieg Abschied nehmen Vizemeister Teveren im letzten Spiel unter Hermann Kraut gegen Freialdenhoven.
Ein „echtes“ Finale wird die Partie im Heidestadion nicht werden. Das vermasselten die Germanen ihrem Lokalkonkurrenten mit dem 2:0-Erfolg in Brühl. „Ich denke, in Freialdenhoven hätte man es gerne gesehen, dass wir in Brühl was liegen lassen“, freut sich Teverens Trainer Hermann Kraut, dass der zweite Platz seiner Mannschaft nach menschlichem Ermessen erhalten bleibt. Die Borussen müssten schon 13:0 gewinnen, um noch an den Teverenern vorbeizuziehen. Der zweite Rang berechtigt zwar zu nichts, aber er ist eine schöne Hinterlassenschaft, die Kraut dem Klub dalässt.
Der Trainer betreut die Germanen bekanntlich zum letzten Mal. Der Vater des Aufstiegs geht. Ein Umstimmen war nicht mehr möglich, die Gründe sind bekannt. Seinen ganzen Ehrgeiz legt der Wahl-Baesweiler Kraut aber noch in dieses Spiel hinein. „Selbstverständlich will ich das gewinnen. Ich möchte nicht nur mit dem besseren Torverhältnis abschneiden sondern auch klar und deutlich die bessere Punktausbeute haben“, sagt er mit kämpferischem Unterton. So, wie das die Germanen auch in Freialdenhoven hinbekommen haben. Die Nachholpartie im April wurde zu einer Teverener Demonstration von modernem Konterfußball, an deren Ende ein verdientes 2:0 stand. Der „kleine Aufsteiger“ triumphierte beim gestandenen Verbandsligisten. Hermann Kraut vermutet, dass Trainer Winnie Hannes und sein Kader diese Pleite noch ein bisschen wie Juckpulver unterm Fell empfinden werden. Zumal die Germanen die Saison als erfolgreichstes Team aus der Region abschließen werden. Die Leistung ist um so höher anzusehen, weil Trainer und Kader im Saisondurchschnitt nur über 14, vielleicht 15 Spieler verfügten. Verletzungen warfen die Planungen des Coaches immer wieder durcheinander, und so wird es auch zur letzten Begegnung sein. Definitiv fallen Dave Roemgens, Matthias Rehberg und Andre Etzold aus. Welche Leute deren Plätze einnehmen, und wer noch als „einsamer Bankhocker“ draußen bleibt, wird Kraut „von den abschließenden Trainingseinheiten abhängig machen“. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Ersoy, Fatih, Back, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Vogels, Tholen, Rahmen, Kurz
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01.06.2009 Mittelrheinliga 29. Spieltag SC Brühl - Germania 0 : 2 (0:1 )
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Aufstellung: Schnorrenberg – Kurz, Vati, Szkaradek, Ersoy, Tholen, Bergmann, Vogels, Back (77. Sczczyrba), Rahmen, Kranz
Tore: 0:1 Andereas Rahmen 0:2 Sebastian Kranz
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Den Titel Torschütze des Jahres könnte Germanias Stürmer Sebastian Kranz verliehen bekommen. Der Mann mit den meisten Fleißkärtchen legte einen Treffer zum Zungeschnalzen hin. Eine Flanke von Jochen Vogels versenkte Kranz per Fallrückzieher im langen Eck. Der 2:0-Erfolg war gesichert. Und Trainer Hermann Kraut war „von den Socken“. Der scheidende Trainer jubelte: „So ein Tor habe ich selten in meiner Laufbahn gesehen. Die ja schon ein paar Tage anhält“.
Nicht nur das Resultat freute Kraut. Er sah sein Team „endlich auch mal wieder gut spielen“. Die Germanen ließen an keine Zweifel aufkommen, dass sie einen Dreier mitnehmen wollten. Allerdings hielt sich die Erarbeitung von Torchancen zunächst in Grenzen. Dafür ließen die Gäste in ihrer Defensive so gut wie nichts zu. Auf einem Platz, den Kraut als „Katastrophe“ bezeichnete. „Der Platz wurde nicht gewässert und war knallhart“, schüttelte der Trainer das Haupt. Knallhart war auch der 16-Meter-Schuss, der zum 1:0 durch Andreas Rahmen (41.) führte; Kranz hatte die Vorarbeit geleistet. „Der Treffer bekommt insofern noch mehr Gewicht, weil wir gegen den Wind gespielt haben“, applaudierte Kraut. Die Gastgeber zogen Tempo und Offensive sofort an, was Teveren zu Kontern einlud. Kraut zählte allein „vier Hundertprozentige“. Vogels, Alexander Back und zweimal Kranz ließen sie aus. Nach dem tollen 2:0 von Kranz war das für Kraut allerdings kein Thema mehr. „Meine Mannschaft hat heute mit gutem Fußball überzeugt“. (mali)
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Vorbericht zum Spiel:
Teveren will Negativserie beenden
Wird es das Duell um die „goldene Ananas“ – oder hat der Kampf um Platz zwei noch einen ideellen Wert? Mittelrheinligist Germania Teveren hat durch die jüngste Niederlagenserie unerwartet Konkurrenz im Kampf um den (wertlosen?) Vizemeistertitel bekommen. Neben Freialdenhovens Borussen – drei Punkte hinter den Germanen – könnte auch noch der SC Brühl die Teverener überholen, die jüngst außerhalb des Spielgeschehens Schlagzeilen machten. Wie gemeldet, hört Trainer Hermann Kraut zum Saisonende überraschend auf.
Das möchte der Coach aber vorläufig nicht mehr thematisieren und schiebt die sportlichen Aspekte in den Vordergrund. Den SC Brühl hat Kraut in guter, aber auch unangenehmer Erinnerung. „Brühl hat sich nicht umsonst ins erweiterte Spitzenfeld vorgeschoben. Das ist schon ein starkes Aufgebot“, erkennt der Germanen-Trainer die Arbeit seines Kollegen Arno Hünninghaus an. Auch wenn die Brühler, ähnlich wie Teveren, in der letzten Woche einen leichten Durchhänger hatten. „Ich denke, dort sieht es ähnlich wie bei uns aus. Die Kräfte lassen jetzt überall rasant nach. Die Spieler können kaum noch motiviert werden, sie sind einfach platt“, vermutet Hermann Kraut.
In der nachgeholten Begegnung nach der Winterpause hatten die Teverener alle Mühe, den SC niederzuhalten. Letztlich reichte es noch zu einem knappen 2:1 in der Heide. In Brühl sinnt man nun auf Revanche, stimmt sich Kraut auf einen erlebnisreichen Pfingstmontags-Nachmittag ein. Zehn Spiele legte der SC niederlagenfrei hin, bis er durch das 1:3 in Hürth gestoppt wurde und sich davor ein 2:2 beim Absteiger FC Niederau leistete. „Wir wollen natürlich auch da gewinnen, um unsere eigene Negativserie endlich zu stoppen“, gibt sich Trainer Kraut kämpferisch. Seinen Kapitän Andre Etzold muss er allerdings aus dem Aufgebot streichen. Er ist ebenso verletzt wie Matthias Rehberg und Dave Roemgens. Auch Jochen Vogels musste am vergangenen Sonntag mit Tapes versehen werden und droht in Brühl auszufallen. „Es wird langsam sehr, sehr eng“, beschreibt Kraut die Personalsituation. Auch deshalb, „weil die angeschlagenen Spieler ihre Blessuren gar nicht ausheilen können“. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Ersoy, Szkaradek, Fati, Bergmann, Back, Kurz, Kranz, Feka, Eylmanns, Rahmen, Vogels (?), Sczczyrba
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24.05.2009 Mittelrheinliga 28. Spieltag Germania - Sportfreunde Troisdorf 2 : 3 (0:3)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Ersoy, Kurz, Szkaradek (46. Sczczyrba), Fati, Bergmann, Back, Rahmen, Kranz (59. Feka) Tholen, Vogels
Tore: 0:1 0:2 0:3 1:3 Jochen Vogels (Elfm.) 2:3 Peter Szczyrba
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Eine Halbzeit völlig lustlos Germania Teveren liegt zur Pause 0:3 hinten und kann nur noch auf 2:3 verkürzen. Eine Troisdorfer Tätlichkeit ahndet der Schiedsrichter nur mit Gelb.
Teveren. „Was ist denn mit denen los“, knurrten einige Germanen-Anhänger auf der Tribüne fast 45 Minuten. Den Fans musste aber auch angst und bange werden, angesichts der Lustlosigkeit, mit denen der Tabellenzweite der MIttelrheinliga Teveren gegen die Sportfreunde Troisdorf (2:3) zu Werke gingen. Auch Germanias Trainer Hermann Kraut stapfte mit hochrotem Kopf (der weniger von der Hitze rührte) in die Kabine. „So darf sich eine Mannschaft nicht präsentieren“, hielt der Coach, der immer „geradeaus“ formuliert, seinem Team vor. Auch wenn Kraut seine Mannschaft noch ein bisschen in Schutz nahm. „Die Kräfte sind am Ende, und wir haben gerade mal noch 14 gesunde Leute.“
In Sachen Engagement hatte sein Aufgebot jedenfalls so ziemlich alles vermissen lassen. Einen Grund für den krassen 0:3-Rückstand zur Pause sah der Trainer auch darin, dass Kapitän André Etzold Minuten vor dem Anpfiff wegen einer Adduktorenverletzung gegen Sascha Kurz ausgetauscht werden mußte. „André hält die Jungs immer noch zusammen“, vermisste der Trainer den „jungen Vater“ seiner Elf.
Innerhalb von 16 Minuten hatten die stark abstiegsbedrohten Troisdorfer zugeschlagen. Schurian mit einem Treffer, bei dem Germanen-Keeper Christian Schnorrenberg Unsicherheiten zeigte (14.), Honneini (18.) und Montowi (30.) unterlegten das stärkere Engagement der Sportfreunde mit den nötigen Toren. Ein vierter „Schlag“ der Troisdorfer nahm sich überaus hässlich aus. Mittelfeldmann de Witt hatte Volker Tholen (40.) mitten ins Gesicht geschlagen. Eine Tätlichkeit, die der Unparteiische Thorsten Sommer aus Eschweiler nur mit einer Gelben Karte ahndete. Der unsicher wirkende Spielleiter benachteiligte Krauts Kader noch einige Male.
In Sachen Einsatzwillen und der Absicht, das Spiel drehen zu wollen, kamen die Germanen völlig verwandelt aus der Kabine. Zunächst deutete ein Heber von Jochen Vogels, der nur knapp übers Tor ging, endlich auf Chancen der Gastgeber hin (55.). Vogels war es auch, der kurz darauf einen Handelfmeter (58.) mit coolem Schuss in die Torwartecke versenkte. Alex Back scheiterte nur eine Minute später auf dem Weg zum 2:3. Peter Sczczyrba machte es besser. Das Zuspiel von Nderim Feka setzte Sczczyrba ins Netz (62.).
Das war es dann aber auch schon. Obwohl sich Teveren weiter um den Ausgleich mühte, durfte man froh sein, dass die Gäste in der Schlussphase bei zwei dicken Chancen nicht noch zwei Tore draufpackten.
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Vorbericht zum Spiel:
Am Sonntag kommen die Sportfreunde Troisdorf.
Ein Unentschieden nach dem anderen hat die Sportfreunde Troisdorf – Sonntag zu Gast im Teverener Heidestadion – in die Situation manövriert, in der sie sich nun befinden. Nach Jahren des Anspruchs, oben mitzuspielen, befinden sie sich nun kurz vorm sportlichen Abtrieb in die Niederungen der Landesliga. Ein Dutzend Remis und die Gewissheit, nicht gerade die gefährlichsten Offensivleute zu haben, lassen in diesen Tagen die Troisdorfer unruhig sein. Zumal sich im Abstiegskampf die Bewerber die Bälle gegenseitig in die Füße spielen. Der Hinkampf in Troisdorf endete übrigens auch mit einem Unentschieden, 1:1. Wie schon in der Begegnung am Mittwoch in Junkersdorf haben die Germanen auch in dieser Partie zusätzliche Würze zu schlucken. Drei Spiele in acht Tagen, kaum Personal und das Ende der Saison lässt noch gut vierzehn Tage auf sich warten. 14 Tage, in denen im Unterhaus der Liga noch kräftig Staub aufgewirbelt wird.
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21.05.2009 Mittelrheinliga 27. Spieltag FC Junkersdorf - Germania 2 : 0 (1:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Etzold Rahmen, Back (74. Feka), Kranz, Tholen, Sczczyrba (60. Fati), Kurz (84. Eylmanns)
Tore: 1:0 Winterstein 2:0 Maloual
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Ohne Jochen Vogels fehlt es Teveren an Kreativität In der Fußball-Mittelrheinliga verliert Germania beim FC Junkersdorf mit 0:2. Am Sonntag kommen die Sportfreunde Troisdorf.
Junkersdorf/Teveren. Ohne den angeschlagenen Dauerläufer und Spielmacher Jochen Vogels fehlten die Ideen: Germania Teveren bezog beim FC Junkersdorf ein 0:2 (0:1) und die damit insgesamt dritte Auswärtsniederlage.
Zum Halbzeitpfiff mussten sich Hermann Krauts Spieler eine kräftige Standpauke anhören. Das Zweikampfverhalten seiner Spieler konnte der Trainer nicht billigen. Und beim 1:0 durch Winterstein hatten die Germanen Assistenz geleistet. Indem sie zu spät eingriffen und den Torschützen allein vor Keeper Christian Schnorrenberg auftauchen ließen. Schnorrenberg musste sich mit einem „Lupfer“ (30.) geschlagen geben. Die größte Teverener Möglichkeit vor dem Wechsel: Sebastian Kranz passte auf Andreas Rahmen, dessen Schuss vom FC-Torwart gerade noch pariert werden konnte. Aber auch die Gastgeber hatten eine Riesenmöglichkeit. Einen hart getretenen Freistoß lenkte Schnorrenberg noch an die Latte (27.).
Schnorrenberg war es auch, der sich nach der Pause positiv vom Rest abhob. Er hielt die Gäste mit zwei Glanzparaden im Spiel. In der 54. und 63. Minute verhinderte der Torwart einen höheren Rückstand. Die Germanen konnten nur eine gute Chance durch Nderim Feka (78.) dagegenhalten. Die endgültige Entscheidung (83.) – den Treffer erzielte der Ex-Aachener B-Junior Maouel – konnte Schnorrenberg nicht verhindern. Der FC Junkersdorf war an diesem Abend einfach in den entscheidenden Momenten den „Tick“ schneller, agiler und frischer.
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Vorbericht zum Spiel:
Teveren hat in der Mittelrheinliga heute beim FC Junkersdorf noch etwas gut zu machen.
Leistet Teveren Nachbarschaftshilfe für Wegberg-Beeck? Ob gewollt oder ungewollt: Mit einem Erfolg in Junkersdorf könnte die Germania den Gastgeber in noch größere Problemzonen stoßen. „Wir haben da auf jeden Fall noch etwas gut zu machen“, bläst auch Trainer Hermann Kraut ins Angriffshorn. Nur zweimal ließen sich die Germanen auf eigenem Platz ausspielen: zum Saisonauftakt gegen Beeck, dann gegen Junkersdorf. Für diese „Belehrung“ möchten sich die Tabellenzweiten gerne revanchieren.
„Eigentlich müsste Junkersdorf viel viel höher in der Tabelle angesiedelt sein“, ist Kraut ein Rätsel, „wie die mit dem Personal nicht im Kampf um die Meisterschaft mitmischen“. Ganz im Gegenteil: Der „kleine FC“ aus dem Kölner Stadtgebiet rangiert nur drei Zähler über einem Abstiegsplatz und wird dementsprechend motiviert die Gastgesellschaft aus Teveren empfangen. Hermann Kraut betont im Vorfeld: „Wir können uns nicht leisten, aus diesem Trip einen Ausflug zu machen“. Was soviel heißt, dass sich sein Kader engagiert „reinhängen“ wird, um drei Punkte mitzunehmen.
Auch wenn die Sorgen des Trainers hinsichtlich der Belegschaft größer und größer werden. Neben Dave Roemgens wird auch Matthias Rehberg bis zum Saisonfinale ausfallen. Szoltan Fati ist erkrankt und wird möglicherweise auch nicht dabei sein. Für die neue Saison scheint sich der Klub mit zwei Bezirksliga-Spielern einig zu sein. Am Rande des Spiels gegen Gürzenich wurde spekuliert, dass Eilendorfs Torjäger Leo Simons einen Vertrag beim Mittelrheinligisten unterschrieben haben soll. Auch der Würselener Ali Gitimu hat offenbar einen Kontrakt unterzeichnet. Aus dem 2009er-Kader wird Jochen Vogels in der nächsten Saison aus beruflichen Gründen nur noch als „Feuerwehrmann“ zur Verfügung stehen. Der dauerverletzte Martin Quadflieg hat sich für ein Studium entschieden und wird den Klub wie sein Bruder Roman verlassen. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Ersoy, Fati (?), Back, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Vogels, Tholen, Rahmen, Szkaradek, Kurz
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17.05.2009 Mittelrheinliga 26. Spieltag Germania - GFC Düren 0 : 0 (0:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Ersoy, Kurz, Bergmann, Szkaradek, Back, (82. Feka), Etzold, Sczczyrba (54. Rahmen), Vogels, Tholen, Kranz (76. Eylmanns)
Tore: keine
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Kraut kann mit dem 0:0 leben Trotz einiger Hochkaräter bleibt Germania Teverens Partie gegen den GFC Düren torlos. „Ich kann der Mannschaft nicht böse sein.“
Teveren. Mit einem aktiv gefahrenen „Energiesparprogramm“ reichte es für Fußball-Mittelrheinligist Germania Teveren zu einem 0:0 gegen den GFC Düren. Trotz einiger vergebener Hochkaräter war Germania-Trainer Hermann Kraut am Ende froh, das Remis noch eingefahren zu haben. Zumal die Gäste im zweiten Abschnitt des Spiels ein optisches Übergewicht hatten, aus dem aber kaum zwingende Möglichkeiten erwuchsen.
Das sah vor dem Seitenwechsel noch anders aus. Die Elf von Trainer Thorsten Schmitz hatte durch Ferhat Celik (22.) und Philipp Dunkel (25.) beste Einschussmöglichkeiten. Wobei der Freistoß von Dunkel noch von der Teverener Abwehr abgefälscht wurde und – Glück für Teverens Keeper Christian Schnorrenberg – am Tor vorbei flog. Die ohne die verletzten Szoltan Fati, Matthias Rehberg und Dave Roemgens sowie den auf der Bank harrenden Andreas Rahmen angetretenen Hausherren hatten ihre erste Torgelegenheit durch Volker Tholen, dessen Schuss GFC Keeper Sevenich parierte.
Die zwingendste Chance der Germanen wurde in der 41. Minute gezählt. Ein Kopfball von Sebastian Kranz touchierte die Latte und sprang wieder aus dem Gehäuse heraus. Auch den Nachschuss vergab der Stürmer.
Mit Wiederbeginn des Spiels übernahmen die Dürener die Initiative. Nur knapp ging ein Freistoß von GFC-Kapitän Thomas Kalscheuer am Teverener Tor vorbei. Damit waren die Gürzenicher Möglichkeiten aber auch fast schon gezählt.
In der 54. Minute beendete Hermann Kraut das Bankdasein von Andreas Rahmen und schickte ihn für Peter Sczczyrba aufs Feld. Das amortisierte sich fast. Der Mittelfeldspieler knallte den Ball in der 63. Minute aus 22 Metern Entfernung flach an den Pfosten. In der darauffolgenden Viertelstunde setzte die chancenreichste Zeit der Germanen ein. Kranz bedient Alexander Back, dessen Schuss flog übers Tor. Nur kurz darauf verpasste Tholen bei seiner zweiten Riesenchance das 1:0. Und beim nächsten hammerharten Schuss von Andreas Rahmen (76.) musste sich Gürzenichs Torwart Sevenich ganz lang machen um ihn abzuwehren.
„Sicherlich haben wir genügend Möglichkeiten gehabt, die Punkte heute komplett einzufahren“, bedauerte Hermann Kraut. Er stellte aber auch heraus: „Ich kann der Mannschaft nicht böse sein. Obwohl die Akkus nun langsam völlig leer sind, war es insgesamt in Ordnung heute.“ Schon am Mittwoch wartet das nächste schwere Spiel in Junkersdorf (20 Uhr) auf die Germanen. (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Kurz, Bergmann, Szkaradek, Back, (82. Feka), Etzold, Sczczyrba (54. Rahmen), Vogels, Tholen, Kranz (76. Eylmanns)
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Vorberichte zum Spiel:
Hermann Krauts Sorgen nehmen zu Personaldecke wird immer dünner. Roemgens fällt aus, Rehberg wohl auch. Teveren Sonntag im Heidestadion gegen GFC Düren.
Teveren. Zwei Spiele in vier Tagen: Fußball-Mittelrheinligist Germania Teveren wird konditionell und in Ermangelung an gesunden Leuten an seine Substanz gehen müssen. Dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den GFC Düren (Anstoß 15 Uhr im Heidestadion) folgt am Mittwoch der von Donnerstag vorgezogene Auswärtsauftritt beim FC in Junkersdorf (20 Uhr).
Nach dem insgesamt unglücklich verlorenen „Endspiel“ beim SV Bergisch Gladbach 09 wird man sich im Germanen-Lager wieder sammeln müssen, um den Gürzenichern angemessen zu begegnen. Ob das noch so einfach ist? Der Kader von Trainer Hermann Kraut hat eine hervorragende Saison absolviert, als Aufsteiger einen kaum vorhersehbaren zweiten Platz erkämpft – und wird dennoch keinen verwertbaren Nutzen daraus ziehen können. Vom Ruhm einmal abgesehen.
Noch fünf Begegnungen „Meine Hauptaufgabe wird es sein, die Mannschaft zum Spiel wieder aufzurichten“, hat Kraut doch eine größere Enttäuschung bei seinen Jungs ausgemacht, als ursprünglich angenommen wurde. Kraut und Co. hätten allzu gerne in Bergisch Gladbach gewonnen, nachdem man den künftigen Meister (wenn auch spät) schon im Schwitzkasten hatte. Fünf Begegnungen stehen bis zum Saisonfinale am 7. Juni noch an. Hermann Kraut erwartet, dass seine Mannschaft diese irgendwie noch „schadensfrei“ über die Bühne bekommt. Vor allem nach dem Fußbruch von Dave Roemgens saß und sitzt der Schock immer noch tief.
Ein launischer Kontrahent Eines der besten Auswärtsspiele in der neuen Umgebung machten die Teverener seinerzeit beim GFC. Mit piekfeinem Konterfußball erspielten sich die Germanen im Dürener Stadtteil Gürzenich einen verdienten 5:2-Sieg. Der wurde sogar vom Gegner in allen Belangen anerkannt und gewürdigt. Eines charakterisiert die Dürener aber ganz besonders: Die Mannschaft ist sehr launisch. Siegen gegen Viktoria Köln und den Derbypartner FC Niederau ließen Thomsen, Celik, Sevenich, Thelen und Co. zuletzt ein 0:1 auf eigenem Terrain gegen Hürth folgen. Der vor zwei Jahren aus der Oberliga abgestiegene GFC hat sich aber immerhin auf dem fünften Rang „breit gemacht“ und ist alle Abstiegssorgen inzwischen los.
Dagegen steigen die Sorgen des Teverener Trainers. Für Roemgens ist die Saison gelaufen, für Matthias Rehberg (Kniebeschwerden) offenbar auch – und Entlastung aus der zweiten Mannschaft sieht Kraut auch nicht. „Da bietet sich nichts an.“
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Kurz, Ersoy, Szkaradek, Vati, Bergmann, Sczczyrba, Rehberg (?), Back, Rahmen, Kranz, Feka, Eylmanns
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10.05.2009 Mittelrheinliga 25. Spieltag SV Bergisch/Gladbach - Germania 3 : 2 (3:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Etzold, Rehberg (65. Sczczyrba), Ersoy, Szkaradek, Bergmann, Back, Rahmen (38. Tholen), Roemgens, Vogels, Kranz (55. Vati)
Tore: 1:0 2:0 3:0 3:1 Rehberg 3:2 Back
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Teveren schaut eine Halbzeit lang zu Verletzung von Roemges schmerzhafter als die Niederlage beim Spitzenreiter. Mehl „erschießt“ Beeck fast im Alleingang.
Verloren, beim Spitzenreiter und wahrscheinlichen Aufsteiger: Damit konnte Teverens Trainer Hermann Kraut irgendwie umgehen. Auch, dass seine Mannschaft dem Tabellenführer eine Halbzeit – die erste – „geschenkt“ hatte. Etwas anderes traf den Mann jedoch viel mehr. Quasi mit der letzten Szene des Spiels schrie Dave Roemgens auf und fasste sich an den Fuß. „Der ist gebrochen“, war sich der Spieler selbst sicher, weil an der Stelle schon mal ein Bruch vorlag. Kraut, gestählt, mit allem was der Fußball hergibt, fühlte mit dem Jungen und hatte fast die Tränen in den Augen. „Das trifft Dave und uns vielmehr als irgendeine Niederlage“, stammelte Kraut. Ein tragischer Moment, war Dave Roemgens doch wochenlang verletzt und hatte gute 89 Minuten erstmals wieder gespielt. Der Teverener Tross machte sich unmittelbar nach der Begegnung sofort zum nächsten Krankenhaus auf.
Auf der Fahrt sinnierte Hermann Kraut: „Meine Mannschaft hat die ersten 45 Minuten nur zugeguckt“, wählte er eine harte aber passende Bewertung. Ihm fehlte das bedingungslose Gegenhalten. Bergisch Gladbach konnte schalten und walten. Nach Belieben. Die Folge aus dem labilen Auftreten der Germanen: Nach fünf Minuten stand es bereits 1:0 durch Wermes, der in der 27. Minute das 2:0 dranhängte. Damit noch nicht genug. Nach gut 29 Minuten legten sich die Germanen wieder freiwillig auf die Opferbank und ließen das 0:3 durch Balduan zu. Hermann Kraut kochte. Entsprechend fiel die Pausenansprache aus. Seine Spieler hatten die Ohren jedenfalls weit offen.
Nun kam eine Teverener Mannschaft auf den Platz, die entschlossen war, zu retten, was noch zu retten ging. „Ab da haben wir bewiesen, dass wir mit den Spitzenmannschaften der Klasse mithalten können“, sah Hermann Kraut seine Mannschaft den Tabellenführer jagen. Mit Teilerfolgen. Matthias Rehberg schaffte das 1:3 (52.) und Alexander Back mit seinem 17. Saisontreffer markierte das Anschlusstor. Bergisch-Gladbach wackelt, spürten die Germanen. Dann bejubelten sie das (scheinbare) 3:3, als Alexander Back wieder ins Tor traf. Der Linien-richter winkte aber ab. Peter Sczczyrba soll abseits gestanden haben. „Peter war gar nicht aktiv im Spiel, der Treffer war gültig“, haderte Hermann Kraut. Das wurde aber alles zur Nebensache, als sich 10 Minuten später Dave ¬Roemgens auf dem Boden wälzte.
„Wenn ich nur die zweite Halbzeit beleuchte, darf ich sagen, dass ich sehr stolz auf meine Mannschaft bin“, gewann Hermann Kraut dem Gipfeltreffen etwas Gutes ab. Er hatte seinem Kollegen Lars Leese höflich zum Aufstieg gratuliert. Bei neun Punkten Vorsprung und noch fünf zu absolvierenden Begegnungen. Für Germania Teveren blieb das Gefühl, eine bisher ausgezeichnete Saison absolviert zu haben . . . (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Etzold, Rehberg (65. Sczczyrba), Ersoy, Szkaradek, Bergmann, Back, Rahmen (38. Tholen), Roemgens, Vogels, Kranz (55. Vati)
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Vorberichte zum Spiel:
Gipfeltreffen beim Favoriten Teveren will bei Tabellenführer Bergisch Gladbach „ etwas riskieren“. Physiotherapeut schiebt Überstunden.
Beim Gipfeltreffen in der Mittelrheinliga könnte eine (Vor)Entscheidung anstehen. Die sechs Zähler besser gestellten Gastgeber würden sich mit einem Sieg über Teveren zu 90 Prozent den Meistertitel sichern können. Dass der Dreier das erklärte Ziel des Tabellenführers ist, wird dort nicht zum Geheimnis gemacht. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagte 09-Trainer Lars Leese nach dem Sieg in Hürth.
Der SV marschiert mit Riesenschritten der NRW-Liga entgegen und bekommt von Germanen-Trainer Hermann Kraut ein zusätzliches Kompliment. „Das ist der absolute Topfavorit der Klasse“, lautete Krauts Einschätzung schon vor dem ersten Spieltag. Von einem Erfolg in Bergisch Gladbach mag Kraut offenbar nicht reden. Taktik? Das Wissen, dass man den „Reds“ in diesen Tagen nicht gewachsen sein kann? Oder steckt einfach nur die Absicht dahinter, eine falsche Fährte zu legen? Im Hinspiel hatten die Germanen die Begegnung lange offen gehalten – und am Ende sogar Pech, dass man Leese & Co. nicht kippte. „Insgesamt war das schon in Ordnung“, blickte Kraut zurück.
Im Wissen, dass sein Torhüter Christian Schnorrenberg damals einen Sahnetag hatte und im Duell mit dem Bergisch Gladbacher Norman Wermes viermal Sieger blieb. Einmal rettete Hakan Ersoy auf der Linie. Einer Wiederholung des Dauerbeschusses möchte man selbstverständlich aus dem Weg gehen.
Also Angriff als beste Verteidigung? Kraut: „Fast alle fahren dorthin, um mit übertriebener Defensive über die Zeit zu kommen. Die verlieren dann knapp und sind damit zufrieden. Das kann nicht unser Anspruch sein.“ Krauts Ziel: „Wenn ich was erreichen will, muss ich mich öffnen und etwas riskieren!“
Mit welchen Leuten? Physiotherapeut Thorsten Bröcker schiebt derzeit Überstunden. Zuletzt bekam er Andy Rahmen gerade noch fit, jetzt müssen Jochen Vogels und Matthias Rehberg einsatzfähig gemacht werden, damit man noch 14, 15 Leute mitnehmen kann. Apropos Mitnehmen: Der Klub setzt einen Sonderbus ein, der um 12 Uhr ab Vereinsgaststätte Führen startet. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Ersoy, Fatih, Back, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg(?), Vogels(?), Tholen, Rahmen, Kurz
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03.05.2009 Mittelrheinliga 24. Spieltag Germania - FC Hennef 05 3 : 2 (2:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Ersoy, Etzold, Szkaradek, Rehberg, Bergmann, Vogels (Szczyrba), Back (Feka), Tholen, Rahmen, Kranz (Eylmanns)
Tore: 1:0 Jochen Vogels (17.) 2:0 Volker Tholen (40.) 2:1 Pöttgen (53.) 2:2 Bahn (55.) 3:2 Sebastian Kranz (65.)
Hendrik Bergmann verschießt beim Stand von 1:0 einen Foulelfmeter (22.)
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Sebastian Kranz erlöst Teveren in der 65. Minute Gegen Hennef verspielt Germania einen 2:0-Vorsprung und hat doch noch das bessere Ende für sich. Das Gipfeltreffen wartet.
Teveren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde präsidiale Kampfbereitschaft im Heidestadion laut und deutlich hörbar. Direkt nach dem 2:0 der Germanen durch Volker Tholen (40.) blies Teverens Präsident Georg Scholl zur Attacke: „Auf nach Bergisch Gladbach zum Spitzenreiter!“ Die scheinbar sichere Führung machte allgemein mutig fürs Gipfeltreffen in der MIttelrheinliga am kommenden Sonntag.
Schließlich hatten die Gastgeber die Partie – bis dahin – auch locker im Griff. Ein schönes 1:0 (17.), das Andreas Rahmen präzise vorbereitet und Jochen Vogels per Flachschuss aus 15 Metern vollendete, gab es zu beklatschen. Beim 2:0 legte Jochen Vogels elegant dem Schützen Volker Tholen vor. Die harmlosen Gäste hatten nicht den Eindruck vermittelt, als wollten sie sich mit aller Macht aus dem Abstiegssumpf herauswühlen.
Teverens Pech und Trainer Hermann Krauts Unmut: Hendrik Bergmann verschoss (20.) einen Foulelfmeter, den Hennefs Keeper Primke an Sebastian Kranz verursacht, aber in der nächsten Szene auch gehalten hatte. „Wir hätten schon zur Pause 4:0 führen müssen“, wetterte Kraut.
Im Rückblick tat er das. Denn nach dem Wechsel machte sich der Tabellenzweite das Leben ganz plötzlich und selbst sehr viel schwerer. Hennefs Coach „Beppo“ Werres hatte zwei frische Leute in die Spitze gestellt und ordentlich für „Aufruhr“ im Teverener Defensivbereich gesorgt.
Innerhalb von zwei Minuten war der Germanen-Vorsprung aufgebraucht (53./55.). Beim Anschlusstreffer zielte Pöttgen mit einem Flachschuss in die Torwart¬ecke von Christian Schnorrenberg, und beim Ausgleich wirkte die Germanen-Abwehr gelinde gesagt unglücklich. Ein weiter Einwurf und eine Kopfballverlängerung hebelten Schnorrenberg aus, das Leder tanzte auf der Latte, fiel runter und vor die Füße des Vollstreckers Tobias Bahn. Das 2:2 war nicht mal unverdient, auch wenn Teveren zuvor noch zwei Möglichkeiten durch Alexander Back ungenutzt ließ.
In der 65. Minute dann die persönliche Befreiung von Germania-Stürmer Sebastian Kranz. Der emsige Arbeiter nahm einen schönen Pass von Andreas Rahmen auf und schlenzte den Ball zum 3:2 ins Tor. Der Treffer tat dem Angreifer sichtlich gut. In der Schlussphase der Begegnung hätten die Hausherren das Resultat deutlich ausbauen können. Matthias Rehberg, Hendrik Bergmann, Peter Sczczyrba, Sebastian Kranz, Max Eylmanns: Sie alle vergaben Treffer von 4 bis 6. Das schmeckte Hermann Kraut selbstverständlich nicht.
„Wir machen uns das Leben selbst schwer“, monierte der Coach angesichtss der vielen vergebenen Torchancen. Und der Unzulänglichkeiten bei den beiden Gegentreffern. Wegen Meckerns erhielt der Hennefer Khalge die Ampelkarte (89.). (mali)
Teveren: Schnorrenberg – Ersoy, Etzold, Rehberg, Vogels (46. Sczczyrba), Rahmen, Back (90. Feka), Szkaradek, Bergmann, Tholen, Kranz (88. Eylmanns)
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Vorberichte zum Spiel:
Acht Auch Rahmens Ausfall droht Personaldecke bei Germania Teveren wird vor der Partie gegen Hennef immer dünner. Beeck muss gegen Freialdenhoven die Abwehr umbauen.
„Beppo“ kreuzt mal wieder auf. Hermann-Josef Werres, früherer Kölner Profifußballer und als Trainer Wanderer durch Ober- und Verbandsliga, ist in Hennef angekommen. Im Heidestadion kennt er ganz gut aus. Er verfolgt die Szene seit Jahren recht aktiv. Seit Werres’ Dienstantritt hat der FC sieben Zähler in Folge geholt.
„Etwas anfällig in der Abwehr, aber schnell in der Offensive“, skizziert Hermann Kraut den Spielpartner. Der Teverener Trainer hat seinen Kader in dieser Woche etwas dosierter trainieren lassen. Nicht nur, um dem Kräfteverschleiß entgegenzuwirken. Die personelle Situation ist angespannt und wird sich in nächster Zeit kaum bessern. Jetzt droht auch noch der Ausfall von Andy Rahmen. „Er plagt sich mit einer muskulären Geschichte in der Kniekehle herum“, erklärt Kraut.
Während Rahmen möglicherweise kurzfristig einspringen kann, sind die Ausfälle von Dave Roemgens und Adrian Szkaradek „gesetzt“. Auch Nderim Feka (Zehenverletzung) kann allenfalls für einen begrenzten Einsatz vorgesehen werden. Der ständig knappe Personalbestand beschäftigt Kraut. Die Pläne für die anstehende Saison werden durchgearbeitet. „Wir haben auch in dieser Woche zusammengesessen und die Dinge erörtert“.
Er sagt nach den ersten Gesprächen: „Die meisten, die sich bei uns vorstellen, haben offenbar noch nicht begriffen, dass die Mittel knapp geworden sind.“ Dem Trainer verschlägt es hin und wieder den Atem, mit welch kühnen Vorstellungen Spieler von anderen Klubs in Teveren aufkreuzen. „Es kommen beispielsweise A-Jugendliche aus unteren Ligen, die sagen glatt, ich bekomme mehr Geld bei meinem Verein. Diesen Unsinn machen wir nicht mit. Dann sollen die dableiben“, ist Kraut für seine klare Linie bekannt. „Germania Teveren ist sportlich eine sehr gute Adresse. Wir haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit Spielern aus unteren Klassen (Back, Szkaradek, Tholen) oder aus der Jugend (Sczczyrba, Feka, Ersoy) gemacht. Dieses Konzept lassen wir uns nicht kaputt machen.“ (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Ersoy, Fatih, Back, Bergmann, Feka(?), Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg, Vogels, Tholen, Rahmen(?), Kurz
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26.04.2009 Mittelrheinliga 23. Spieltag Germania Lich/Steinstraß - Germania 0 : 3 (0:2)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Rehberg, Vogels (87. Feka), Fatih, Ersoy, Bergmann, Etzold Rahmen (85. Eylmanns), Back, Kranz (83. Sczczyrba), Tholen
Tore: 0:1 Hendrik Bergmann (8. Elfmeter) 0:2 Alexander Back (35.) 0:3 Jochen Vogels (83.)
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Teveren dominiert auch mit zehn Leuten Verdientes 3:0 bei Lich-Steinstraß in der Mittelrheinliga. Wegberg-Beeck investiert zu wenig und verliert 0:3. Umstrittene Karten.
Wie im Hinspiel gestaltete Teveren die Partie erneut zur klaren Angelegenheit. Auch wenn „wir längst nicht alle Chancen genutzt haben“, fasste Trainer Hermann Kraut zusammen. Ihn störte das aber nicht sehr, denn angesichts des dünnen Aufgebotes mit einem so klaren Erfolg bei einem abstiegsgefährdeten Gastgeber aufzutrumpfen, war dem Coach schon sympathisch genug.
Der Minutenzeiger hatte sich gerade zweimal fortbewegt, da registrierte Kraut schon einen Kracher an die Latte. Andreas Rahmen hatte mit dem Schuss aus kurzer Distanz ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Das zweite sollte schnell folgen. Sebastian Kranz, quirliger Stürmer in den Teverener Reihen, wurde vom Steinstraßer Ludwig im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hendrik Bergmann (8.) sicher.
Mit der frühen Führung im Rücken war das Spiel der Heidekicker recht ansehnlich. In der 35. Minute erhöhte Alexander Back seine persönliche Erfolgsbilanz auf 16 Treffer. Jochen Vogels hatte das Leder in die Gasse gespielt, und Backs Flachschuss landete unhaltbar im langen Toreck. „Zur Pause hätten sich die Steinstraßer nicht wundern dürfen, wenn wir 4:0 weggezogen wären“, betonte Hermann Kraut. Allein die Unkonzentriertheiten von Rahmen und Vogels verhinderten das. Kraut zog aber auch etwas Gutes daraus. „Die Tormöglichkeiten wurden clever herausgespielt. Das hat mir gefallen“, lobte der Trainer.
Die zweite Halbzeit lief etwa 15 Minuten, da unterlief Alex Back ein seltenes Missgeschick. Er flog mit Gelb-Rot vom Platz. Den Schlusspunkt in der von Teveren auch mit zehn Leuten dominierten Begegnung setzte Vogels, als er ein feines Zuspiel von Rahmen zum 3:0 (83.) vollendete. Drei Minuten zuvor scheiterte Hendrik Bergmann beim Verwandeln eines zweiten Elfmeters. Der war fällig nach einem Foul an Mattes Rehberg. Diesmal ließ sich Schiefer nicht von Bergmann foppen und hielt. Für Kraut war das kein Grund, sich zu grämen. Einzige „Wolke“ am strahlend blauen Teverener Himmel: der Sieg von Tabellenführer Bergisch Gladbach über Viktoria Köln
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Vorberichte zum Spiel:
Kraut sieht den Titel als „fast unerreichbar“ an Teveren am Sonntag in Lich-Steinstraß.
Acht Begegnungen hat Mittelrhein-Ligist Germania Teveren noch zu absolvieren. Eine verbleibende Strecke, die ganz kühne Optimisten im Dörfchen sogar glauben lassen, dass es für die Teverener noch zum Titel reichen könnte. Denn 24 noch zu verstreuende Punkte – bei einem Abstand von sechs Zählern auf den Tabellenführer Bergisch Gladbach sind nicht „die Welt“. Obwohl das Torverhältnis zugunsten der Gladbacher noch einen siebten Punkt darstellt.
Germanias Trainer Hermann Kraut reagiert auf solche Betrachtungen und Kalkulationen allerdings ungehalten. Den Titel sieht er unverändert als „fast unerreichbar“ an. Für sein Team gehe es weiterhin darum, eine bisher sehr gut gespielte Saison mit gleichem Engagement durchzubringen. Kraut arbeitet seit Wochen daran, den Kader, der doch zunehmend Kräfteverluste erkennen lässt, „bei Laune“ zu halten. „Die Mannschaft hat zweifelsohne sehr viel erreicht. Von daher müssen wir nun drauf achten, dass kein Schlendrian einkehrt“, will Kraut hundertprozentige Leistung bis zum 7. Juni sehen.
Mit dem Auswärtsspiel bei Germania Lich-Steinstraß kommt am Sonntag „Bekanntes“ auf die Teverener zu. Das fängt bei Trainer Gerd Daun an, der den Klub zwar nicht zur, aber in der erfolgreichsten Zeit geführt hat. Daun trainierte Teveren zu Regionalligazeiten bis kurz vor dem Abstieg und kehrte später zu einem kurzen Intermezzo zurück. Das ist heute „gegessen“, Rivalitäten oder ähnliches existieren nicht mehr. Auch, dass der Licher Adrian Staczak noch vor zwei Jahren das Teveren-Trikot trug, lockt auf Teverener Seite keine zusätzliche Motivation heraus.
Daun-Kader ziemlich „down“
Auf einen heißen Gegner wird man sich bei den Gästen aber einstellen müssen. Der Daun-Kader ist in diesen Tagen ziemlich „down“ – er schwebt in Abstiegsgefahr. Ein Zustand, den kaum jemand in der Jülicher Kante erwartet hatte. Hermann Kraut überrascht diese Talfahrt ebenfalls. „Mit dem vorhandenen Personal müsste Germania eigentlich viel besser dastehen.“ Die ausgebufften Stürmer Kelly und Gase sollten eigentlich für mehr Erfolge stehen. Das Hinspiel im Heidestadion endete 3:0 für die Aufsteiger – diese Rechnung müsste bei den Hausherren ebenfalls unter dem Posten offen abgebucht sein. Offen bleibt bei den Teverenern der Platz von Adrian Szkaradek in der Mannschaft. Der Defensivmann verletzte sich im Rheinbach-Spiel am Außenband und wird nach Krauts Meinung „drei bis vier Wochen ausfallen“. Wen der Trainer bringt, wird er kurz vor dem Spiel entscheiden. Wieder in den Kader rücken Sascha Kurz und Matthias Rehberg. (mali) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Szkaradek, Ersoy, Fatih, Back, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg, Vogels, Tholen, Rahmen, Kurz
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19.04.2009 Mittelrheinliga 22. Spieltag Germania - VfL Rheinbach 5 : 1 (3:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Ersoy, Etzold Szkaradek (50. Sczczyrba), Fatih, Bergmann, Back, Rahmen (79. Feka), Kranz (64. Eylmanns), Tholen, Vogels
Tore: 1:0 Alexander Back (3.) 2:0 Alexander Back (12.) 2:1 Derigs (24. / Elfm.) 3:1 Hendrik Bergmann (35. / Elfm) 4:1 Sebatian Kranz (47.) 5:1 Alexander Back (60.)
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Szkaradeks Verletzung überschattet Sieg Mittelrheinligist Germania Teveren schlägt dem VfL Rheinbach mit 5:1 und verliert seinen Verteidiger nach einem Zweikampf
In die Freude mischte sich Mitleid. Germanias Trainer Hermann Kraut übermannten wechselnde Gefühle nach dem 5:1 (3:1) über den VfL Rheinbach. Fünf Minuten war die zweite Halbzeit alt, da blieb Teverens knallharter Abwehrer Adrian Szkaradek nach einem Zweikampf liegen. „Der steht wieder auf“, meinten Zuschauer auf der Tribüne. Doch der zuverlässige Defensivler griff sich immer wieder an die Außenbänder des rechten Fußes. Hermann Krauts Befürchtungen nach Spielschluss: „Es ist zu vermuten, dass er wieder eine schwere Bänderverletzung hat.“ So wie in der Saison 2007/08, als der frühere Mariadorfer monatelang verletzt ausfiel. „Über den Sieg kann ich mich gar nicht so freuen, wenn Ada ausfällt, wäre das für uns ein ganz großer Verlust“, äußerte sich Kraut sehr besorgt.
Dabei hatte das Spiel gegen die harmlosen – und doch nie aufgebenden Rheinbacher – für Teveren mustergültig begonnen. Andy Rahmen (3.) setzte einen flachen Freistoß in die VfL-Abwehr. Beim Gast wusste niemand so recht, was er mit dem abgeprallten Ball machen sollte. Da entschied sich Alexander Back, „den hau ich rein“. 1:0!. Rahmen bereitete auch das 2:0 durch Back (12.) vor. Seine Flanke köpft der Teverener Torjäger ein.
Ein Schützenfest wurde es trotzdem zunächst nicht, denn Rheinbach wachte halbwegs auf. Der Ball springt Tholen im eigenen Strafraum an die Hand. Das hatte nur eine Konsequenz – Elfmeter. Den verwandelte Rheinbachs Stephan Derigo (24.).
In der 35. Minute gab’s den zweiten Strafstoß. Sebastian Kranz stürmte auf Rheinbachs Keeper Leon Bertram zu. Der Torwart zog die Notbremse und sah dafür die Rote Karte. Den fälligen Strafstoß nutzte Hendrik Bergmann zum 3:1. Die Gäste gaben nicht auf, bekamen auch ihre Chancen, doch die wurden dann phlegmatisch vergeben.
Anders dagegen der Teverener Sebastian Kranz, der einen schönen Pass aus der Tiefe aufnahm (47.) und zum 4:1 einschlenzte. Die dritte Gemeinschaftsaktion unter dem Titel „Back-Rahmen“ lief in der 60. Minute erfolgreich ab. Wieder kam ein flacher Freistoß Andreas Rahmens in den Rheinbacher Fünfer. Dort rauschte Alex Back heran und schraubte mit seinem dritten Treffer seine persönliche Bilanz auf 15 Treffer hoch.
Hermann Kraut fasste zusammen: „Ein schöner Erfolg gegen einen harmlosen Gegner, den wir eigentlich zweistellig hätten schlagen müssen. Einige Nachlässigkeiten und der Eigensinn von einigen Spielern gefallen mir ganz und gar nicht.“ Und nochmals schimpfte der Trainer: „Der Rasen ist überlang. So ist er kaum bespielbar. Mich ärgert, dass sich die Stadt Geilenkirchen darum nicht kümmert.“ (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Etzold Szkaradek (50. Sczczyrba), Fatih, Bergmann, Back, Rahmen (79. Feka), Kranz (64. Eylmanns), Tholen, Vogels
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Vorberichte zum Spiel:
Aufmerksames Beobachten In Teveren wird das Personal sehr knapp Germania tritt am Sonntag gegen die abstiegsbedrohten Rheinbacher an.
Germania Teveren – VfL Rheinbach (Sonntag, 15 Uhr): Um dem drohenden Abstieg zu entgehen, müsste Rheinbach derzeit vier Zähler gut machen. Die Zeit wird immer knapper. Und sollte der Tabellenvorletzte beim Zweiten verlieren, ist die Landesliga „greifbar“. Mit welcher Einstellung die Rheinbacher ins Heidestadion einbiegen, ist Hermann Kraut bewusst. „Der VfL kriegt laufend neue Nackenschläge verpasst, stand aber bis jetzt immer wieder auf“, zieht der Germanen-Trainer das 2:2 gegen den FC Junkersdorf heran. Gegen Mitkonkurrent Niederau reichte es nur zu einem 2:2, also muss Rheinbach in der Heide punkten. Aufgegeben hat man sich noch nicht. „Wir glauben weiterhin fest an den Klassenerhalt“, sagt Trainer Andreas Drysch demonstrativ aus. Wie sehr die Nerven beim VfL strapaziert sind mag aber auch eine andere Aussage unterstreichen. Sollte die Mannschaft keine Reaktion zeigen, werde er, der Trainer, die Brocken vorzeitig hinschmeißen.
Die Verhältnisse in Teveren stellen sich ganz anders dar. Die Klasse haben Kraut und Kader längst sicher. Was vor ihnen liegt, kann der Coach kaum einschätzen. Er zieht vielmehr ein Zwischenfazit. „Die Mannschaft hat in dieser Saison Phantastisches geleistet“, verteilt er eine glatte „Eins“ an seinen Kader. Kraut tut dies auch vor dem Hintergrund, dass sich das Germanen-Aufgebot in dramatischer Weise weiter verkleinert. Zum Rheinbach-Spiel muss damit gerechnet werden, dass Kraut keine drei Auswechselspieler auf der Bank hat. Andreas Rahmen leidet unter einer Rippenprellung. „Ich habe Andy schon in Freialdenhoven deswegen auswechseln müssen“, rechnet Kraut nicht mit einem Einsatz. Matthias Rehberg und Sascha Kurz stehen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Hermann Krauts Befürchtungen, die aus diesem Missstand resultieren: „Die letzten Spiele haben uns kräftemäßig sehr gefordert. Ich bin mir nicht sicher, ob die Mannschaft das wegstecken kann“. Ein Rückgriff auf Spieler aus der zweiten Mannschaft ist nicht möglich. „Dort herrschen ja ähnliche Personalprobleme“, will Kraut den B-Ligisten nicht zusätzlich schwächen. (mali) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Szkaradek, Ersoy, Fatih, Back, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg (?), Vogels, Tholen
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13.04.2009 Mittelrheinliga 17. Spieltag / Nachholspiel Germania - VfL Leverkusen 1 : 1 (1:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Etzold, Ersoy, Rehberg, Bergmann, Sczczyrba (58. Tholen), Back (78. Kurz), Kranz (85. Eylmanns), Vatih, Vogels, Szkaradek
Tore: 1:0 Alexander Back 1:1 Eckert
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Das Ende einer ganz schweren Woche In der Mittelrheinliga schafft Germania Teveren ein 1:1 gegen den VfL Leverkusen. Am Ende schwinden die Kräfte rasant.
Teveren. Die Devise am Schluss des Spiels im Heidestadion lautete: Nur noch durchkommen. Germania Teverens Fußballer waren platt. Das schwere Donnerstagsspiel in den Knochen und ein immer „aufdringlicher“ werdender Gegner aus Leverkusen machte den Gastgebern arg zu schaffen. Es reichte zum 1:1 (1:0). Hermann Kraut hatte schon vor dem Anpfiff Befürchtungen. „Unser Donnerstagsspiel in Freialdenhoven hat sehr viel Kraft gekostet. Das Wetter tut das Seinige dazu. Hoffentlich halten meine Jungs das durch“, meinte der Trainer. Sie hielten es durch.
Gemütlich waren beide Mannschaften ins Ostermontags-Nachmittagsvergnügen gestartet. Gut 25 Minuten fehlte der Partie nur: Kaffee und ein Hefezopf. Es passierte gar nichts. Bis Alexander Back seinen schon programmierten Heim(Tor)auftritt zelebrierte. Nach einer Flanke von Peter Sczczyrba scheiterte Back mit seinem Schussversuch noch, den zweiten Ball köpfte er ins lange Eck zum 1:0 (28.). Im Gegenzug fast das 1:1, als Uzunay Germanias Torhüter Chris Schnorrenberg forderte. Zwei Minuten später Alex Back mit seiner zweiten Großchance, die von Jochen Vogels schön vorbereitet wurde. Dann legt Sebastian Kranz mustergültig für Peter Sczczyrba auf. Dessen Schuss strich vorbei (32.).
Leverkusens Düzerdic begann den zweiten Abschnitt mit einer gefährlichen Bogenlampe (48.). Teveren „konterte“ mit zwei Möglichkeiten durch Szoltan Vatih. Glück für die Hausherren in der 66. Minute, als drei Versuche der Leverkusener scheiterten. Der konditionelle Einbruch des Tabellenzweiten – der ohne den verletzten Andreas Rahmen antrat – setzte nun rasend ein. Dieser Kräfteverlust ermöglichte Rachid Eckert in der 79. Minute einen Sturmlauf durch die Germanen-Abwehr zum 1:1.
In der 86. Minute stand das Glück den Teverenern Pate. Deniz Öztürk schoss frei vor Schnorrenberg am Tor vorbei. Das Endergebnis konnte gerechter nicht sein. Ebenso einwandfrei (und einigen Fans weit voraus) war das Rechtsempfinden an dem Nachmittag von Hermann Kraut: „Heute kann ich der Mannschaft überhaupt nicht böse sein. Ich kann mit dem Resultat gut leben. Wir hatten eine ganz schwere Woche zu bewältigen, da hat überhaupt keiner irgendwelche Vorwürfe verdient.“ Noch nicht mal der Schiedsrichter, der einen zweiten Treffer von Back (72.) wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gab. Von Abseits war in dem Moment überhaupt nichts zu sehen.
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09.04.2009 Mittelrheinliga 15. Spieltag / Nachholspiel Borussia Freialdenhoven - Germania 0 : 2 (0:2)
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Aufstellung: Schnorrenberg – Rehberg, Fatih, Szkaradek, Ersoy, Bergmann (80. Tholen), Etzold, Rahmen (69. Sczczyrba), Back, Kranz (85. Feka), Vogels
Tore: 0:1 Andreas Rahmen 0:2 Hendrik Bergmann
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Kess aufspielende Germania nutzt Chancen konsequent Andy Rahmen und Hendrik Bergmann treffen früh zu Teverens 2:0 in Freialdenhoven. Montag kommt VfL Leverkusen in die Heide.
Freialdenhoven/Teveren. Platz zwei gefestigt und die Rolle des erfolgreichsten Mittelrheinligisten der hiesigen Region untermauert: Germania Teveren holte in Freialdenhoven zu einem verdienten 2:0-Sieg aus.
Zur Halbzeit – der kess aufspielende Gast führte bereits mit 2:0 – meinte Germania-Vorsitzender Georg Scholl: „Die Jungs spielen richtig gut. Das wurde ja auch Zeit.“
Mit einem Traumtor (27.) hatten sie das 2:0 markiert. Andy Rahmen passte, Szoltan Fatih kickte mit der Hacke auf Hendrik Bergmann, der aus sieben Metern ins Tor traf. Ein Treffer, der viele der 500 Besucher entzückte – Borussia, vom Neuling so ausgespielt.
Ähnlich war’s auch schon beim 1:0, das Andy Rahmen mit einem Freistoß aus 22 Metern (15.) gelang. Halbhoch „schnippelte“ Rahmen das Leder ins lange Eck. „Das war der Fuffzehner“ (Jochen Vogels), diskutierten viele Zuschauer, und auch der Stadionsprecher nahm sich der „Zeugen“ an. Doch Vogels selbst korrigierte in der Halbzeit. „Wenn überhaupt war ich noch mit einem Haar dran, das ist Andys Tor“, grinste der Mittelfeldspieler.
Germanias großes Plus: Die Torchancen wurden konsequent genutzt. Freialdenhoven hinkte in dieser Beziehung hinterher – hatte aber Pech, als Thomas Betzer (31.) an den Pfosten köpfte.
Der Pfosten und ein Borussen-Abwehrer mit Rettung auf der Linie verhinderten (51./55.) weitere Treffer, die Alexander Back für die gefährlichen Teverener auf dem Fuß hatte. Die Teverener Belehrung hatte bis zum Schlusspfiff Bestand, das Hannes-Team hingegen – Thomas Betzer flog wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot (80.) vom Platz – zeigte nicht den absoluten Willen, den Aufwärtstrend des Frühjahrs fortsetzen zu wollen.
Montag muss Teveren zum zweiten Spiel innerhalb von vier Tagen gegen den VfL Leverkusen antreten, eine Mannschaft, für die es eigentlich ganz anders in dieser Saison laufen sollte. Der „Meister der Dummheit“ vergaß in der abgelaufenen Spielzeit, rechtzeitig die Lizenz zur NRW-Liga zu beantragen. So mussten die Leverkusener trotz errungenen Titels das „Jahr wiederholen“. Und Vilshöver, Meusch, Öztürk, Götz und Co. werden wohl noch ein weiteres Jahr dranhängen müssen. Und in der Heide soll für den VfL an Ostern nichts zu holen sein. (mali)
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05.04.2009 Mittelrheinliga 21. Spieltag Germania - FC Hürth 2 : 1 (1:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg – Etzold, Ersoy, Rehberg, Bergmann, Sczczyrba (59. Vogels), Back, Kranz (83. Feka), Rahmen, Tholen (46. Vatih), Szkaradek –
Tore: 1:0 Szyzyrba 2:0 Back 2:1 Bündgens
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Der Gast nutzt Geschenke nicht Und so fährt Mittelrheinligist Germania Teveren einen 2:1-Sieg gegen den FC Hürth ein. Für Kraut-Team treffen Syzczyrba und Back.
everen. Wenn Basti in die Backen bläst – ist öfter Unheil im Anzug. Die weithin sichtbare Atemtechnik des Teverener Stürmers Sebastian Kranz hat Symbolcharakter. „Basti“ startete durch, wuselte sich durch die Hürther Abwehr bis an die Grundlinie und legte seinem mitgelaufenen Kameraden Peter Sczczyrba (31.) auf. Aus sieben Metern Entfernung schob der „schnelle Peter“ das Leder zum 1:0 ins Netz.
Kaschiert war eine gute halbe Stunde Teverener Schwachfußball. Eine halbe Stunde, die der FC Hürth mit reichlich angenommenen Geschenken hätte nutzen können. Besonders spendabel zeigte sich dabei der Germane Adrian Szkaradek mit zwei schweren Abspielfehlern. Zweimal durften sich die Hausherren zudem bei Torwart Christian Schnorrenberg für geistesgegenwärtige Reaktionen, gepaart mit schöner Sprungtechnik bedanken, dass die späteren Sieger noch im Spiel und nicht in Rückstand waren. In der 6. und 20. Minute unterstrich der frühere Freialdenhovener Keeper Schnorrenberg, warum er zu den Besten seines Faches in dieser Klasse gehört.
1:0 geführt, aber ein vordringlicher Wunsch von Germania-Trainer Hermann Kraut hatte sich bis zur Pause noch nicht mal im Ansatz verwirklicht. „Unsere bisherigen vier Spiele nach der Winterpause waren nicht gut. Ich hoffe, meine Mannschaft findet heute ihre Leidenschaft wieder“, äußerte sich der Coach vor dem Anpfiff besorgt. Das tat sie in einem Fall auch. Leidenschaftlich wurde es bei einigen Diskussionen seiner Spieler auf dem Platz.
Jedenfalls unterstrich der Teverener Gänseblümchen-Fußball auch den Verdacht, dass für einige Akteure die Saison offenbar gelaufen ist. Nach oben geht’s nur noch äußerst schwerlich – und zur anderen Seite ist alles in trockenen Tüchern. Eins durfte man dem Aufsteiger nicht absprechen: Das Bemühen, dem Spiel Linie geben zu wollen, war im zweiten Durchgang deutlicher zu erkennen. Da setzte auch Hermann Kraut mit seiner Analyse an. „Von der Einstellung her war’s ja okay“, aber er sah auch, dass seine Jungs „immer noch nicht das Selbstvertrauen haben, was sie in der Hinrunde auszeichnete“.
Drei Back-Versuche brauchten die Teverener in den zweiten 45 Minuten, bis der Kuchen (fast) gegessen war. Torjäger Alexander Back scheiterte zweimal per Kopfball und Schuss, bis es endlich doch klappte. Nach einem abgewehrten Schuss, den Andreas Rahmen aufs Hürther Tor gesetzt hatte, war Back mit dem 2:0 (83.) zur Stelle. Unglücklich der Gegentreffer (88.), bei dem Schnorrenberg die Sicht verdeckt war und Bündgens aus 15 Metern mit einem Kullerball ins Eck traf. „Gut, die Punkte haben wir. Vielleicht steigt jetzt das Selbstvertrauen wieder“, fasste Trainer Kraut zusammen.
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Vorberichte zum Spiel:
Stabilität und Spielfreude Das fordert Hermann Kraut von den Teverenern gegen Hürth ein.
Aufmerksames Beobachten gehört zu den Standards eines Fußballtrainers. In den letzten Wochen hat Germanias Coach Hermann Kraut seinen Spielern eine Spur intensiver in die Gesichter gesehen. Er hat dabei festgestellt, dass sich das unbekümmerte Verhalten aus dem ersten Halbjahr der Saison verflüchtigt hat. Die Mienen sind ernster geworden. Hat der Aufsteiger ein mentales Problem? Offenbar. Denn Hermann Kraut erwähnt häufiger in diesen Tagen, dass die Spieler nicht frei in den Köpfen sind. Sie glaubt, Spiele wie in Köln, gegen Brühl, Niederau oder in Wesseling mit Routine nach Hause bringen zu können. Den Trainer stimmt das nachdenklich. Fußball ohne Begeisterung passt nicht nach Teveren.
Eine neue Lust zu aktivieren steht ganz oben auf Krauts Agenda. Denn das Saisonziel ist zwar erreicht, aber nach oben geht ja bislang noch etwas. Nach dem Erfolg über den FC Niederau kokettierte der Klub ganz offen mit der NRW-Liga. Davon ist keine Rede mehr. Der Trainer fordert Stabilität und Spielfreude ein.
Die Erfolge waren zwar immer noch da, aber jüngst in Köln bekamen die Germanen ihre Grenzen aufgezeigt. „Lustlos“ nannte Kraut Phasen der Begegnung. Und hier wird er therapieren wollen. Das Heimspiel gegen den FC Hürth wird eine erste Doppelstunde sein, die einen Gesundungsprozess einleiten soll.
Hürth hat im Vergleich zur Germania eine ganz andere Zielsetzung. Die Gäste kämpfen ums sportliche Überleben und befinden sich nur eine Handbreit über den Abstiegsplätzen. Das richtungsweisende Derby mit dem VfL Rheinbach fiel dem Wetter zum Opfer. Im neuen Jahr ist man ohnehin noch nicht richtig in Tritt gekommen. Vor 14 Tagen brachte der FC ein glückliches 0:0 gegen Viktoria Köln nach Hause, davor verlor man 0:1 in Niederau.
Der FC hat drei interessante Leute in seinem Kader, so den Ex-Teverener Abwehrspieler Talip Arslan. Im Angriff verdient Philipp Menzler Beachtung. Er ist torgefährlich und wird von der halben Liga gejagt. Im Tor steht mit Patrick Görgens ein guter Schlussmann, der allerdings öfter von seinen Vorderleuten allein gelassen wird. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Szkaradek, Ersoy, Fatih, Back, Roemgens(?), Rahmen, Kurz, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg, Vogels, Tholen
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29.03.2009 Mittelrheinliga 20. Spieltag SCB Viktoria Köln - Germania I 2 : 1 (1:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg – Rehberg (75. Vogels), Fatih, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Etzold Rahmen, Back, Kranz (70. Eylmanns), Tholen (46. Sczczyrba)
Tore: 0:1 Matthias Rehberg 1:1 Özcavci 2:1 Iaia
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Teveren kassiert die erste Auswärtsniederlage Am 20. Spieltag der Fußball-Mittelrheinliga verliert Germania bei Viktoria Köln mit 1:2. Kraut hofft, dass die „Jungs gelernt haben“.
öln/Teveren. Am 20. Spieltag erwischte es Aufsteiger Germania Teveren erstmals auf auswärtigem Gelände. Bei Viktoria Köln wurden die Gäste mit einem 1:2 für ihre insgesamt lasche Vorstellung bestraft. „Verdient“, befand Trainer Hermann Kraut. Das im Sportpark Höhenberg als Spitzenbegegnung deklarierte Spiel war nicht als ein solches zu bewerten. „Meine Mannschaft hat sich wie in den letzten Wochen präsentiert. Heute haben wir dafür die Quittung bekommen. Völlig zu Recht“, bemerkte Kraut. Bei uns meinen einige, wir könnten wie zuletzt weiter machen und werden die Spiele auch gewinnen. Ich hoffe, dass das heutige Erlebnis ihnen die Augen geöffnet hat.“
Bis zum Seitenwechsel (1:1) neutralisierten sich beide Teams noch weitgehend. In erster Linie hieß das, es wurden – auf beiden Seiten – kaum sehenswerte offensive Spielzüge produziert. So fiel auch das Führungstor der Germanen halbwegs zufällig. Ein Freistoß von Andreas Rahmen wurde abgewehrt, den nahm Matthias Rehberg auf und schoss aus knapp 30 Metern ins Tor (15.). Auch der Kölner Ausgleichstreffer (25.) wurde vom Glück begünstigt. Fast von der Eckfahne setzte der Viktorianer Özavce zu einem Flankenball an, der sich aber in den Winkel am langen Pfosten senkte.
Echte Einschussmöglichkeiten vermissten die Anhänger auf beiden Seiten in der kompletten ersten Halbzeit. Hermann Kraut reagierte zur Pause. Er brachte den schnellen Peter Sczczyrba für Volker Tholen. Das Spiel nach vorne gestalteten die Gäste nun schneller und effektiver, allerdings ohne daraus Kapital zu schlagen. Das machten die leidenschaftlicher kämpfenden Kölner in der 59. Minute besser. Eine Flanke erreichte Ayaya, dessen Kopfball war für Keeper Christian Schnorrenberg unerreichbar. Ärgerlich für den Coach: die Zuordnung stimmte in Teverens Abwehr überhaupt nicht.
Erst nach diesem Rückstand wurden die Germanen richtig wach, erkannte Trainer Kraut. „Die Mannschaft hat ab dem Zeitpunkt so gearbeitet, wie ich mir das von Anfang an vorgestellt hatte.“ Kraut versuchte flankierend dazu, mit zwei frischen Leuten (Eylmanns für Kranz und Vogels für Rehberg) das Spiel umzubiegen. „Ich hätte gern hier gewonnen, aber Köln hat sehr gut dagegengehalten. Deswegen muss ich einfach mit der Niederlage einverstanden sein“, merkte Hermann Kraut an. Er setzt nun darauf, „dass wir ab jetzt ein bisschen leichter arbeiten können und die Jungs heute gelernt haben.“ (mali)
Teveren: Schnorrenberg – Rehberg (75. Vogels), Fatih, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Etzold Rahmen, Back, Kranz (70. Eylmanns), Tholen (46. Sczczyrba)
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Vorberichte zum Spiel:
Reifeprüfung beim Krisenklub Mittelrheinligist Germania Teveren am Sonntag bei Viktoria Köln. Kraut weist Favoritenrolle weit von sich. Nachholspiel in Freialdenhoven abgesagt.
Teveren. Es war ein kühler Freitagabend im September letzten Jahres, an dem die Kölns Viktoria die Welt nicht mehr verstand. Sie machte das Spiel im Teverener Heidestadion – und die Gastgeber setzten den tödlichen Konter. Peter Sczczyrba war auf und davon und schraubte mit dem Siegtor die Germania-Erfolgsbilanz auf zehn Punkte in Serie hoch.
Das mag heute „kalter Kaffee“ sein, hat aber immer noch mehr als symbolischen Wert. Germania Teveren, damals frisch gebackener Aufsteiger und Außenseiter, stellte sich den Kölnern. In denen damals nicht wenige hinter Bergisch Gladbach die großen Titelfavoriten sahen. Auch bei den Kölner selbst herrschte ein derartiges Anspruchsdenken. Ein gutes halbes Jahr später haben sich die Dinge verändert. Bei den Höhenbergern hat es „geknallt“. Die halbe Mannschaft verließ den Klub, die Existenz des Vereins steht wieder einmal auf dem Spiel.
Der größte sportliche Verlust: Torjäger Jonas Wendt kehrte dem Verein den Rücken. Die Fanschar der Viktorianer schäumte. Durchhalteparolen wurden ausgegeben, ein schlimmes Szenario vermutet. Doch im Umbruch fand man beim Gastgeber der Germanen (Sonntag, 15 Uhr) offenbar mehr Kraft, als man es je zu vermuten glaubte. Der Klub fing sich und ist in der Rückrunde – ebenso wie die Teverener – noch ungeschlagen. Beide Mannschaften holten je sieben Punkte. Viktoria siegte in Wesseling und gegen Rheinbach und holte in Hürth ein Remis.
Für viele Experten mag es an ein kleines Wunder grenzen, dass die Mannschaft vor dem Hintergrund schwerer Turbulenzen im Verein den dritten Tabellenplatz einnimmt. Teverens Trainer Hermann Kraut wundert das nicht sonderlich: „Sie haben mit Mo Camuraglioglu oder Gall Domphiron immer noch zwei Spielmacher, die einer Begegnung die entscheidende Wende geben können.“ Von einer Favoritenposition des Tabellenzweiten aus Teveren wendet sich Kraut energisch ab: „Das kann man überhaupt nicht sagen. Die Kölner haben die zweite Luft bekommen und sich längst noch nicht abgeschrieben.“ Das Nachholspiel der Germania gestern Abend in Freialdenhoven war wegen Unbespielbarkeit des Platzes angesagt worden.
Fans können die Germania zum Spiel bei Viktoria begleiten. Der Bus fährt Sonntag um 12.30 Uhr ab Vereinslokal Führen. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann, Etzold, Szkaradek, Ersoy, Vatih, Back, Roemgens(?), Rahmen, Kurz, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg, Vogels, Tholen
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26.03.2008 Mittelrheinliga 15. Spieltag / Nachholspiel Borussia Freialdenhoven - Germania I SPIEL FÄLLT AUS !!!
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Aufstellung:
Tore: :
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Vorberichte zum Spiel:
Die Germania hofft auf städtische Hilfe Teveren beantragt Lizenz für die NRW-Liga. Bauantrag in den nächsten Tagen fertig. Heute Nachholspiel in Freialdenhoven.
Teveren. Trotz strahlender Sonne und elf Wärmegraden war man sich im Heidestadion ganz und gar nicht sicher, ob die Nachholpartie bei Borussia Freialdenhoven (heute, 20 Uhr) tatsächlich stattfindet. Mannschaftsbetreuer Frank Dohmen äußerte seine Bedenken: „Es soll Mitte der Woche wieder schneien. Ich könnte mir vorstellen, dass das Spiel zum vierten Mal ausfällt“. Unterdessen befasste sich Germanias Trainer Hermann Kraut mit solchen Spekulationen nicht. Er schaute sich die sportliche Seite genau an. „Wenn wir so spielen, wie das heute phasenweise der Fall war, werden wir es dort sehr schwer haben“, war Kraut mit der Hälfte der gezeigten Leistungen beim 2:0 über den FC Niederau nicht zufrieden.
Es klang aber auch Verständnis durch. Sein Kader ist deutlich zusammengeschrumpft und die, die spielen, gehen zum Teil auf dem Zahnfleisch. Kraut brachte es auf eine einfache Formel, was nun zu tun ist. „Wir müssen uns einfach steigern!“
Der Coach räumte aber auch noch mit einem anderen Thema auf. „Mit 35 Punkten werden wir nicht mehr absteigen. Die Geschichte ist durch“, sprach Kraut erstmals auch die „andere Seite der Medaille“ an. Er nahm das Wort NRW-Liga in den Mund, ohne sich zu einem Aufstiegskandidaten machen zu wollen. Die Lizenz für diese Liga hat der Klub jedenfalls „formgerecht“ beantragt.
Doch wenn es tatsächlich mit dem Aufstieg klappen sollte, müssen der Verein und die Stadt Geilenkirchen noch einiges auf die Beine stellen und die Rahmenbedingungen schaffen. Diese ganze Geschichte befindet sich derzeit noch in der Planungsphase. In erster Linie müsste ein neues Umkleidehaus gebaut werden, weil das derzeitige niemals den Segen des Westdeutschen Fußball-Verbandes bekommen würde. Den entsprechenden Antrag will die Germania in den nächsten Tagen mit Hilfe des Teverener Ortsvorstehers Hans Josef Paulus auf den Weg bringen.
Informelle Gespräche laufen seit Wochen. So sagte zum Beispiel Franz-Michael Jansen, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Geilenkirchen: „Die Bereitschaft zu helfen ist da. Die Stadtverwaltung erwartet den angekündigten Antrag. Der wird dann wohlwollend bearbeitet.“ Zu konkreteren Aussagen lässt sich derzeit niemand aus Verwaltung und Stadtrat hinreißen. Schließlich fehlen die Zahlen.
Die hat Paulus nun zusammentragen. Eine Architektin ist derzeit damit beauftragt, das neue Umkleidehaus hinter der Tribüne auf dem Hintergrund der Anforderungen, die im NRW-Liga-Lizensierungsantrag festgeschrieben sind, zu planen. Anschließend muss sich der Stadtrat mit dem Thema befassen. Der Verein hofft jedenfalls auf die Unterstützung der Stadt. (mali/gk)
Teverens Aufgebot: Schnorrenberg, Aimann – Rehberg, Szoltan, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens(?) Etzold, Rahmen, Vogels, Sczczyrba, Back, Kranz, Eylmanns, Feka, Kurz
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22.03.2009 Mittelrheinliga 19. Spieltag Germania I - FC Niederau 2 : 0 (1:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Rehberg, Etzold Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Tholen, Rahmen (82. Eylmanns), Vogels (60. Feka), Back, Kranz (75. Kurz)
Tore: 1:0 Alexander Back 2:0 Alexander Back
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Der „doppelte Back“ reicht Germania Mittelrheinligist Teveren versprüht beim 2:0-Erfolg über den FC Niederau nur in wenigen Szenen so etwas wie Glanz
Teveren. In der Pause empfahl Teverens Trainer Hermann Kraut seinen Spielern, sie mögen doch einmal im Verbund vor den Spiegel treten. Um nachzusehen, welches Trikot sie denn tragen. Der Coach war trotz des 1:0-Vorsprunges im Aufsteigerduell böse. „Die meisten Pässe kommen beim Gegner an, so unkonzentriert habe ich meine Mannschaft selten gesehen“, schimpfte der Coach.
Eine Szene ausgeklammert. Beim Führungstor sah Kraut einen schönen Pass von Adrian Szkaradek, dessen Zuspiel von Alex Back angenommen wurde. Der Torjäger dankte mit einem wunderschönen Heber vom Strafraumeck über Keeper Stefan Kemmerling – 1:0 (12.). Für die Niederauer war das die frühe Konsequenz aus ihrem harmlosen Auftreten, das sich über die gesamten 90 Minuten zog. Beim 1:0 muss die FCN-Abwehr sich beim Sonntagstanztee gedanklich befunden und „Damenwahl“ verstanden haben. Jeder Spieler lief irgendwo hin, nur nicht zu seinem „Partner“.
Blutleere Vorstellung
Es folgte eine von beiden Seiten blutleere Vorstellung. Der abstiegsbedrohte Gast aus der Dürener Kante bewies jedenfalls nachdrücklich, warum er so tief im Tabellenkeller hängt. Dass die Germanen den Beweis einer Spitzenmannschaft schuldig blieben, war genau so offensichtlich. Drei dicke Möglichkeiten ließen die Gäste in den ersten 50 Minuten ungenutzt. Stürmer Lutete hob das Leder (15.) vier Meter vorm freien Tor über die Latte, die zweite Riesenchance vergeigte Patrick Jeske in der 34. Minute. Jeske war es auch, der unmittelbar vorm zweiten Teverener Treffer erneut die Ausgleichsmöglichkeit (58.) versiebte.
Dafür überraschten die Germanen zwei Minuten lang . Der bis auf seine pinkigen Schuhe farblose Andreas Rahmen setzte den Ball aus 35 Metern flach an den Pfosten, den Abpraller drückte Alexander Back über die Linie (60.). Nur kurz darauf hämmerte Back nach einer schönen Einzelleistung das Leder an den Querbalken. Das wars dann bis auf einen Freistoß von Andy Rahmen, als der Ball knapp über die Latte (75.) flog.
Hermann Kraut war nach der besser angelegten zweiten Halbzeit halbwegs versöhnt. „Es lief im zweiten Abschnitt etwas besser, aber von einem guten Spiel waren wir noch weit entfernt. Wir kommen im Moment einfach nur schwer in die Gänge“, befand der Coach. (mali) Teveren: Schnorrenberg, Rehberg, Etzold Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Tholen, Rahmen (82. Eylmanns), Vogels (60. Feka), Back, Kranz (75. Kurz)
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Vorberichte zum Spiel:
Gegen Niederau wartet „Arbeit“ Duell der Neulinge in Teveren. Personaldecke weiter „ausgedünnt“. Beeck ist beim Tabellenführer Außenseiter. Drei Innenverteidiger gesperrt.
Das Spiel war schwach, der Trainer genervt – die wöchentliche Aussprache lief dafür um so länger. Germanen-Trainer Hermann Kraut setzte sich mit seinen Spielern lange zusammen, um über „die Nachlässigkeiten zu reden, die die Mannschaft beim 1:1 in Urfeld an den Tag gelegt hat“. Ziel dieses Referats“: Gegen den FC Niederau müssen diese Dinge abgestellt sein.
Dies auch vor dem Hintergrund, mit einer nochmals ausgedünnten Personaldecke auskommen zu müssen. Hermann Kraut hat nur noch 14 Feldspieler, die er einsetzen kann. „Flitzer“ Peter Sczczyrba wird am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Einige Wochenenden darüber hinaus wird Dave Roemgens nicht spielen können. Der Mittelfeldmann hatte sich in der Winterpause operieren lassen, musste aber nochmals unters Messer. Die Bedingungen für den Tabellenzweiten aus Teveren werden also immer straffer.
Der Mitaufsteiger aus Niederau hat mit dem 1:0-Erfolg über den FC Hürth wieder Anschluss gewonnen. Bis weit in die Hinrunde hinein musste befürchtet werden, dass die jungen Dürener den Ansprüchen in der Klasse noch nicht gewachsen sind. Vor allem die magere Torausbeute spricht eine deutliche Sprache. Mit dem Heimerfolg hat sich das Team aber wieder ins sportliche Leben zurückgerufen. Hermann Kraut glaubt, der FCN habe bisher unter seinen Möglichkeiten gespielt. „Man hat dort zwar keinen herausragenden Spieler, aber die Jungs sind alle auf einem guten Niveau und haben einen hervorragenden Torwart“.
Der Coach erinnert sich noch an das Hinspiel (4:2), in dem die Teverener eine kleine taktische Meisterleistung demonstrierten. „Wir haben sie nach allen Regeln der Kunst ausgekontert“, fand der Trainer großen Gefallen am Auftritt seines Teams. „Ich denke, dass die Niederauer diesmal etwas besonnener nach vorne kommen und es uns schon deshalb um einiges schwieriger gemacht werden wird“. Kraut hofft zudem, dass der Platz in einem vertretbaren Zustand sein wird. Dass daran eine weitere Teverener „Mannschaft“ erheblichen Erfolg haben könnte, weiß der Coach auch. Seit Jahren hält ein Rentnerteam den Platz ehrenamtlich in Schuss. Und darauf setzt der Trainer wieder. Neben dem Bewusstsein seiner Spieler, sich nicht nochmal mit einer herzlosen Vorstellung wie in Wesseling den Sonntagnachmittag zu vertreiben. (mali) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Rehberg, Szoltan, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Etzold Rahmen, Vogels, Back, Kranz, Eylmanns, Kurz, Feka, Tholen
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15.03.2009 Mittelrheinliga 18. Spieltag SG Wesseling/Urfeld - Germania I 1 : 1 (0:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg, Rehberg, Szoltan, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens (Etzold), Rahmen, Vogels (Sczczyrba), Back, Kranz (Eylmanns)
Tore: 0:1 Andreas Rahmen 1:1 (Elfm)
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Ein schwaches Spiel und ein „spaßiger“ Schiedsrichter Teveren „wundert“ sich über einen Elfmeter und hat beim 1:1 bei Wesseling-Urfeld Schwierigkeiten mit dem Platz und dem Wind
Wesseling. Germanen-Trainer Hermann Kraut musste sein Gedächtnis lange bemühen, um sich zu erinnern, wann er das letzte Mal so häufig auf dem Fußballplatz gelacht hat. Spaß hatte er aber kaum. Denn die Lachattacken waren von einiger Wut unterlegt. Die galt dem Unparteiischen des Spiels in Wesseling-Urfeld (1:1). Ab der 60. Minute baute der Mann mit der Pfeife „Spaßeinlagen“ ein, die die Begegnung sehr stark beeinflussten.
So sah es jedenfalls Kraut. Und mit ihm nicht nur der Teverener Anhang. Beim Stande von 1:0 für die Germanen, das einem direkt verwandelten Eckball von Andreas Rahmen entsprang (53.), flog ein weiter Einwurf in den Strafraum der Gäste. Doch nicht nur das: Der Schiedsrichter pfiff und zeigte auf den Punkt. Kraut & Co. sahen sich fragend an. „Wir können uns das absolut nicht erklären“, suchten der Trainer, sein „Co“ Dieter Dulewicz und die Mannschaft nach dem Auslöser für die kuriose Entscheidung. Kraut hatte lediglich in Erfahrung gebracht, dass sein Mittelfeldspieler Dave Roemgens vom Schiri „angepfiffen“ wurde, „noch so ein Foul, und ich stelle Sie vom Platz“. Die Konsequenz daraus: Kraut mußte den gelbverwarnten Roemgens auch noch herausnehmen und den nicht fitten Kapitän André Etzold einwechseln (62.). Der seltsam anmutende Elfmeter, den Manav zum Ausgleich nutzte, und eine Flut von Gelben Karten brachte Hektik ins Spiel. Das war für den Urfelder Wanner in der 69. Minute mit Gelb-Rot beendet.
Die dürftige Leistung seiner Mannschaft wollte Kraut aber nicht nur mit der Schiedsrichterleistung in Verbindung bringen. „Kunstrasen und der ständig böige Wind haben uns arg zu schaffen gemacht“, sah der Trainer ein schlechtes Spiel. „Wesseling war im ersten Durchgang optisch überlegen“, räumte Kraut ein.
Den Teverener Gästen gelang es nicht, die Urfelder in den Schwitzkasten zu nehmen. Hermann Kraut bedauerte anschließend: „Durch das 1:1 von Bergisch Gladbach gegen Freialdenhoven hätten wir mit einem Sieg etwas näher heranrücken können. Deshalb muss man ganz klar sagen, dass wir zwei Punkte verschenkt haben.“ (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Rehberg, Szoltan, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens (62. Etzold), Rahmen, Vogels (71. Sczczyrba), Back, Kranz (78. Eylmanns)
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Vorberichte zum Spiel:
Die erfolgreiche Auswärtstaktik Germania Teveren will auch in Wesseling punkten. Beeck plant den dritten Sieg gegen Hennef nach 2:1 im Hinspiel und 5:1 im Mittelrheinpokal.
Spielvereinigung Wesseling-Urfeld – Germania Teveren (Sonntag, 15 Uhr): Drei oder vier Mannschaften werden am Ende der Saison absteigen. Zu denen wird Teveren nicht gehören. Ganz anders sieht es bei Wesseling-Urfeld aus. Nur 18 Zähler sind bislang auf dem Konto eingegangen. Schlusslicht Niederau hat 14. Es ist also sehr eng im Keller der Klasse, was vermuten lässt, dass die Urfelder den Germanen einen arbeitsreichen Nachmittag bescheren werden.
Den ersten Heimauftritt nach der Winterpause vergeigte Wesseling. Im Nachholspiel gegen Viktoria Köln setzte es eine 0:2-Niederlage. Von einem auf den Kopf gestellten Spielverlauf sprach dann auch Wesseling-Trainer Jupp Farkas. Ergebnistechnisch überhaupt nicht auf dem Kopf gestellt war das 4:2 im Hinspiel für die Germanen. „Da hatten wir sie doch ganz gut im Griff“, erinnert sich Teverens Trainer Hermann Kraut. Er sieht aber auch genügend Gründe zu warnen. „Wesseling steht – wie fast die halbe Klasse – mit dem Rücken zur Wand. Die werden alles daran setzen, gegen uns zu punkten“, vermutet der Trainer. Und er zieht nochmals einen Vergleich zum Saisonbeginn. „Damals hat man unsere Erfolge ein bisschen damit begründet, in der Aufstiegseuphorie zu sein. Jetzt reden viele davon, Teveren ist ein Aufstiegsfavorit. So sehen wir uns übrigens nicht, auch wenn wir bisher einen Lauf gehabt haben“, „besteht“ der Coach geradezu darauf, diese Rolle in Bergisch Gladbach zu belassen.
Auf dem neuen Kunstrasen im Stadion am „Kronenbusch“ soll die bislang auswärts sehr erfolgreiche Teverener Taktik ein weiteres Mal Früchte tragen. Dabei setzt Kraut auch auf die solide und zuverlässige Arbeit seiner sicheren Abwehr. Die komplette Belegschaft der Teverener wird die Reise antreten. Daran hat auch ein „Neuer“ im Team wesentlichen Anteil. Mit Torsten Brocker hat der Tabellenzweite für den Job des Physiotherapeuten „ne echte Jong aus Tiievere“ an sich gebunden. „Er hat uns sehr geholfen, dass alle Jungs an Bord sind“, lobt Hermann Kraut. (mali) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold, Szkaradek, Ersoy, Szoltan, Back, Roemgens, Rahmen, Kurz, Bergmann, Feka, Sczczyrba, Eylmanns, Kranz, Rehberg, Kurz, Vogels, Tholen
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08.03.2009 Mittelrheinliga 17. Spieltag Germania I - VfL Leverkusen AUSGEFALLEN Neuer Termin: 13.04.09 20 Uhr
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Tore: :
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01.03.2009 Nachholspiel Mittelrheinliga 14. Spieltag Germania I - SC Brühl 2 : 1 (1:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy, Etzold, Szoltan (63. Tholen), Roemgens, Rehberg, Bergmann, Back, Vogels (46. Szkaradek), Rahmen, Kranz (75. Sczczyrba)
Tore: 1:0 Alexander Back 1:1 Frohn (Elfm) 2:1 Alexander Back
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Doppel-Back vergibt noch viele Chancen Germania Teveren schafft 2:1 im Aufsteigerduell mit dem SC Brühl. Trainer Hermann Kraut bemüht eine Kölner Volksweisheit.
Teveren. Zur Pause des Nachholspiels machte Germanias Trainer Hermann Kraut den Eindruck, als würde er lieber sein Mountainbike besteigen und die schönen Wanderwege um die AWACS-Base abradeln. Um Dampf abzulassen. Der Coach ärgerte sich mächtig beim Gang in die Kabine. „Wir haben das Fußballspielen nach der schnellen Führung eingestellt“, schimpfte er. Und ergänzte, „bei uns kommen die einfachsten Bälle nicht an“. Dabei hatten die Germanen auf dem tiefen, aber trockenen Platz mit einem Paukenschlag begonnen. Sebastian Kranz lief auf links davon und passte auf Alex Back, der zum 1:0 (2.) einschob.
Vieles – aus Teverener Sicht – deutete auf einen ereignisreichen Nachmittag hin. Das wurde er auch – aber gefüllt mit Unzulänglichkeiten der Gastgeber. Kranz und Back verpassten aus besten Möglichkeiten (4./11.) das 2:0, und in der Germanen-Abwehr wackelte es, weil Nachlässigkeiten zunahmen und Konsequenz fehlte. Dennoch: Bei einem Kopfball von Back (22.) rettete ein Brühler auf der Linie. In der 37. Minute brach Gelächter auf der Tribüne aus. Gästespieler Kaiser fiel im Strafraum, weil der hoch aufgeschossene Neu-Germane Vatih Szoltan in seiner Nähe stand und ihn wohl auch berührte. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt, vier (verletzte) SCB-Spieler lachten sich auf den Sitzplätzen kringelig und riefen ihre Freunde an. „Basti hat ’nen Strafstoß rausgeholt“, feixten sie. Den verwandelte Frohn (37.). Zum Halbzeitpfiff maulte Hermann Kraut laut: „Wir spielen nicht gut.“ Zum Strafstoß hatte er auch klare Ansichten. „Das war eine wunderschöne Schwalbe“, entfuhr es ihm.
Das Spiel wurde nicht besser, aber interessanter. Back, der locker fünf Tore hätte schießen können, vergab eine weitere gute Möglichkeit (55.). Der Brühler Uth schoss übers Tor (57.). Fast im Gegenzug erreichte ein schöner Pass Torjäger Back. Der nahm das Leder direkt an und schoss überlegt ins lange Eck zum 2:1 (57.). Von einer Befreiung konnte keine Rede sein. Im Gegenteil: Zweimal fand der Brühler Kaiser in Schlussmann Christian Schnorrenberg seinen „König“. Der Keeper wehrte 1:1-Situationen glänzend ab. Die Gäste blieben gefährlich, zwingend waren ihre Aktionen aber nicht. Insofern war die Aussage des Brühler Trainers Arno Hünninghaus („Wir hätten einen Punkt holen müssen“) gegenüber Hermann Kraut unverständlich. Kraut atmete am Schluss hörbar durch und bemühte eine Kölner „Volksweisheit“. „Et hätt noch immer joot jejange“, freute sich der Coach. Mit 31 Punkten kann man am Mittwoch befreit zum Nachhol-Derby nach Freialdenhoven reisen. (mali)
Teveren: Schnorrenberg - Ersoy, Etzold, Szoltan (63. Tholen), Roemgens, Rehberg, Bergmann, Back, Vogels (46. Szkaradek), Rahmen, Kranz (75. Sczczyrba)
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Germania Teveren gewinnt den Köpi-Cup 2009 !!! Teveren gibt nicht auf und siegt Die Germanen gewinnen erstmals das Finale des Köpi-Cups gegen Aachen II
Aachen. Hätten sie nur im Halbfinale besser hingeschaut: 2:0 führte Titelverteidiger Alemannia Aachen II gegen Germania Teveren, doch dann ließ der NRW-Ligist die Zügel schleifen und stellte das Spielen ein. Nicht so Teveren, das wie im Halbfinale gegen Mittelrhein-Kollege Germania Lich-Steinstraß nicht aufgab, unermüdlich Druck machte und schon in der ersten Hälfte mehrfach knapp gescheitert war. Drei Treffer innerhalb von gut drei Minuten ließen Aachens Traum vom vierten Finalsieg in Folge platzen. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte des Köpi-Cups trugen sich die Germania-Fußballer in die Siegerliste ein.
„Unser Sieg war verdient, nur zu Beginn haben wir uns schwer getan, Tore zu schießen“, strahlte Teverens Co-Trainer Dieter Dulewicz nach dem Finale. Gegen Lich-Steinstraß hatte sein Team in Führung liegend im Halbfinale zweimal den Ausgleich kassiert, aber noch 5:4 gewonnen. „Zwischenzeitlich waren wir ein wenig nachlässig. Aber die Jungs haben gut gekämpft, und wir hatten das nötige Quäntchen Glück.“ Alexander Back wurde mit sieben Treffern Torschützenkönig.
Nach dem knapp verlorenen Vorrundenspiel (2:3) dominierte Aachen im ersten Halbfinale gegen Germania Dürwiß mit 7:2. Allerdings hatte der tapfer kämpfende Landesligist da schon zwei Spiele bei der Eschweiler Stadtmeisterschaft in den Beinen. „Wir haben zweimal die Überzahl nicht genutzt und Chancen leichtfertig vergeben. Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Insgesamt waren wir eine Bereicherung für das Turnier“, war Coach Michael Burlet zufrieden. Mit A-Jugendspieler Alan Graf stellte Dürwiß den besten Spieler des Turniers.
Eric van der Luer haderte mit dem Mann, der „eigentlich neutral sein sollte“. Zu Recht, denn Christoph Poos (Werth) hatte die Tivoli-Kicker schon im Halbfinale benachteiligt und im Finale für unnötige Hektik in der Schlussphase gesorgt. „Über richtige oder falsche Entscheidungen rede ich nicht, aber ich erwarte Respekt gegenüber meinen Spielern“, machte Aachens Coach deutlich.
Sein Team – wie im Vorjahr eine Mischung aus U 23 und A-Jugend – hatte in den Spielen zusammengefunden, aber im Finale nach der Führung deutlich Einsatz vermissen lassen. „Das hatte wenig mit Fußball zu tun.“
Chancenlos war Tim Krumpen – zum besten Keeper des Turniers gewählt – bei den drei Kontertreffern des Mittelrheinligisten. „Spätestens nach dem 2:1 hätten wir merken müssen, dass wir noch lange nicht gewonnen haben“, ärgerte sich der 20-Jährige. „Statt zu kämpfen, haben wir die Ordnung verloren.“
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12.12.2008 Mittelrheinliga 16. Spieltag FC Wegberg/Beeck - Germania I 1 : 3 (1:1)
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Austellung: Schnorrenberg – Rehberg, Szkaradek, Etzold, Ersoy – Bergmann, Vogels (64. Szczyrba), Römgens – Rahmen (78. Tholen), Back (90. Kurz), Kranz
Tore: 1:0 Jansen 1:1 Andreas Rahmen 1:2 Sebastian Kranz 1:3 Volker Tholen
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Coole Germanen im Beecker Kühlschrank Teveren gewinnt das Kreis-Derby in der Fußball-Mittelrheinliga 3:1. Zwei Kontertore in der Schlussphase entscheiden.
Wegberg-Beeck. So richtig an Fahrt nahm das Kreis-Derby in der Fußball-Mittelrheinliga erst in der Schlussphase auf. Bei Minustemperaturen setzten sich die cooleren Gäste von Germania Teveren beim FC Wegberg-Beeck mit 3:1 (1:1) durch. Es war Beecks fünfte Heimniederlage, die Heidekicker bleiben dagegen auf fremden Plätzen weiterhin unbesiegt. Für den FCW traf Jansen, die Gästetore erzielten Rahmen, Kranz und Tholen. „Teveren hat verdient gewonnen“, räumte Beecks Trainer Josef Küppers ein. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht.“
Nach Durchgang 1 schimpfte Teverens Trainer Hermann Kraut wie ein Rohrspatz. „Die laden uns permanent zu Kontern ein, und wir nehmen diese Einladungen nicht an“, beschrieb er das, was sich zuvor auf dem hart gefrorenen und holprigen Rasen im Beecker Waldstadion abgespielt hatte, ziemlich exakt. Dabei hatten es die Gastgeber verpasst, die Weichen frühzeitig auf Sieg zu stellen. Bereits nach 160 Sekunden hatten die „Kleeblätter“ das Führungstor erzielt. Als sich die Germania-Defensive noch gar nicht richtig sortiert hatte, schlug Arian Berkigt von der rechten Seite eine Flanke in den Strafraum und fand Dominik Jansen. Der zog gleich ab und versenkte die Kugel hinter Schnorrenberg.
In der Folge hatte die Elf von Trainer Küppers die Partie im Griff. Bis zur 12. Minute. Da flog ein langer Ball in die Beecker Hälfte, erreichte Andy Rahmen – allerdings in abseitsverdächtiger Position –, der 30 Meter vor dem Tor Keeper Vahic Spago schlecht aussehen ließ und vollendete. Danach tat sich lange Zeit nichts mehr viel. Beeck hatte völlig den Faden verloren, Teveren agierte zu überhastet und ohne die nötige Präzision.
Das änderte sich erst mit dem Wiederanpfiff. Nun investierten die Spieler von Coach Küppers wieder mehr und hatten die Partie im Griff. Doch es sprang nichts Zählbares dabei heraus. Zweimal wurde es vor Germanias Tor gefährlich. Zunächst köpfte Jansen nach einer Regn-Flanke vorbei (55.), dann klärte Szkaradek nach einer unübersichtlichen Situation mit dem Kopf auf der Linie. Der Rest war mehr oder weniger unstrukturiertes Anrennen. Das machten die Germanen abschließend besser. Zunächst schloss Kranz einen Konter zum 2:1 ab (80.), und in der vierten Minute der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Tholen den Schlusspunkt.
„In der zweiten Halbzeit haben wir gegen offensive Beecker die Räume viel besser genutzt“, fiel Krauts Abschlusskommentar versöhnlich aus
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Vorberichte zum Spiel:
Selbstbewusst ins Kreisderby FC Wegberg-Beeck erwartet heute um 20.15 Uhr den Tabellenzweiten Germania Teveren. Beide Trainer können aus dem Vollen schöpfen.
Beeck/Teveren. Zum dritten Mal in dieser Saison treffen heute (20.15 Uhr) die Fußballkreis-Rivalen FC Wegberg-Beeck und Germania Teveren aufeinander. Beeck hat die bisherigen Duelle gewonnen. „Wir haben Teveren die erste Heimniederlage beigebracht und werden versuchen, ihnen auch die erste Auswärtsniederlage zuzufügen“, setzt FC-Trainer Josef Küppers auf den dritten Erfolg.
Der Beecker Trainer verkennt aber nicht die starke Leistung des Neulings in der Hinrunde. „Teveren hat sich sehr gut geschlagen; es war ein schwer erkämpfter Sieg im Hinspiel.“ In der Mittelrheinliga hat der Neuling als eine der wenigen Mannschaften Konstanz gezeigt und nur zwei Niederlagen kassiert. Dass die Germania dem FC fünf Punkte voraus ist, macht Küppers auch daran fest, dass der Gast eine eingespielte Mannschaft hatte. Die Beecker durchlebten „Findungsphasen“ und Wellentäler. Die letzten beiden Siege – im Pokal gegen Hennef, in der Liga bei Viktoria Köln – stimmen den Trainer aber zuversichtlich, dass diese Zeit vorbei ist.
„Teveren ist unsere Kragenweite“, so der Trainer. Ziel aus den Heimspielen gegen Teveren und Hürth (am 21. Dezember) sind sechs Punkte. „Dann hätten wir auch wieder Anschluss nach oben.“ In der ausgeglichenen Liga sind die Beecker auch darauf bedacht, den Abstand zur Gefahrenzone zu vergrößern. In drei Trainingseinheiten unter erschwerten Platz- und Witterungsbedingungen haben sie sich vorbereitet. „Die Jungs sind top motiviert“, weiß Küppers.
Der Trainer hat die Qual der Wahl: Es sind wieder alle Spieler an Bord. Tobias Klemt ist nach Verletzung wieder einsatzbereit, die Sperre von Philipp Hansen ist abgelaufen. Die Aufstellung verrät Küppers nicht, er sagt wohl: „Vorne werden wieder zwei ,Lange’ spielen.“ Aus Philipp Hansen, Dominik Jansen und Michael Meven kann er ein Duo wählen.
Das Lehrgeld legte Germania Teveren am 15. August stapelweise auf den Tisch. Der Landesligameister traf im ersten Spiel auf Wegberg-Beeck. „Beeck wird oben mitspielen. Gegen einen solchen Gegner haben wir uns gut verkauft“, brachte Teverens Trainer Hermann Kraut nach dem 0:1 als Kommentar an. Ein Tor, in früher Phase gefangen, brachte die Nerven der jungen Neulinge ins Flattern. „Gedanklich waren wir noch in der Landesliga“, lautete Krauts Urteil über die erste Phase. Sein Team fing sich. Was nicht nur Symbolkraft für diese Partie hat. Inzwischen hat sich einiges getan. Hendrik Bergmann, Christian Schnorrenberg, Peter Sczczyrba, Matthias Rehberg, Hakan Ersoy: Die so genannten „Grünschnäbel“ starteten bis an die Tabellenspitze durch. Ganz so „dick“ sieht’s nicht mehr aus, aber das, was man bis jetzt erreicht hat, kann sich mehr als sehen lassen. 25 Punkte und ein zweiter Rang, hinter Bergisch Gladbach die wenigsten Gegentore kassiert. Mit diesem gewonnenen Selbstbewusstsein reist die Germania zum Nachbarn, der den Teverenern im Kreispokalfinale (5:1) eine Lektion erteilt hatte. „Das Pokalspiel möchte ich im Nachhinein nicht mehr bewerten“, will Kraut viel mehr sehen, dass sich seine Mannschaft die Auftaktniederlage zum „Vorbild“ nimmt. Die Beecker operierten mit langen und hohen Bällen. „Das werden sie wohl jetzt auch wieder tun“, vermutet Kraut. Er sagt: „Es wird unheimlich schwer, aber wir werden versuchen, dagegen zu halten.“ Sein Problem nennt er auch: „Wir haben drei Sonntage nicht mehr gespielt, ich will nicht hoffen, dass meine Mannschaft aus dem Rhythmus gekommen ist.“ Der Kader geht vollzählig ins Derby. (sie/mali)
Beecks Kader: Spago, Esser – Puhl, Reichartz, Fäuster, Klemt, Ajani, Enache, Regn, Domgörgen, Berkigt, Bischoff, Meven, Jansen, Hansen, Busch, Friedrich, Prüter Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba, Rehberg, Roemgens, Vogels, Tholen, Kurz, Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold, Kranz, Ersoy, Rahmen, Szkaradek
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07.12.2008 Mittelrheinliga 15. Spieltag Borussia Freialdenhoven - Germania I SPIEL FÄLLT AUS !!! Neuer Termin: 21.12.2008
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Austellung:
Tore:
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Vorberichte zum Spiel:
Auswärts noch ungeschlagen Teveren am Sonntag in Freialdenhoven
Zwei Aufgaben der Güte „vom Feinsten“ hat Germania Teveren mal wieder vor der Brust. Bevor der Mittelrheinligist in die Winterpause geht, darf er sich noch mit Borussia Freialdenhoven (Sonntag) und am darauf folgenden Freitag mit dem FC Wegberg-Beeck messen. Mit der Partie in Freialdenhoven – so sie denn stattfindet – beenden die Germanen eine sehr gute Vorrunde. Lediglich zwei Niederlagen – zu Hause gegen Beeck und gegen Junkersdorf – musste der Aufsteiger einstecken. Sieben Siege und vier Unentschieden: eine Bilanz, die viel mehr darstellt, als man sich eigentlich erträumen durfte. In einer bärenstarken Klasse, die aber auch an jedem Spieltag ergebnistechnisch mindestens einmal verrückt spielt.
„Ich kann mich nur wiederholen. Wir haben zwar 25 Punkte auf dem Konto und sind Tabellenzweiter. Aber der Abstand nach unten ist auch nicht so groß, dass wir sorgenfrei an die Sache herangehen können“, unterstreicht Trainer Hermann Kraut Woche für Woche. Er weiß, dass die Begegnung in Freialdenhoven – wie auch danach in Beeck – von besonderer Brisanz ist. Sowohl in Beeck als auch bei den Borussen lief es längst nicht so, wie man es eigentlich erwartet hatte. Im Gegensatz zu Teveren herrschen wesentlich professionellere Bedingungen bei den Nachbarklubs – und trotzdem rangiert das „kleine“ Teveren vor den Borussen (9./19 Punkte) und dem FC (7./20).
Zwei Siegen in Niederau und gegen Viktoria Köln (jeweils 4:2) standen die Enttäuschungen der Pleiten gegen Wesseling-Urfeld und in Hürth gegenüber. Gerade in Hürth wollte das Team von Trainer Winfried Hannes die Weichen zum Anschluss nach oben stellen. Aber Pascal Schneider, Dirk Lehmann, Norman Soemantri und Co. scheiterten trotz eindeutiger Überlegenheit.
Ob das Teveren auszubaden hat? An der Ederener Straße wird sich das Hannes-Team wohl auch auch noch für peinliche Pokalschlappe beim Bezirksligisten Hilal Maroc Bergheim beim Publikum wieder „andienen“ wollen. Dass die Germanen auswärts keinen Gegner zu fürchten brauchen, unterstreicht die bisherige Ausbeute. Noch ist man auf fremden Plätzen ungeschlagen. Ob die Serie bis Weihnachten hält . . ? (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba, Rehberg, Roemgens, Vogels (?), Tholen, Kurz, Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold (?), Kranz, Ersoy, Rahmen, Szkaradek
Bericht aus der HS-Woche: Revanche für die Pokalniederlage ?
Zum zweiten mal innerhalb von acht Wochen reist die Germania nach Freialdenhoven und trifft dort auf die Borussia. Das Pokalduell verlor die Germania seinerzeit sehr unglücklich und nun bietet sich für das Team die Chance zur Revanche. Wie damals gilt aber auch am Sonntag die Borussia als Favorit, obwohl Germania heute wie damals höher platziert ist als der Gastgeber. Trainer Hermann Kraut und sein Team aber werden aus dem Pokalspiel ihre Lehren gezogen haben und werden nun verstärkt achtsam sein bei Standardsituationen. Alle drei Gegentreffer fielen damals nach ruhenden Bällen und läuteten die Niederlage ein. Diesmal allerdings sind mit Hendrik Bergmann und Andre Etzold zwei Experten für solche Situationen wieder dabei, die damals verletzungsbedingt fehlten. Durch den Spielausfall vom letzten Sonntag hatte das Team nun zwei Wochen Zeit neue Kraft zu schöpfen, was nach den kräftezehrenden ersten Wochen in der neuen Liga notwendig war. Nur ein Sieg in den letzten vier Spielen konnte die Germania holen, was aber aufgrund des guten Saisonstarts nicht weiter schlimm ist und keine großen Auswirkungen auf die Tabellensituation hatte. Mit neuer Kraft will man nun weiter die Liga aufmischen und auch aus Freialdenhoven etwas zählbares mitbringen. Freialdenhoven blieb bislang unter seinen Möglichkeiten. Man hatte sich vor der Saison mehr ausgerechnet und der Abstand zu den Spitzenplätzen sollte so groß, wie er derzeit ist, nicht sein. Dennoch hat das Team immer noch die Möglichkeit oben reinzurücken, denn die Spitzenteams zeigen sich nicht konstant genug um sich abzusetzen. Diese Chance will Freialdenhoven nutzen, aber da hat die Germania was gegen.
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30.11.2008 Mittelrheinliga 14. Spieltag Germania - SC Brühl SPIEL FÄLLT AUS !!! Neuer Termin: 01.03.2009 15 Uhr
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Austellung:
Tore:
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Vorberichte zum Spiel:
Teverens Trainer Kraut hofft vor der Partie gegen Brühl, dass die Spieler ihre Lockerheit wieder gewonnen haben.
Ob die Spielpause sinnvoll war, wird sich am Sonntag herausstellen. Die spielfreie Woche kam der Germania jedenfalls ganz gelegen. Das sieht Trainer Hermann Kraut zumindest so. Vor dem Heimspiel gegen Brühl hofft der Coach, „dass meine Spieler ihre Lockerheit wieder gewonnen und Kraft getankt haben“. Er hatte der Mannschaft ein „bisschen frei gegeben“, um sich auch psychisch zu regenerieren.
Das brauchte der Tabellenzweite, der erst nach einer imposanten Serie von zehn ungeschlagenen Spielen gestoppt wurde und jetzt wieder in die Erfolgsspur zurück möchte. Dass Brühl nicht gerade den idealen Aufbaugegner darstellt, ist zu erwarten. Die Gäste, etwas holprig in die Saison gestartet, legten zuletzt zwei Siege hin. Die gelangen gegen Hürth (3:2) und bei Viktoria Köln (1:0). Letztgenannter Erfolg führt Hermann Kraut zur Feststellung. „Daran sieht man zum Beispiel, wie verrückt diese Klasse ist. Ich glaube nicht, dass viele mit einem Sieg der Brühler in Köln gerechnet haben.“
Er fügt weitere an: „Man kann ganz schnell von oben nach unten durchgereicht werden. Siehe FC Hürth, die waren nach sieben Spieltagen oben und hängen jetzt auf einem Abstiegsplatz.“ Um mit den Germanen dorthin zu kommen, ist es zwar noch sehr, sehr weit, aber der Trainer lässt nicht nach in seinen Mahnungen.
Für die Brühl-Partie hat Kraut zwei „Wackelkandidaten“ in seinem Kader. Jochen Vogels ist zwar wieder im Lauftraining, trägt zum Schutz eines Außenbandes aber eine Manschette. Verletzungsprobleme hatte unter der Woche auch Andre Etzold. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba, Rehberg, Roemgens, Vogels (?), Tholen, Kurz, Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold (?), Kranz, Ersoy, Rahmen, Szkaradek
Bericht aus der HS-Woche: Tabellenführung ist nicht mehr drin
Tabellenführer kann die Germania am nächsten Wochenende nicht werden, selbst wenn am Sonntag im Heidestadion gegen den SC Brühl ein Sieg eingefahren wird. Das vor der Germania platzierte Team von Bergisch/Gladbach hat sein Spiel nämlich schon vorgezogen und dabei deutlich mit 6:0 gegen den nächsten Verfolger, dem GFC Düren, gewonnen. Damit ist aber auch klar, dass die Germania den Vorsprung vor dem Dritten ausbauen könnte, was auch Anreiz genug sein sollte. Unabhängig von der derzeitigen Situation war die Tabellenführung bzw. die gute Platzierung ja auch nur eine Zugabe, denn diese Ziele verfolgte der Verein zu Beginn der Saison und auch jetzt noch nicht. Trotz allem will man natürlich so lange wie möglich oben bleiben und die notwendigen Punkte einsammeln um eine spätere mögliche Negativserie ohne Probleme überstehen zu können. Der Gast vom SC Brühl steht derzeit auf Platz 6 und hat in den letzten Wochen deutlich Boden gutgemacht. Nach fünf Spielen stand das Team mit nur einem Punkt am Tabellenende, sammelte in den folgenden acht Spielen aber 18 Punkte, was der Bilanz eines Spitzenteams gleichkommt. Die Germania dürfte also gewarnt sein. Zumal auch die Heimbilanz nicht wie erhofft ausfällt. In der Auswärtsbilanz weist die Tabelle die Germania als bestes Team auf, zu Hause dagegen stehen gerade einmal drei Siege aus sechs Spielen und zehn Punkte zu Buche. Diese Bilanz soll aufgebessert werden. Brühl überraschte zuletzt auswärts mit einem Sieg bei Viktoria Köln, die Germania kann aus den letzten vier Spielen eine ausgeglichene Bilanz aufweisen (1 Sieg, 2 Unentschieden und eine Niederlage). Am Sonntag wird sich zeigen, welche Richtung weiter eingeschlagen wird.
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16.11.2008 Mittelrheinliga 13. Spieltag Sportfr. Troisdorf - Germania 1 : 1 (0:1)
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Austellung: Schnorrenberg – Ersoy, Rehberg, Etzold, Szkaradek, Bergmann, Vogels (37. Sczczyrba), Rahmen, Roemgens, Back (78. Kurz), Kranz (68. Eylmanns),
Tore: 0:1 Sebastian Kranz 1:1
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Hermann Kraut kann sich mit Teverens 1:1 anfreunden Sebastian Kranz bringt die Germania in Troisdorf in Führung und hat die Chance zum Siegtor. Trainer gönnt den Jungs die Pause.
Troisdorf/Teveren. Der verantwortliche Mann zeigte Verständnis. Nach dem 1:1 bei den Sportfreunden Troisdorf fiel Teverens Trainer Hermann Kraut nicht über seine müden Helden her. Dafür sah er – trotz schwacher spielerischer Leistung – keine Gründe. „Viel war das heute nicht, was meine Mannschaft gezeigt hat. Aber damit muss man auch mal leben können“, schrieb der Coach jenen ins Gedächtnis, die offenbar nur Siege des Aufsteigers akzeptieren. Mit der 1:3-Heimniederlage gegen Junkersdorf im Gepäck reisten die Teverener an. Mit einem „insgesamt verdienten Punkt“ verabschiedeten sie sich. „Der Kunstrasen lag meinen Spielern an diesem Tag nicht“, erklärte sich Hermann Kraut die technischen Mängel. Außerdem „ist die Mannschaft, die drei Monate wirklich Großes geleistet hat, im Moment ein bisschen müde“.
Das wirkte sich auf dem schnellen Untergrund schon in der ersten Halbzeit aus. Beide Mannschaften lieferten eine Vorstellung unteren Verbandsliganiveaus ab, befand Hermann Kraut. Keine Torchancen, keine Ideen, so plätscherte das Spiel 28 Minuten vor sich hin. Dann bekam Teverens Dauerläufer Jochen Vogels einen Tritt – und der Teverener Anhang einen Mordsschreck. Denn Vogels (Kraut: „Er ist unheimlich wertvoll für unser Team“) musste neun Minuten später gegen Peter Sczczyrba ausgewechselt werden. Doch die Gäste gingen noch mit einem positiven Erlebnis in die Halbzeit. In der 42. Minute war Sebastian Kranz bei einem Ballgestocher im Troisdorfer Strafraum zur Stelle und markierte das 1:0. „Das war sogar für mich überraschend“, gestand Trainer Kraut.
Die erwartete Antwort kam. Die Gastgeber mobilisierten sämtliche Kräfte im zweiten Abschnitt und schnürten Teveren nun merklich ein. In der 57. Minute brachte der Druck auch den Lohn für die Troisdorfer. Aslan hatte das 1:1 erzielt. „Da schlief unsere Abwehr“, meckerte Kraut. Die Platzherren wollten das 2:1 nachlegen, was Raum für Konter eröffnete. Einen der erfolgswirksamsten vergeigten die Gäste jedoch. Matthias Rehberg war durchgestartet, passte auf Alex Back, der wiederum nicht ans Leder kam, und Sebastian Kranz (62.) hämmerte den Ball aus kurzer Distanz über das Gehäuse. „Den hätten wir machen müssen“, ärgerte sich Hermann Kraut. Am Ende wollte er sich allerdings mit dem Pünktchen anfreunden. „Wir haben jetzt erstmal 14 Tage Pause, die gönne ich den Jungs“, will Kraut, dass sein Kader ein bisschen zur Ruhe kommt. (mali)
Teveren: Schnorrenberg – Ersoy, Rehberg, Etzold, Szkaradek, Bergmann, Vogels (37. Sczczyrba), Rahmen, Roemgens, Back (78. Kurz), Kranz (68. Eylmanns)
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Vorberichte zum Spiel:
Tabellenführer Teveren hat die letzte Niederlage weggesteckt und möchte in Troisdorf punkten
Hat Germania die 1:3-Niederlage gegen Junkersdorf verdaut? Die Antwort will der Kader in Troisdorf geben. Die Spitzenposition der Mannschaft um Trainer Hermann Kraut blieb trotz der Niederlage unangetastet. „Wir haben die Niederlage aufgearbeitet, ich denke, die Mannschaft hat sie weggesteckt“, zeigte sich Trainer Hermann Kraut recht zuversichtlich, dass die taktischen Fehler zur nächsten Aufgabe abgestellt sein werden.
Aufatmen auf ganzer Linie war in Troisdorf angesagt. Die Sportfreunde beendeten eine Serie von sieben sieglosen Spielen. Der 3:2-Erfolg in Hürth soll die Trendwende darstellen. Die Troisdorfer wollen ihrem Publikum beweisen, dass sie das Siegen auch auf eigenem Grund noch nicht verlernt haben. Das Ziel, das Teverens Gastgeber zu Saisonbeginn ausgegeben hat, ist ganz bescheiden angesetzt. „Wir wollen mit unserer jungen Mannschaft den Klassenerhalt schaffen“, gab Trainer Mustafa Cansiz vor. Der Altersdurchschnitt der Sportfreunde liegt bei gerade mal 20,5 Jahren. Ähnliche Voraussetzungen können aber auch die Teverener bieten, deren ältester Akteur „nur“ 27 Jahre (André Etzold) zählt.
Leistungsträger bei den Sportfreunden sind Jens Dorst, Moritz Tiller und Ex-Profi Dirk de Wit. „Für uns wird es in dieser starken Liga enorm schwer, aber ich bin dennoch überzeugt, dass wir die Klasse halten können“, sagt ein optimistischer Troisdorfer Trainer, der schon über den Tellerrand hinaus sieht. Mittelfristig will man „um Platz 1 bis 5“ mitspielen.
So hoch sind die Teverener Vorgaben nicht angesetzt, bemüht sich Trainer Hermann Kraut weiterhin, die Ansprüche niedrig zu halten. „Sicherlich wollen wir den Misserfolg aus dem Junkersdorf-Spiel wettmachen“, relativiert Kraut das 1:3 aber weiterhin. „Da sind ausgebuffte Profis zu uns gekommen, die ein 0:1 gedreht haben. Und dann wird es für unsere junge Einheit natürlich sehr schwer“, weist Teverens Trainer auf fehlende Erfahrung hin. Manchmal kann man die wettmachen, aber nicht immer. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba, Rehberg, Roemgens, Vogels, Tholen, Kurz, Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold, Kranz, Ersoy, Rahmen, Szkaradek
Bericht aus der HS-Woche: Tabellenführung immer noch in Germania´s Händen
Trotz der Niederlage gegen Junkersdorf am letzten Wochenende blieb die Germania aus Teveren Tabellenführer und kann diese am Sonntag bei den Sportfreunden Troisdorf weiter verteidigen. Mit diesem Spiel endete auch die Serie von zehn Spielen ohne Niederlage und nach der Auftaktniederlage gegen Wegberg/Beeck war es insgesamt die zweite Niederlage. Nun gilt es am Sonntag die nächste noch bestehende Serie fortzuführen. Denn auswärts ist Germania in dieser Saison in sechs Spielen noch ohne Niederlage und in Troisdorf kann diese Serie ausgebaut werden. Troisdorf schaffte am letzten Wochenende mit dem erst dritten Saisonsieg den Sprung hinunter von den Abstiegsrängen. Einer dieser Siege wurde allerdings durch eine Entscheidung der Spruchkammer zugesprochen, so dass die Sportfreunde genau das Gegenteil der Germania darstellen. Denn dem Auftaktsieg in Bergisch/Gladbach folgte nur ein weiterer erspielter Sieg, nämlich am letzten Wochenende. Allerdings hat das Team bislang erst 13 Tore auf der Habenseite. Ein „Zu Null“ könnte somit wieder im Bereich des möglichen für die Germania sein. Für die Offensive steht dagegen eine härtere Bewährungsprobe an, denn Troisdorf hat bislang lediglich 16 Gegentore hinnehmen müssen. Dies ist ein Topwert und dies zeigt, das die Spiele des kommenden Gegners immer sehr knapp abliefen. Am letzten Wochenende war Peter Szczyrba nach seiner Verletzung wieder dabei und auch Alexander Back scheint sich wieder in die Stammelf gespielt zu haben. Drei Spiele in Folge stand er nun in der Anfangself und rechtfertigte die Entscheidung des Trainers mit drei Toren in diesen Spielen. Insgesamt ist er nun mit sechs Toren erfolgreichster Torschütze der Germania. Mit einem weiteren Treffer würde er die Chancen auf einen Sieg in Troisdorf stark erhöhen.
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07.11.2008 Mittelrheinliga 12. Spieltag Germania - FC Junkersdorf 1 : 3 (1:2)
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Austellung: Schnorrenberg, Ersoy, Rehberg (85. Feka) , Etzold, Szkaradek, Bergmann, Vogels, Roemgens, Kranz (54.Eylmanns), Back, Sczczyrba (46.Rahmen)
Tore: 1:0 Alexander Back 1:1 1:2 1:3
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Teverener „Herbstmärchen“ beendet Germania verliert in der Mittelrheinliga mit 1:3 gegen den FC Junkersdorf. Nach Backs Führungstreffer läuft nicht mehr viel.
Teveren. Das Teverener „Herbstmärchen“ in der Fußball-Mittelrheinliga ist ausgeträumt. Der FC Junkersdorf entführte gestern Abend verdient die volle Punktausbeute beim 3:1 (2:1)-Sieg im Heidestadion. Obwohl der Aufsteiger seine Möglichkeiten hatte und nicht von einem „verschlampten“ Spiel sprechen konnte, setzten die Kölner Gäste im richtigen Moment ihre Blattschüsse an.
Auf dem aufgeweichten Rasen entwickelte sich schnell das Spiel, das taktisch so erwartet worden war. Der FC Junkersdorf übernahm die Initiative, die Gastgeber bauten auf ihre Schnelligkeit und Konterstärke. 15 Minuten tat sich herzlich wenig, da prüfte der FCler Thomas Winterstein Teverens Keeper Christian Schnorrenberg erfolglos. Die nächsten drei Torchancen gehörten den Germanen, wobei Sebastian Kranz aus spitzem Winkel (18.) und Hakan Ersoy mit einem strammen Schuß aus 22 Metern (20.) noch „übten“.
Besser, ja geradezu blitzsauber, machte es dann Alexander Back. Er zog einfach aus 25 Metern ab und erwischte FC-Keeper Masuch in der falschen Ecke. Der Flachschuß des Germanen passte genau ins Eck (21.).
Doch damit war’s auch mit der Teverener Herrlichkeit vorbei. Die nächsten beiden Chancen hatten die Junkersdorfer, die allzu gern aufsteigen möchten. Aus einem Konter heraus schießt Andre Otten (34.) aus digonalem Winkel aufs Tor und trifft halbhoch in die Maschen zum 1:1. Teverens Trainer Hermann Kraut staucht wild gestikulierend seine Abwehr zusammen, die nur zugeschaut hat. 120 Sekunden später haben Thomas Winterstein und Otten die Führung auf dem Fuß, scheitern aber am Pfosten und an Schnorrenberg. Kurz vor der Pause tritt FC-Spielgestalter Fabio de Souza zu einem Freistoß an und setzt ihn wie an der Schnur gezogen fast an den Punkt ins Teverener Tor, wo auch der Ball zum Ausgleich gelandet ist. Rechts, halbhoch.
Vielversprechend sah sich die erste (und einzige)Teverener Druckwelle nach dem Wechsel an, doch Tore resultierten aus dieser starken ersten Viertelstunde nicht. Die zweite Heimniederlage der Germanen nahm spätestens nach 72 Minuten mehr als nur Konturen an. Einen Eckball versenkt Junkersdorfs Jürgen Helmle zum 3:1 ins Netz.
Dem hatte Teveren im zweiten Durchgang nur zwei ganz klare Chancen entgegenzusetzen. Alex Back (47.) und dem eingewechselten Max Eylmanns (60.) boten sich Einschussmöglichkeiten.
Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Rehberg (85. Feka) , Etzold, Szkaradek, Bergmann, Vogels, Roemgens, Kranz (54.Eylmanns), Back, Sczczyrba (46.Rahmen)
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Vorberichte zum Spiel:
Ein Top-Team fordert den Spitzenreiter Junkersdorf heute (20 Uhr) bei Germania Teveren. Kraut: „Da kommt wieder ein Hammer auf uns zu.“ Der Faktor Disziplin bei Wesseling gegen Beeck.
Die Schritte werden immer größer. Schritte, die Germania Teveren gegen den Abstieg aus der Mittelrheinliga vornimmt. Bei dieser Version bleibt Trainer Hermann Kraut beharrlich. Noch vor dem Winter und seiner in gut fünf Wochen anstehenden Pause will Kraut ein fetteres Polster anlegen. Damit soll’s heute im Heidestadion weitergehen. Der Tabellenfünfte FC Junkersdorf reist an. Dass die Gäste auf diesem Rang in allernächster Zeit bleiben werden, glaubt Kraut nicht. Er sieht den kommenden Spielpartner höher angesiedelt. „Da kommt wieder ein Hammer auf uns zu“, hält Kraut sehr viel von der Mannschaft von Trainer Daniel Zillken.
Bei den Junkersdorfern ging’s in der laufenden Saison nur „hopp oder top“ zu. Sechs Siege stehen fünf Niederlagen gegenüber. Eine ganz schmerzliche davon holte sich der „kleine FC“ der Domstadt beim Lokalrivalen Viktoria ab. Dort verlor man 1:2 gegen acht Viktorianer. Doch das schmerzliche Erlebnis ist verarbeitet, setzte sich der FC doch in der abgelaufenen Woche 3:2 gegen Teverens Mitaufsteiger Hürth durch. Der „alte Mann“ im Sturm, Thomas Winterstein (37), und der Brasilianer Fabio de Souza legten dabei die Grundsteine für den sechsten Saisonerfolg. Wie launisch Junkersdorf sein kann, zeichnet sich durch die 1:4-Heimniederlage gegen den VfL Leverkusen einerseits ab, andererseits schaffte der Klub auch einen 4:0-Erfolg in Wesseling-Urfeld.
Alles andere als launisch präsentiert sich seit Monaten das Kraut-Ensemble. 24 Punkte holte der schmale Kader in Serie und nahm auch noch Komplimente des GFC Düren mit nach Hause. Dort hatte man nach dem 5:2-Erfolg in sehr fairer Weise befunden: Teveren gehört mit seinem eiskalt vorgetragenen Konterfußball zu Recht an die Spitze. Auch wenn Hermann Kraut solche Formulierungen am liebsten gar nicht registrieren würde. „Natürlich haben wir bisher mehr an Leistung gebracht, als man uns das zutraute. Wir werden aber nicht davon abgehen, erst mit 40 Punkten unser Ziel erreicht zu haben.“ Kraut mahnt: „Alfter ist mit 36 Punkten noch abgestiegen.“
Der permanent schmale Kader hat den Trainer auf den Plan gerufen. Kraut signalisiert: „Zwei neue Leute haben zuletzt bei uns mittrainiert.“ Es sieht so aus, als ob einer davon „fest zugesagt hat“. Beide haben jedenfalls Ligaerfahrung. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba (?), Rehberg, Roemgens, Vogels, Tholen (?), Kurz (?), Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold, Kranz, Ersoy, Rahmen, Szkaradek
Bericht aus der HS-Woche: Spitzenspiel am Freitag im Heidestadion
Bereits am Freitag um 20 Uhr erwartet Germania Teveren den FC Junkersdorf zum Spitzenspiel im Heidestadion. Von diversen Entscheidungen, die am „grünen Tisch“ getroffen wurden, war in der Vorwoche nun auch der FC Junkersdorf betroffen und dies sorgte dafür, dass der Abstand zu den Spitzenplätzen zugenommen hat. Die drei Punkte aus dem Auftaktsieg beim GFC Düren wurden aberkannt und somit hat Junkersdorf nun bereits sechs Zähler weniger als der Tabellenführer Germania. Auf die Germania dürfte somit eine noch schwerere Aufgabe zukommen, denn Junkersdorf will die verlorenen Punkte nun wieder zurückholen und um nicht weiter an Boden zu verlieren ist ein Sieg im Heidestadion Pflicht für den Aufstiegskandidaten. Dies dürfte wiederum der Germania entgegenkommen, denn somit wird Junkersdorf voll auf Offensive setzen. Das Team ist sowieso schon das treffsicherste der Liga und da dürfte auf die beste Defensive einiges an Arbeit zukommen. Allerdings zeigen 17 Gegentore auch, dass man anfällig ist und hier liegt die Chance der Germania. Dabei hofft Trainer Kraut natürlich auf die Schnelligkeit von Peter Szczyrba, der sich in dieser Saison zum Stammspieler hochgearbeitet hat, nachdem er in der letzten Saison fast nur als Einwechselspieler zum Zuge kam. Zuletzt fehlte er verletzungsbedingt. Mit einem weiteren Spiel ohne Niederlage würde Germania die Serie auf dann zehn Spiele ohne Niederlage ausbauen und hätte bis auf den Auftakt gegen Wegberg/Beeck als Aufsteiger kein Spiel verloren. Auch wenn man es nicht gerne hören wird, aber mit solch einer Serie setzt man sich unweigerlich im Spitzenfeld der Tabelle fest und gehört früher oder später zu den Kandidaten, die sich mit dem Aufstieg befassen können.
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02.11.2008 Mittelrheinliga 11. Spieltag GFC Düren - Germania 2 : 5 (1:2)
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Austellung: Schnorrenberg – Rehberg, Etzold, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens, Vogels, Feka (46. Rahmen), Kranz (80. Eylmanns), Back
Tore: 0:1 Matthias Rehberg 1:1 1:2 Alexander Back 2:2 2:3 Alexander Back 2:4 Max Eylmanns 2:5 Hendrik Bergmann (Elfm)
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Germanias Konter sitzen beim 5:2-Erfolg in Gürzenich Teveren setzt die Erfolgsgeschichte fort und ist wieder Tabellenführer der Mittelrheinliga. Max Eylmanns macht alles klar.
Düren/Teveren. Knappe zwei Tage durfte sich Viktoria Köln über die Spitzenreiterrolle in der Mittelrheinliga freuen. Dann „konterte“ Germania Teveren. Mit dem 5:2 beim Gürzenicher FC setzt sich die Erfolgsgeschichte des Aufsteigers ungebremst fort. Inzwischen ist der Kader von Trainer Hermann Kraut seit zehn Begegnungen unbesiegt. Lediglich die erste Partie gegen den FC Wegberg-¬Beeck ging im heimischen Heidestadion daneben.
Der allgemein zurückhaltend reagierende Coach Hermann Kraut war nach dem neuerlichen Erfolg sehr angetan von seinem Team. „Wenn es noch ein wenig besser bei uns gelaufen wäre, hätten wir die Dürener abgeschossen“, meinte der Leiter des 24-Punkte-Ensembles.
Zunächst versuchten es die Gastgeber mit hohen Bällen, flankten ein ums andere Mal auf ihre groß gewachsenen Torjäger Celik und Thelen. Doch diese Phase überstanden die „kleinen“ Teverener schadensfrei. Nach 32 Minuten setzte Matthias Rehberg einen Freistoß zum 1:0 in die Maschen des GFC, der Boden für einen erfolgreichen Sonntagnachmittag schien gegossen. Doch noch vor dem Seitenwechsel gelang Mike Thelen (40.) der Ausgleich.
Teverens mentale Stärke wuchs kontinuierlich, denn nur vier Minuten nach dem Remis setzte Alexander Back mit einem herrlich anzusehenden Schuss vom Strafraumeck das Leder in den Winkel (44.). Diesen Schwung konservierte der Gast und kam entschlossen aus den Kabinen. „In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst, noch ein paar Treffer nachzulegen“, bedauerte Hermann Kraut. Sowas rächt sich. Nach einer Ecke war Marc Thomsen (59.) zum 2:2 erfolgreich.
Die Germanen antworteten aber mit der zweiten Welle. „Unsere Jungs haben sehr schön gekontert“, bewertete Hermann Kraut die letzten 20 Minuten der Partie. Matthias Rehberg bediente Alex Back, und der vollendete zum 3:2 (70.). Das 4:2 „gehörte“ dem kurz zuvor eingewechselten Max Eylmanns ganz allein (85.). Und auch am 5:2 (88.) war Eylmanns entscheidend beteiligt. Er wurde von Michael Kesternich im Strafraum gefoult, wofür sich Kesternich die Rote Karte einhandelte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hendrik Bergmann zum 5:2.
„Ich bleibe dabei, dass wir auch weiterhin nur nach unten gucken dürfen“, mochte Hermann Kraut seine Jungs zwar kurz feiern lassen. Aber das war es dann auch schon . . . (mali)
Teveren: Schnorrenberg – Rehberg, Etzold, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens, Vogels, Feka (46. Rahmen), Kranz (80. Eylmanns), Back
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Vorberichte zum Spiel:
Spitzenreiter mit Personalsorgen Mittelrheinligist Teveren hat fürs Spiel in Düren nur zwölf gesunde Akteure. Beeck muss die zuletzt wacklige Abwehr umbauen. Negativserie beenden.
Steht ein personeller „Super-Gau“ ins Haus? Unter der Woche regten sich solche Befürchtungen bei Germania Teverens Trainer Hermann Kraut. „Die Situation könnte dramatisch werden“, malte der Germanen-Coach ein ums andere Fragezeichen hinter sein Spieleraufgebot. Ausgerechnet vor dem Treffen mit dem Tabellenfünften GFC Düren hat der Spitzenreiter nur noch zwölf gesunde Leute zur Verfügung. Vor einer Partie, die beim Gastgeber zum Topspiel ernannt wurde. Klar, dass das Selbstbewusstsein beim früheren Oberligisten nach dem Sieg in Hürth immer weiter ansteigt. 3:2 gewann die Mannschaft von Trainer Thorsten Schmitz und hat den Anschluss nach oben hergestellt.
Der Vorsprung ist den Teverenern nach dem 0:0 gegen Bergisch Gladbach ganz und gar nicht abhanden gekommen. Der Spitzenreiter rangiert fünf Punkte vor dem GFC. Kraut formuliert – wie immer – seine Sorgen klar und deutlich: „Für uns sieht’s nicht gut aus. Peter Sczczyrba, den ich im Gladbach-Spiel schon nach 13 Minuten rausnehmen musste, konnte ebenso wie Hakan Ersoy und Dave Roemgens nicht trainieren.“ Andreas Rahmen und Volker Tholen mussten mit Rücksicht auf Blessuren aus dem Übungsprogramm aussteigen. Martin und Roman Quadflieg stehen länger nicht zur Verfügung. Den Trainer drückt außerdem: „Montags haben wir keinen Physiotherapeuten zur Verfügung, so dass bis freitags immer wieder Leute ausfallen, die nicht trainieren können.“
Also, Augen zu und durch? „Wir werden eine ganze Menge an Arbeit haben“, sieht Kraut dem Spiel mit Unbehagen entgegen. Kollege Schmitz verfügt mit Michael Thelen, Marc Thomsen und Ferhat Celik über drei Topstürmer der Klasse, empfindet Hermann Kraut. „Die meisten Spieler beim GFC haben doch Oberligaerfahrung“, wollen die Germanen aber wie schon gegen Bergisch Gladbach die „Spaten“ auspacken und mit Kampf gegenhalten. Im letzten Heimspiel hatten sich Etzold, Rehberg, Ersoy oder Vogels mit einem hohen Maß an Einsatzwillen zum Pünktchen gearbeitet. Über einen solchen könnte Kraut auch in Gürzenich froh sein. Der nächste Gegner der Kategorie superschwer steht schon im Hintergrund. Am Freitag, 7. November, treten die Germanen um 20 Uhr gegen den FC Junkersdorf an. (mali) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Feka, Sczczyrba (?), Rehberg, Roemgens (?), Vogels, Tholen(?), Kurz, Eylmanns, Back, Bergmann, Etzold, Kranz, Ersoy (?), Rahmen (?), Szkaradek
Bericht aus der HS-Woche: Germania vor nächster Überraschung ?
Auch nach zehn Spieltagen steht Germania Teveren als Aufsteiger auf der Spitzenposition. Das 0:0 gegen einen der Favoriten konnte man als Erfolg werten und damit baute man die Serie auf neun Spiele ohne Niederlage aus und einen Verfolger hielt man damit auf Distanz. Am Sonntag steht das nächste schwere Spiel gegen den nächsten Verfolger auf dem Programm. Der GFC Düren schob sich so langsam oben heran, was aber weniger an einer Serie lag, sondern vielmehr daran, dass die anderen Teams nicht konstant punkten. Gerade in den Heimspielen tut sich der GFC bislang schwer und verlor seine beiden letzten Heimbegegnungen gegen Viktoria Köln und Wesseling/Urfeld. Damit hat das Team drei seiner fünf Heimspiele verloren. Somit könnte die Germania für eine weitere Überraschung sorgen und damit die makellose Auswärtsbilanz aufpolieren. Ohne Niederlage kehrte man in dieser Saison bisher von Auswärtsspielen zurück und dies soll natürlich auch am Sonntag so bleiben. Trotz der bisher nur 14 Saisontore hat der GFC offensiv eine Reihe guter Spieler, die man in den Griff bekommen muss um erfolgreich zu sein. Marc Thomsen, Mike Thelen und Ferhat Celik, der im letzten Jahr mit seinen 20 Toren entscheidenden Anteil am Mitaufstieg von Niederau hatte. Ihn kennt die Germania aber noch bestens aus dem Vorjahr, wo er der Germania einen Treffer einschenkte. Die Defensive steht nach der Rückkehr von Andre Etzold und Hendrik Bergmann aber wieder sehr sicher und hat in drei der letzten vier Spielen kein Gegentor zugelassen. Aufgrund dieser Tatsachen ist nun aber wiederum fraglich, ob ein Unentschieden oder gar ein Sieg der Germania überhaupt noch als Überraschung zu werten ist……..
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26.10.2008 Mittelrheinliga 10. Spieltag Germania - SV Bergisch/Gladbach 0 : 0 (0:0)
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Austellung: Schnorrenberg, Etzold, Ersoy - Bergmann, Szkaradek, Roemges, Rehberg, Vogels, Szczyrba (Rahmen), Back (Feka), Kranz (Tholen)
Tore: keine
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Engagierte Germania erkämpft einen Punkt Der Tabellenführer der Mittelrheinliga holt ein 0:0 gegen Bergisch Gladbach. Teveren stützt sich auf einen starken Torhüter Christian Schnorrenberg. In der Schlussphase fehlt nicht viel, und es wären sogar drei Zähler geworden.
Teveren. 80 Minuten waren gespielt, da winkte Teverens Trainer Hermann Kraut Sebastian Kranz heraus. Was zu spontanem Szenenapplaus führte. Der Anhang der Germanen hatte das richtige Gespür dafür, seinen „Basti“ zu belohnen. Kraut schloss sich eine gute Viertelstunde später an. „Was der Junge heute malocht hat, war klasse.“ Kranz war einer der Leute im Vierzehnerteam der Germanen, die fürs 0:0 gegen die Supertechniker aus Bergisch Gladbach standen.
Aber nicht nur der „einsame Angreifer“, der viele und lange Wege ging, stach aus einem kämpferisch sehr gut aufgelegten Team heraus. Der zweite Vater des „halben Sieges“ war Torhüter Christian Schnorrenberg. Viermal stand er sich im direkten Duell mit dem SGler Norman Wermes gegenüber. Dreimal hielt „Schnorre“. Beim vierten Wermes-Versuch rettete der Pfosten in einer zweiten Halbzeit, in der nur noch die Gäste spielten – und die Gastgeber rannten, ackerten und konterten. In einem sehr fair geführten Fußballspiel, dem nur die Tore fehlten.
Chancen gab’s auf beiden Seiten, wenn auch mit deutlichem Übergewicht der Bergisch Gladbacher. Im ersten Durchgang kam Teveren zu zwei Möglichkeiten (29./33.) durch einen Schuss von Andy Rahmen an den Pfosten, und im nächsten Versuch verwandelte Rahmen fast eine Ecke direkt. Der Mittelfeldtechniker war in der 13. Minute für den angeschlagenen Peter Sczczyrba ins Spiel gebracht worden.
Glück für Teveren, als Hakan Ersoy (35.) bei einem Schuss von Wermes den Ball auf der Linie klärte. Eine ebensolche Portion an Glück hatten die Platzherren auch (81.) bei einem Schuss von 09er Tim Hoffstadt. Der schaffte es aus vier Metern Distanz, Schnorrenbergs Rücken anzuschießen. Sieben Minuten zuvor hatte die nie langweilige Begegnung fast noch einen Helden. Nderim Feka – gerade 25 Sekunden auf dem Platz – stand frei vor Torwart Sven Forsbach und schoss vorbei. In der 88. Minute wähnte sich Teverens Anhang schon wieder bei drei Punkten. Jochen Vogels schoss einen Gladbacher im 16er an. Der Ball wäre halbhoch ins Tor gegangen.
„Diesen Punkt haben wir uns redlich verdient“, unternahm Hermann Kraut erst gar keinen Versuch, mit fehlendem Glück zu hadern. Das wäre auch nicht gerecht gewesen. Der Tabellenführer befand sich häufig im Schwitzkasten, hatte aber auch das Glück der Tüchtigen. (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Etzold, Szkaradek, Roemgens, Bergmann, Sczczyrba (13. Rahmen), Back (74. Feka), Rehberg, Vogels, Kranz (80. Tholen)
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Vorberichte zum Spiel:
Tabellenführer gegen Favoriten Teveren erwartet mit Bergisch Gladbach einen der Top-Favoriten auf den Meistertitel.
Germania Teveren – SV Bergisch Gladbach 09 (Sonntag, 15 Uhr): Wenn sie gut drauf sind, können die Spieler des SV wahre Ästheten am Ball sein. So war’s beim 6:0 gegen Hürth. Aber die Mannschaft von Trainer Lars Leese hat auch ein anderes Gesicht. Der hoffnungslos unterlegene FC Niederau wurde mit Ach und Krach 1:0 verabschiedet, in Beeck gab es eine 0:4-Klatsche.
Das 4:0 der Gladbacher gegen Freialdenhoven hat sich Teverens Trainer Hermann Kraut aber auch gut gemerkt. Seine Ansicht bleibt unverändert. „Die Bergisch Gladbacher sind für mich einer der großen Favoriten dieser Klasse“, orientiert sich Kraut nicht am Tabellenstand. „Das war für mich schon zu Saisonbeginn klar.“
Nun kommt Pikanterie in die Begegnung mit dem Tabellenfünften. Dort, wo Trainerkollege Leese gern stehen möchte, haben sich die Aufsteiger aus Teveren breit gemacht. Mit vier Punkten Vorsprung auf Bergisch Gladbach gehen die Germanen ins Spiel. Mit der Bemerkung, „wir haben uns eine gute Ausgangsposition für das Spiel in Teveren verschafft“, verkündete Leese nach dem Scheibenschießen gegen Hürth zusätzliches Selbstbewusstsein.
Hermann Kraut lässt sich davon nicht nervös machen. „Sicherlich ist das ein Hammerspiel für uns, denn die Bergisch Gladbacher zelebrieren einen guten Fußball. Bei uns ist aber auch niemand euphorisch geworden. Da gucke ich schon nach“, arbeiten Kraut und sein Assistent Dieter Dulewicz konzentriert weiter – am Klassenerhalt. Kraut: „Mit 20 Punkten haben wir die Hälfte unseres angestrebten Solls erreicht. Aber die Hälfte ist noch gar nichts.“
Die personelle Lage hat sich leicht entspannt. Mit dem verletzten Martin Quadflieg kann Kraut weiterhin nicht planen. Quadfliegs Bruder Roman wird „uns wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung stehen“, scheint die Ausbildung des Studenten im Vordergrund zu stehen. Dafür ist Sascha Kurz wieder fit. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Ersoy, Rehberg, Kurz, Szkaradek, Etzold, Bergmann, Vogels, Rahmen, Kranz, Roemgens, Sczczyrba, Feka, Back, Eylmanns, Tholen
Bericht aus der HS-Woche: Germania marschiert vorne weg
Auch nach zehn Spieltagen führt Germania Teveren die Tabelle der Mittelrheinliga an, was als Aufsteiger mehr als beachtlich ist. Nach zehn Spielen kann man jedoch nicht mehr von Glück und Aufstiegseuphorie reden, sondern muss die Germania als ernsthaften Kandidaten für die Spitzengruppe ansehen. Am Sonntag kommt nun die SSG Bergisch/Gladbach ins Heidestadion. Noch im letzten Jahr trennten beide Teams zwei Ligen und jetzt scheint die Germania sogar als leichter Favorit in dieses Spiel zu gehen. Vier Punkte hinter Germania hat Bergisch/Gladbach derzeit, wobei man den Großteil der 16 Punkte (nämlich 12) in den Heimspielen holte. Auswärts kam das Team bislang noch nicht so recht in Tritt und hier wird Trainer Kraut sein Team drauf hinweisen. Drei Tore erzielte Bergisch/Gladbach in dieser Saison bislang auswärts, die Germania wiederum hat mit sieben Gegentoren die beste Defensive der Liga. Acht Spiele ohne Niederlage, drei Siege in Folge. An Selbstvertrauen wird er der Germania nicht mangeln. Das die Siege auch ohne die absoluten Leistungsträger wie Kapitän Andre Etzold und Hendrik Bergmann eingefahren wurden, zeigt die Stärke des Kaders noch besser auf. Aber auch die Tatsache, dass von der Bank mal wieder die stärkste Gefahr kam am letzten Wochenende. Sebastian Kranz, zu Beginn noch auf der Bank, wurde durch sein Tor zum Ausgleich und durch einen herausgeholten Elfmeter, der schließlich zum Siegtreffer führte, zum Matchwinner. Somit bewies Kraut, wie schon so oft in den letzten Wochen, ein goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen. Dies soll auch am Sonntag so sein, auch wenn er nichts dagegen hätte, wenn die Spieler aus der Anfangsformation treffen würden.
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19.10.2008 Mittelrheinliga 9. Spieltag FC Hennef 05 - Germania 1:2 (1:0)
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Austellung: Schnorrenberg, Ersoy, Rehberg, R. Quadflieg (63. Szkaradek), Etzold, Bergmann, Vogels, Rahmen (46. Kranz), Roemgens, Sczczyrba, Feka (46. Back)
Tore: 1:0 1:1 Sebastian Kranz 1:2 Hendrik Bergmann (Elfm)
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Krauts Kabinenpredigt bringt die Wende Nach starker zweiter Halbzeit dreht Germania Teveren die Partie und siegt 2:1 in Hennef. Kranz und Bergmann die Torschützen.
Hennef/Teveren. Mehr als „golden“ stellt sich der Oktober bisher für Germania Teveren dar. Der Tabellenführer der Mittelrheinliga verteidigte mit einem 2:1-Sieg beim FC Hennef den Platz an der Sonne. Es bedurfte aber erneut einer markigen Ansprache in der Halbzeitpause, bis der Germania-Express an der Sieg so richtig durchstartete.
Trainer Hermann Kraut wusste schon nach zehn Minuten, was er seinen Herren beim Pausengetränk stecken würde. „Die Mannschaft hat – wie in allen Auswärtsspielen in dieser Saison – ein bisschen nachlässig gespielt“, ärgerte sich der Coach. Nicht nur das: Eine der Nachlässigkeiten (10.) führte zum frühen Tor für die Gastgeber. Peter Bahn war auf einmal weg und hatte die Gäste klassisch ausgekontert.
„Das darf nicht passieren“, warf Kraut seinen Spielern vor. Ihn juckte es außerdem, dass sein Team nur eine Torchance im ersten Durchgang herausgearbeitet hatte. Nach einem Eckball von Andy Rahmen nahm Matthias Rehberg das Leder direkt an und zog aufs Tor ab. Hennefs Keeper konnte mit einer Glanztat den Ausgleich verhindern. Krauts Reaktion auf die mangelnde Offensivarbeit war ebenfalls eindeutig. Er nahm Nderim Feka und Andy Rahmen heraus und ersetzte sie zu Beginn der zweiten 45 Minuten durch Sebastian Kranz und Alexander Back.
Mit der geforderten Wirkung. „Jetzt kam wirklich Leben ins Spiel, und meine Mannschaft hat eine tolle zweite Halbzeit präsentiert“, änderte sich auch das Stimmungsbild des leitenden Angestellten. „Spielerisch und läuferisch war das vom Besten“, schickte der Trainer noch ein Kompliment an seine Jungs nach. Hennef kam unter dem Druck der Gäste kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus.
„Ich wusste, dass die Tore irgendwann fallen würden“, erklärte Hermann Kraut nach der Partie. In der 60. Minute jagte Hakan Ersoy über die linke Seite, bediente Alex Back, und der legte ganz präzise auf Sebastian Kranz. Der eingewechselte Kranz vollendete per Kopf zum Ausgleich. Acht Minuten später wurde Sebastian Kranz im Strafraum von den Beinen geholt. Das bedeutete: Chefsache! Den fälligen Strafstoß verwandelte Hendrik Bergmann zur 2:1-Führung (68.). Teveren erspielte sich weitere Chancen, die aber von den Hennefern vereitelt wurden. „Man muss aber auch erwähnen, dass wir in der Nachspielzeit ein bisschen Glück hatten“, gestand Kraut ein. Das Glück hatte einen Namen: Einen Hennefer Freistoß köpfte Alex Back von der Linie stehend wieder ins Spiel zurück. So läuft’s dann auch schon mal, wenn man Spitzenreiter ist. (mali)
Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Rehberg, R. Quadflieg (63. Szkaradek), Etzold, Bergmann, Vogels, Rahmen (46. Kranz), Roemgens, Sczczyrba, Feka (46. Back)
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Vorberichte zum Spiel:
Die Vorteile in der Defensive Germania Teveren kann auch in Hennef bestehen. Etzold und Bergmann im Lauftraining.
FC Hennef – Germania Teveren (Sonntag, 15 Uhr): Vor knapp zwei Wochen hätten Teverens Fußballer Kusshändchen nach Hennef werfen können. Der FC nahm die Rolle des Steigbügelhalters für die Heidekicker ein. 2:0 gewannen die Mannen um Trainer Uwe Freitag beim Überraschungsspitzenreiter FC Hürth. Dadurch kletterte Mitaufsteiger Teveren auf den Sonnenplatz. „Hoffentlich machen sie sich jetzt nicht zum Steigbügelhalter für Freialdenhoven, die hinter uns lauern“, bemerkt Germanias Trainer Hermann Kraut vor dem Auswärtstrip mit lachendem Beiklang.
Respekt hat der Teverener Trainer. Doch Angst ist seiner Mannschaft vor dem Gang zum Vorjahresaufsteiger fremd. „Wir orientieren uns an unseren Möglichkeiten“, glaubt Kraut, auch in Hennef bestehen zu können. Wenn ein Spiel in der Abwehr entschieden wird, sollten die Germanen deutliche Vorteile haben. Während Germanias Torhüter Chris Schnorrenberg lediglich sechsmal hinter sich greifen musste, war sein Hennefer Kollege Martin Stöber bereits 16 Mal „dabei“.
Die Zusammenstellung der Abwehr könnte aber zum Problem werden, wenn Kapitän Andre Etzold noch nicht fit sein sollte. Unter der Woche hatte Physiotherapeut Ralf van Iperen den Defensivchef als Dauergast bei sich. Möglicherweise muss sich Hermann Kraut auch mit einer Umbesetzung des Mittelfeldes befassen. Für den Fall, dass Hendrik Bergmann aufgrund eines Muskeleinrisses nach einem Tritt in Rheinbach nicht spielen kann. Bergmann und Etzold haben mit leichtem Lauftraining begonnen.
Noch nicht an einen Einsatz ist bei Martin Quadflieg zu denken. „Was sehr schade ist, denn mit ihm wären wir wesentlich torgefährlicher“, bedauert Kraut den langen Ausfall. Dafür kommt aus dem „Hause“ Quadflieg aber auch eine gute Nachricht. Martins Bruder Roman, der ein Studium in Saarbrücken begonnen hat, steht fürs Hennef-Spiel zur Verfügung. „Ich hoffe, dass er uns noch bis zur Winterpause konstant aushelfen kann“, äußert Kraut einen Wunsch. Allzu klein wird der „Freundeskreis Teveren“ nicht in Hennef auftauchen. Ab 12.15 Uhr nimmt ein Bus am Vereinslokal Führen die Fans auf. Anmeldungen nimmt Frank Dohmen entgegen, 0177/7453967. (mali)
Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Kurz, R. Quadflieg, Etzold (?), Szkaradek (?), Ersoy, Bergmann (?), Roemgens, Rehberg, Back, Vogels, Sczczyrba, Kranz, Eylmanns
Bericht aus der HS-Woche: Kann Germania die Tabellenführung verteidigen
Nach dem achten Spieltag konnte Germania Teveren als Aufsteiger die Tabellenführung in der Mittelrheinliga übernehmen und möchte diese nun natürlich auch nicht gleich wieder abgeben. Am Sonntag tritt das Team beim FC Hennef an und könnte dort mit einem weiteren Dreier die Tabellenführung verteidigen und evt. sogar ausbauen, da der Zweite Freialdenhoven eine schwere Aufgabe gegen Wegberg/Beeck zu lösen hat. Hennefstetht im Mittelfeld mit vier Punkten Rückstand zur Germania. Sieben der bisherigen 13 Punkte holte das Team in den letzten drei Spielen und vollzog damit den Sprung heraus aus die Abstiegsränge. Der FC hat also derzeit einen kleinen Lauf und diesen will das Team nun weiter fortsetzen. Aber auch die Germania ist derzeit gut drauf und hat seit der Auftaktniederlage gegen FC Wegberg/Beeck nicht mehr verloren. Germania will die makellose Auswärtsbilanz ohne Niederlage auch in Hennef fortsetzen, was aufgrund der Heimschwäche von Hennef nicht unmöglich ist. Henne konnte im heimischen Stadion bislang nur eine von vier Partien gewinnen. Trainer Hermann Kraut dürfte sein Team gegenüber dem Spiel gegen Lich/Steinstraß wieder umbauen, auch wenn dort klar mit 3:0 gesiegt wurde. Mit der Rückkehr von Adrian Szaradek, Andre Etzold und Hendrik Bergmann stehen ihm drei Leistungsträger wieder zur Verfügung, die alle drei in die Anfangself drängen. Allerdings kennt man Kraut auch dafür, dass er immer wieder für Überraschungen gut ist. Insgesamt scheint die Germania in diesem Jahr für Überraschungen gut zu sein und mit einem Sieg und dem Verteidigen der Tabellenführung würde man für eine weitere Überraschung sorgen.
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12.10.2008 Mittelrheinpokal 1. Runde Borussia Freialdenhoven - Germania 3 : 2 (1:0)
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Austellung: Schnorrenberg – Ersoy, R. Quadflieg, -Roemgens, Kurz (31. Szkaradek) – Sczczyrba, Tholen (46. Rehberg), Vogels, Rahmen – Kranz, Feka (68. Back)
Tore: 1:0 1:1 Sebastian Kranz 2:1 3:1 3:2 Jochen Vogels
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Pokal-Aus nach drei Standardsituationen Germania Teveren verliert das Duell der Mittelrheinligisten in Freialdenhoven mit 2:3. Kranz und Vogels treffen. Umstrittener Elfer.
Freialdenhoven/Teveren. In der vergangenen Saison hatte Germania Teveren das Viertelfinale des Mittelrheinpokalwettbewerbs erreicht, jetzt war in der ersten Runde Schluss. Gestern Abend gab es ein 2:3 beim Vorjahresfinalisten Borussia Freialdenhoven. Die Germania musste dabei auf ihre erfahrenen Strategen Andre Etzold und Hendrik Bergmann verzichten. Alle drei Gegentreffer resultierten aus Standardsituationen.
Die Mittelrheinligisten hatten großen Respekt voreinander und agierten eher vorsichtig. Die Teverener standen tief, hielten in der eigenen Hälfte den Ball in denen eigenen Reihen und leiteten über Jochen Vogels und Volker Tholen ihre Angriffe ein. Richtig gefährlich wurde es aber nur einmal, als Sebastian Kranz ein Solo mit einem Schuss aufs kurze Eck abschloss. Borussen-Torwart Sascha Rodemers bekam aber die Fäuste hinter den Ball (7.). Auf der anderen Seite traf Pascal Schneider die Latte (13.).
Wenn aus dem Spiel heraus wenig passiert, muss eine Standardsituation herhalten. Aus 35 Metern – fast von der Seitenauslinie an der linken Seite – versuchte es Freialdenhovens „Spezialist“ Norman Soemantri. Der hart in Richtung zweiter Pfosten geschlagene Ball landete ohne weitere Berührung zum 1:0 im Kasten von Christian Schnorrenberg (33.).
Im zweiten Abschnitt gab es dann einen echten Pokalfight und einen offenen Schlagabtausch. Teveren agierte nun sehr offensiv. Der eingewechselte Matthias Rehberg sorgte für viel Druck aus dem Mittelfeld. Nach einem Solo von Nderim Feka über die linke Seite rutschten Kranz und Borussia-Abwehrspieler Hennig Blenkle den Ball „gemeinsam“ zum 1:1 über die Linie (49.). Nach einem Eckball setzte Borussias Thomas Betzer den Ball mit dem Kopf knapp über den Winkel (63.). „Den muss man nicht geben“, meinten viele Zuschauer, als Schiedsrichter Lukas Salm einen Zweikampf zwischen Dave Roemgens und Betzer mit einem Elfmeter ahndete. Soemantri verwandelte zum 2:1 (76.). Betzer war nur drei Minuten später zum 3:1 erfolgreich: Eine Soemantri-Ecke hatte Schneider mit dem Kopf verlängert.
Geschlagen gab sich Teveren aber noch lange nicht. Aus 14 Metern spitzelte Jochen Vogels den Ball zum 2:3 flach ins Eck (82.). Zu mehr reichte es aber in der Restspielzeit nicht mehr.(hk/sie)
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Vorberichte zum Spiel:
Personell hat sich die Lage bei der Germania nur etwas entspannt. „Szkaradek ist wieder aus dem Urlaub zurück, aber ansonsten sieht es noch nicht gerade rosig aus“, hat Teverens Trainer Hermann Kraut weiterhin Sorgen. Bergmann und Etzold hätten unter der Woche nur lockere Laufeinheiten absolvieren können, ob sie für einen Einsatz in dieser ersten Pokalrunde am Sonntag schon wieder hergestellt seien, müsse man abwarten. „Wir legen natürlich Wert darauf, im Pokal für Furore zu sorgen“, rechnet sich der Teverener Trainer beim Zweiten der Mittelrheinliga eine Chance aus. „Freialdenhoven ist der klare Favorit, zumal die Mannschaft große Erfahrung durch einige altgediente Fußballer hat.“
Der Germania-Trainer hat den Gegner letzten Sonntag beobachtet. „Die sind besonders bei Standards sehr gefährlich, wenn die groß gewachsenen Lehmann aus dem Mittelfeld und Elsig aus der Abwehr die Angriffsspitze Betzer unterstützen.“ Es handele sich um einen Lokal- und Pokalkampf, den seine Mannschaft sehr konzentriert angehen müsse. Möglichst lange ein Gegentor verhindern und die eigenen Konter erfolgreich abschließen. „Denn die Mannschaft, die in Rückstand gerät, muss öffnen. Damit sinken die Chancen, die nächste Runde zu erreichen.“
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03.10.2008 Mittelrheinliga 8. Spieltag Germania - Germania Lich/Steinstraß 3 : 0 (2:0)
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Austellung: Schnorrenberg – Ersoy, Rehberg, Roman Quadflieg, Roemgens, Kurz, Sczczryba, Back (85. Feka), Vogels (62. Kranz), Rahmen, Tholen
Tore: 1:0 Alexander Back 2:0 Eigentor 3:0 Andreas Rahmen (Elfm)
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Prima gekämpft und die Chancen genutzt Teveren schlägt mit dem letzten Aufgebot Lich-Steinstraß mit 3:0. Back, Sczczryba und Rahmen treffen für den Tabellenführer.
Teveren. Mit dem letzten Aufgebot – ohne die angeschlagenen Bergmann, Etzold, Eylmanns, Szkaradek und Martin Quadflieg – kam die Teverener Germania zu einem überraschend deutlichen 3:0-Sieg gegen die hoch gehandelte Namenscousine aus Lich-Steinstraß. Der Erfolg war hochverdient, denn das Team von Trainer Hermann Kraut bot kämpferisch eine der stärksten Leistungen in dieser Saison, nutzte die herausgespielten Chancen entschlossen und hatte in der einen oder anderen Situation auch das nötige Glück.
Die Gäste wussten schon in der Anfangsphase aus ihrer spielerischen Überlegenheit kein Kapital zu schlagen. Lich-Steinstraß machte Druck, erspielte sich dabei gegen die kompromisslose Teverener Abwehr aber kaum eine klare Chance. Das sah auf der anderen Seite ganz anders aus: Schon nach gut einer Viertelstunde bot sich Jochen Vogels (17.) nach einem Querschläger in der Gästeabwehr eine Möglichkeit, die er aber vergab. Alexander Back (31.) machte es wenig später besser. Nach einem Steilpass lief er seinem Gegenspieler auf und davon, und mit einem Flachschuss ins linke Eck ließ er Schlussmann Schiefer keine Chance. Glück für die Teverener beim 2:0: Peter Sczczryba (41.) hatte fast von der rechten Eckfahne eine Flanke hereingegeben. Im Sturmzentrum war weit und breit kein Teverener Akteur unterwegs. Lichs Gök düpierte dennoch seinen Torhüter Schiefer, der den Ball eigentlich hatte aufnehmen wollen. Der Ball trudelte zum 2:0- über die Linie.
Lich-Steinstraß machte nach dem deutlichen Rückstand noch stärkeren Druck. Vor allen Dingen in den ersten Minuten nach dem Wechsel schienen die Gäste hochmotiviert. Nach einer Ecke hatte Teverens Schlussmann Schnorrenberg große Schwierigkeiten auf dem nassen Rasen, den Ball abzuwehren. Aber selbst freistehend vergaben die Angreifer der Gäste. Nach wenigen Minuten hatte Teveren die Partie aber wieder im Griff. Die Mannschaft blieb defensiv eingestellt, allein Sczczryba sorgte als einzige Sturmspitze für etwas Entlastung. Aber zu ganz klaren Möglichkeiten kamen die Lich-Steinstraßer mit zunehmender Spielzeit nicht mehr. Das sah auf der anderen Seite anders aus, vor allem, nachdem der schnelle Kranz eingewechselt worden war.
Die endgültige Entscheidung resultierte aus einem Teverener Konter: Kranz war in den Strafraum eingedrungen und wurde von Memic mit einem Foul gestoppt. Schiedsrichter Fux zögerte keine Sekunde, er zeigte Memic die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Andreas Rahmen (84.) ganz sicher zum 3:0. Damit hielt die Erfolgsserie des Neulings. Mehr noch: Teveren bleibt zumindest bis morgen Nachmittag Tabellenführer der Mittelrheinliga.
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Vorberichte zum Spiel:
Lichs Klatschen sind kein Vorteil Stark gestartete Teverener schon am Freitag. (Bericht der Heinsberger Zeitung)
Nur ein einziges Tor hat gefehlt, und die Germania stünde in der Fußball-Mittelrheinliga ganz vorne. So nimmt Mitaufsteiger FC Hürth bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz nur aufgrund der mehr erzielten Treffer derzeit den Sonnenplatz ein. „Wir verschwenden keinen Gedanken daran, um den Titel mitzuspielen“, sagt Trainer Hermann Kraut. Man wolle so schnell wie möglich so viele Punkte einfahren, dass man mit dem Abstiegskampf nie etwas zu tun bekommt.
Germania Lich-Steinstraß, am Freitag Gast im Heidestadion, ist schon mehr einem solchen Druck ausgesetzt. Zumal deren Trainer Gerd Daun vor der Saison innerhalb der Mannschaft erklärt haben soll, dass einziges Ziel die Meisterschaft ist. „Ich kann mir vorstellen, dass bei unserem Gast nach dem 1:5 bei Viktoria Köln und der 0:4-Klatsche gegen den FC Hürth schon der Baum brennt“, erklärt Kraut, der nicht unbedingt einen Vorteil für sein Team in dieser Konstellation sieht.
„Der Gast muss gewinnen, wenn er den Anschluss nicht verlieren will, und deshalb erwartet uns ein ganz schwieriges Spiel.“ Schwierig auch, weil der Einsatz von Etzold, Kranz und auch Bergmann, der in Rheinbach einen Tritt in die Wade bekam, fraglich ist. „Lich-Steinstraß hat mit Kelly und Gase zwei außergewöhnliche Angriffsspieler, die mein Team in den Griff bekommen muss.“ Gästetrainer Daun stünden mit Staszak und Bocks auf der linken Seite zwei starke Fußballer zur Verfügung. Zudem rücken die großen und kopfballstarken Ludwig, Schmitz und Gök immer wieder auf. „Da müssen wir sehr auf der Hut sein“, so Kraut.(hk) Teverens Kader: Schnorrenberg, Aimann – Etzold (?), Rehberg, Szkaradek (?), Ersoy, Bergmann (?), Sczczcyrba, Tholen, Kranz (?), Back, Vogels, Feka, Kurz, Eylmanns, Roemgens, R. Quadflieg
Spitzenspiel im Heidestadion (Bericht der HS-Woche)
Am Freitag trifft Germania Teveren auf das Spitzenteam von Germania Lich/Steinstraß. Um 16 Uhr wird ein offener Schlagabtausch im Heidestadion erwartet, denn beide Teams haben Offensiv einiges zu bieten. Der Gast aus Lich/Steinstraß kam in der Vorwoche im Topspiel gegen den neuen Tabellenführer FC Hürth mächtig unter die Räder und musste als 0:4 Verlierer vom Platz gehen. Mit nunmehr sechzehn Gegentoren hat man die zweitschwächste Defensive der Liga. Für ein Spitzenteam ist dies natürlich viel zu viel, wobei dieses Problem den Gast schon in den letzten Jahren immer begleitete. Umso besser agiert man im Spiel nach vorne, denn dort weist man mit 17 Toren die meisten aller Teams auf. Alfred Gase, Ajuya Kelly, Rene Wieland, Frank Weis sowie Piotr Drosdziok sind Namen, die für Offensivstärke stehen. Hier wird die Defensive der Germania um Andre Etzold gefordert werden. Nach der Auftaktniederlage gegen Wegberg/Beeck hat der Aufsteiger aus Teveren kein weiteres Spiel mehr verloren und sich ganz heimlich auf Rang zwei vorgeschoben. Lediglich zwei Gegentore musste das Team in den letzten vier Spielen hinnehmen. Somit hat man die Stärke aus der Vorsaison auch mit in die neue Mittelrheinliga übernehmen können. Mit Adrian Staczack kommt ein alter Bekannter ins Heidestadion. Spielte er vor seinem Wechsel doch noch für die Teveraner und hatte dort einige gute Jahre verbracht. Einen Sieg gegen ein solches Topspiel einzuplanen ist vermessen, aber die mögliche Tabellenführung könnte Kräfte freisetzen. Die größte Gefahr für die Gegner von Teveren sitzt bei Anpfiff auf der Ersatzbank, denn sechs der acht Tore in den letzten vier Spielen wurden durch Einwechselspieler erzielt. Da macht sich das „goldene Händchen“ von Trainer Hermann Kraut bemerkbar.
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28.09.2008 Mittelrheinliga 7. Spieltag VfL Rheinbach - Germania 0 : 2 (0:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg – Kurz, Roemgens, Skaradek, Ersoy, Rehberg (46. Back), Bergmann, Vogels, Tholen (46. Rahmen), Szczyrba, Kranz (68. Feka)
Tore: 0:1 Nderim Feka 0:2 Nderim Feka
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Die Serie hält auch in Rheinbach Germania Teveren holt mit dem verdienten 2:0-Sieg weitere drei Punkte. Die Wechsel in der Pause erweisen sich als goldrichtig. Nderim Feka trifft doppelt. Zum Schluss Chancen im Minutentakt. Eine klare Sache für die Teverener Germania wurde die Partie in der Mittelrheinliga beim VfL Rheinbach: Sicher mit 2:0 (0:0) holten die Germanen drei wichtige Punkte bei einem Gegner, den die Mannschaft auch schon im ersten Durchgang klar beherrschte, es aber trotz vieler guter Chancen nicht verstand, eine Führung vorzulegen.
„Genau da muss ich meine Kritik ansetzen“, resümierte Teverens Trainer Hermann Kraut. „Kampf und Einsatz waren in Ordnung. So viele Chancen darf man sich aber nicht entgehen lassen, da muss man schon in der ersten Halbzeit den Sack zu machen.“ Beteiligt an den vielen guten Möglichkeiten war die gesamte Mannschaft, die das Spiel gegen einen vor allen Dingen in der Abwehr schwachen Gegner eindeutig bestimmte. Lediglich der Zwei-Meter-Mann Mehl bereitete den Gästen Arbeit. Er verhielt sich in den Zweikämpfen sehr geschickt, legte immer wieder den Ball für seine Mitspieler auf und stellte die Teverener Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme.
„Nachdem wir die vielen Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt hatten, waren die Wechsel unbedingt erforderlich“, erklärte Teverens Trainer. Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe die Gäste die längst fällige Führung vorlegen konnten. Der eingewechselte Rahmen hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt. Seine Hereingabe erreichte den freistehenden Nderim Feka, der sich durchsetzte und zum umjubelten 1:0 einschob. Danach versuchten die Rheinbacher zwar, das Blatt zu wenden, aber die Mannschaft war nicht stark genug besetzt, um die jetzt sicher stehende Germania-Abwehr in Gefahr zu bringen. Die Gäste blieben durchweg spielbestimmend, wobei sich Chancen in der Schlussviertelstunde im Minutentakt ergaben. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Nderim Feka nach feiner Vorarbeit von Back, der den Torschützen mit einem genauen Querpass bediente, zum vorentscheidenden 2:0.
Ohne die verletzten Spieler David Aimann, Max Eylmanns, Martin Quadflieg und Andre Etzold sowie ohne Roman Quadflieg, der sein Studium in Saarbrücken vorbereitet, reichte es bei einem insgesamt schwachen Gegner zu drei Punkten. „Wir haben es riskiert, ohne zweiten Torwart nach Rheinbach zu fahren und haben Glück gehabt, dass ‚Schnorri‘ nichts passiert ist“, resümierte Trainer Hermann Kraut.
Am Freitag sieht es bei der Partie ab 16 Uhr gegen Lich-Steinstraß personell günstiger aus.
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21.09.2008 Mittelrheinliga 6. Spieltag FC Hürth - Germania 1 : 1 (1:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Szkaradek - Rehberg (Back) - Bergmann - Roemgens - Vogels - Szczyrba - Kurz (Tholen) - Kranz (Eylmanns)
Tore: 1:0 1:1 Alexander Back
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Teveren lässt sich beim 0:1 klassisch auskontern Die Germania kommt in der Mittelrheinliga in Hürth nicht über ein 1:1 hinaus. Kraut wechselt in der Pause aus – mit Erfolg.
Hürth/Teveren. „Ich habe das Gefühl, Ihr befindet Euch auf einer Kaffeefahrt.“ Es gibt Momente, in denen wird Germania Teverens Trainer Hermann Kraut deutlich. Dazu fühlte sich Kraut in Hürth (1:1) veranlasst. Seine Elf hatte gerade das 0:1 kassiert (44.).
Das wäre noch irgendwie okay gewesen, aber die Einstellung stimmte in den ersten 45 Minuten nicht. „Meine Mannschaft hat bis zum Gegentor sehr lethargisch gespielt“, ärgerte sich der Trainer. Wenn nicht Torwart Christian Schnorrenberg einen sehr guten Tag erwischt hätte, wäre der Rückstand durchaus größer gewesen, befürchtete Kraut. Aber der Keeper hielt, was er halten konnte.
Bis zur ominösen 44. Minute, da ließen sich die Gäste klassisch auskontern. Martin Bündgens machte das Tor. „Auf dem Platz des Gegners ausgekontert zu werden, ist natürlich besonders bitter“, bemerkte Hermann Kraut. Der Schock und die Trainerlaune im Verbund müssen aber auch heilsam gewesen sein, denn nun kam der Germanen-Express in Gang. Die Teverener nahmen mit Wiederbeginn das Heft in die Hand.
Dennoch wechselte Kraut zweimal. Alexander Back und Max Eylmanns kamen hinein, Sebastian Kranz und Matthias Rehberg wichen (60.). Die Maßnahme brachte den gewünschten (Teil)Erfolg. Alex Back fasste sich fünf Minuten nach Hereinnahme ein Herz und hielt aus 20 Metern drauf. Der Ball saß – 1:1! Die Germanen, die ohne den gesperrten Andreas Rahmen aufliefen, zogen das Tempo an und drückten auf den Siegtreffer. Doch der blieb ihnen versagt.
Aber auch die Verhinderung eines Gegentores stand auf der Prioritätsliste. Roman Quadflieg, seit Freitag wieder von einem Auslands-aufenthalt zurückgekehrt, wurde ins Abwehrzentrum (80.) beordert. „Den langen Hürther Kerlen sollte so die Lufthoheit genommen werden“, begründete Kraut den Wechsel. Es klappte, und der Aufsteiger ist nun seit fünf Spieltagen niederlagenfrei. Nebenher mischt man auch noch in der Spitzengruppe mit. So lobte der Trainer denn auch die Mannschaft und verteilte an Sascha Kurz ein Extrakompliment. Seine Auswechslung (80.) war nur taktischer Natur. „Der Junge hat seine Sache richtig gut gemacht.“
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12.09.2008 Mittelrheinliga 5. Spieltag Germania - Viktoria Köln 1 : 0 (0:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Szkaradek (Tholen) - Rehberg (Kurz) - Bergmann - Roemgens - Vogels - Szczyrba - Rahmen - Eylmanns (Kranz)
Tore: 1:0 Peter Szczyrba
Rote Karte: Andreas Rahmen
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Peter Sczczyrba lässt die Heide wackeln Sein Tor bringt Mittelrheinligist Germania Teveren den 1:0-Sieg gegen Viktoria Köln. Rote Karte für Andreas Rahmen als Dämpfer.
Teveren. Alle Achtung! Mittelrheinligist Germania Teveren schraubte durch den 1:0-Sieg am gestrigen Abend gegen Viktoria Köln seine Serie auf 10 Punkte in Folge hoch und mischt nun als Aufsteiger an der Tabellenspitze mit. „Meine Mannschaft hat bisher nichts falsch gemacht“, äußerte sich Trainer Hermann Kraut zur Pause in innerer Ausgeglichenheit.
Er hatte sich – schon an der Aufstellung abzulesen – für eine Kontertaktik entschieden. Sebastian Kranz und Alexander Back wurden den Matchwinnern von Niederau geopfert. Peter Sczczyrba und Max Eylmanns rückten in die Startformation.
Die Kölner übernahmen sofort das Regiment und zogen ein schnelles Spiel auf. In dieser Hinsicht hielten die Germanen erstaunlich gut mit. „Gegen diese Mannschaft ist das nicht ganz selbstverständlich“, war auch Coach Kraut beim Gang in die Kabinen zufrieden. Allerdings machten seine Spieler das Wort „Abseits“ zum Begriff der ersten 45 Minuten. Wenn’s nach vorne ging, tappten die Aufsteiger sieben, acht Mal in die Falle. Die Kölner Angriffsbemühungen waren aber ebenfalls von einer Gefährlichkeit der Marke „harmlos“.
Abwehr um André Etzold steht
Auch wenn das Spiel immer wieder in Richtung Teverener Strafraum lief – die Abwehr um André Etzold stand sicher. Die ersten beiden zwingenden Gelegenheiten der Gäste resultierten aus der 43. und 45. Minute. Beim zweiten Versuch parierte Teverens Torhüter Christian Schnorrenberg einen Kopfball von Stürmer Jonas Wendt. Darüber hinaus fielen die Gäste nur mit einem hässlichen Foul von Jan Gran an Matthias Rehberg (17.) besonders auf. In der 50. Minute musste Kraut den schnellen Mann auf rechts durch Sascha Kurz ersetzen.
Wenig später kam der Schock für Teveren: der gefoulte Andreas Rahmen erhielt die Rote Karte (62.) weil er seinen Gegenspieler als „Idioten“ betitelte. 28 Minuten mussten die Gastgeber nun durchhalten, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Doch es kam viel besser für die gleichwertigen Teverener. Der eingewechselte Sebastian Kranz flankte auf den kurzen Pfosten, an dem sich Peter Sczczyrba postierte (74.). Er drückte das Leder über die Linie, und die Heide wackelte – 1:0!
Der Torschütze war es auch, der Teveren vorzeitig hätte erlösen können. Nach einer Flanke von Volker Tholen das 2:0 (81.). Hermann Kraut war überglücklich. „Was meine Mannschaft heute kämpferisch geleistet hat. war vom Allerbesten. Davor verbeuge ich mich gerne.“ (mali)
Teveren: Schnorrenberg - Ersoy, Rehberg (50. Kurz), Etzold, Szkaradek (76. Tholen), Bergmann, Vogels, Rahmen, Roemgens, Eylmanns (46. Kranz), Sczczyrba
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07.092008 Mittelrheinliga 4. Spieltag FC Niederau - Germania I 1 : 4 (1:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Szkaradek - Rehberg (Tholen) - Bergmann - Roemgens - Vogels - Back (Szczyrba) - Rahmen - Kranz (Eylmanns)
Tore: 0:1 Andreas Rahmen 1:1 1:2 Max Eylmanns 1:3 Max Eylmanns 1:4 Volker Tholen
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Niederau fällt auf Hermann Krauts Taktik rein und unterliegt Nach dem 1:1 wechselt der Coach von Germania Teveren einen schnellen Konterspieler ein. Eylmanns und Rahmen treffen.
Teveren.. „Denen lapp’‚ ich einen.“ So, oder ähnlich, muss es Teverens Trainer Hermann Kraut in der Pause durch den Kopf gegangen sein. „Der FC Niederau wird den Druck erhöhen und jetzt mehr in der Offensive tun wollen“, sprach Kraut seine Ahnungen aus. Also setzte er – beim Stande von 1:1 – auf einen seiner sehr schnellen Konterspieler. Alex Back blieb in der Kabine, Peter Sczczyrba kam auf den Platz. Krauts Taktik war gut 15 Minuten später voll aufgegangen. Tatsächlich tobte sich der Mitaufsteiger vorn aus, und Teveren fiel den Gastgebern kollektiv in die Rücken. Zweimal sauste Peter Sczczyrba weg, und zweimal stand der für Sebastian Kranz gekommene Max Eylmanns goldrichtig. In der 58. und 63. Minute erzielte Eylmanns die Treffer zum 2:1 und 3:1.
„Die Niederauer haben selbst zugegeben, dass sie auf meine Taktik hereingefallen sind“, lachte sich Hermann Kraut eins. Die langweilige erste Halbzeit war nun vergessen. „Da spielte sich fast alles nur im Mittelfeld ab“, sah der Germanen-Chef weder beim FCN noch bei seiner eigenen Mannschaft nennenswerte Möglichkeiten.
„Die gesamten ersten 45 Minuten hatten nichts Feuriges“, mahnte Hermann Kraut bei seinem Team zudem „die eine oder andere Nachlässigkeit“ an. Außer einer Situation in der 24. Minute, in der Andy Rahmen einen abgeklatschten Ball der Niederauer direkt annahm und aus 16 Metern das 1:0 erzielte. Unnötig nannte Kraut das 1:1 durch Lutete (38.). „In dem Moment haben wir uns im Mittelfeld übertölpeln lassen“, gestand der Trainer.
Die zweite Halbzeit gefiel ihm ohnehin besser. „Wir haben in der Halbzeit darüber gesprochen, und meine Mannschaft hat all das besser gemacht, was vorher nicht so lief“, bescheinigte er ihr eine gute Leistung. Auch beim vierten Tor zahlte sich das Vertrauen des Trainers erneut aus. Kraut nahm den angeschlagenen Mattes Rehberg aus der Begegnung und brachte für ihn Volker Tholen (83.). Sechs Minuten später markierte der blonde Schlacks das 4:1.
„Na ja, da hat man halt ein bisschen Glück gehabt“, wollte der Coach das Kompliment des „Goldenen Händchens“ nicht richtig annehmen. Aus vier Begegnungen holten die Germanen sieben Punkte und sind nun dreimal in Folge ungeschlagen. „Damit kann ich prima leben“, merkte der Coach an. Und zeichnete schon mal ein paar taktische Varianten auf. Fürs Freitagsspiel gegen Viktoria Köln (20 Uhr).
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31.08.2008 Mittelrheinliga 3. Spieltag Germania I - SG Wesseling/Urfeld 4 : 2 (2:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Szkaradek - Rehberg (Kurz) - Bergmann - Roemgens - Vogels - Back (Szczyrba) - Rahmen - Kranz
Tore: 1:0 Hendrik Bergmann 1:1 2:1 Matthias Rehberg 3:1 Jochen Vogels 4:1 Andre Etzold 4:2
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Teveren erkämpft sich den ersten Dreier Germania schlägt Wesseling-Urfeld mit 4:2. Der Einsatz von Hendrik Bergmann ist bis kurz vor dem Anpfiff fraglich.
22 Minuten hielt der Zustand an. Germanias Trainer Hermann Kraut pendelte zwischen Angst und Freude. Zehn Minuten vor Anpfiff kam Hendrik Bergmann zum Coach und erklärte sich mit einer Muskelverhärtung. „Vielleicht kann ich gar nicht spielen“, sagte der „Sechser“. Doch er biss auf die Zähne. Kraut gestand: „Wenn Hendrik ausfällt, ist das schon ein Problem.“
Die 12. Minute: Jochen Vogels legte aus spitzem Winkel vor, Bergmann traf. 1:0 für den Aufsteiger, der sich zuvor in einigen Situationen in der Defensive ordentlich verhauen hatte. Das durfte jedoch für die nächste Mannschaftssitzung zurückgestellt werden. Zumindest für acht Minuten. Da nutzte Manav einen zu kurzen Abschlag von Christian Schnorrenberg, zog allein auf ihn zu und glich aus.
Doch auch das steckten die Germanen weg. Hakan Ersoy bedient Alex Back, der passt zu „Mättes“ Rehberg (35.), und die Führung war wieder da. Hermann Krauts gute Laune aber noch nicht. „Wir machen uns das Leben selbst schwer und verschenken zu viele Bälle“, bemerkte der Trainer genervt. Denn Wesseling hatte die Chancen, Teverens durchsichtige Abwehr zu bestrafen.
Im zweiten Abschnitt erarbeiteten sich Krauts junge Burschen Chance um Chance, aber auch auf der anderen Seite rettete Schnorrenberg klasse bei einem Wieting-Schuss.
Das 3:1 blieb einem der (derzeit) wertvollsten Teverener Spieler vorbehalten. Der überall verwendbare Jochen Vogels rannte der Urfelder Abwehr davon und schob an Keeper Himmelrath vorbei (50.) ins Tor. Krauts Kollege Jupp Farkas reagierte und wechselte zweimal in der Offensive durch. Der Gast machte mehr Druck, aber Teveren hätte die Spielvereinigung „abschießen“ können. Doch keiner der Konter saß. Andreas Rahmens Eckstoß in der 74. Minute passte dagegen. Genau auf den Kopf von Käpt’n André Etzold zirkelte er. Das 4:1 wurde ausgelassen gefeiert. Ein erneuter Fehler im Teverener Individualverhalten ermöglichte Conny Wieting das 2:4 (79.). Doch am ersten Germanen-Heimsieg nach einer sehr souveränen Schiedsrichterleistung von Andreas Steffens änderte das nichts mehr.
Hermann Krauts Gesicht blieb entspannt. „Bei dieser Hitze hat die Mannschaft toll gekämpft. Dafür mache ich ihr ein ganz großes Kompliment. Wir hätten allerdings den einen oder anderen Konter besser abschließen müssen.“ (mali) Teveren: Schnorrenberg, Ersoy, Rehberg (86. Kurz), Etzold, Szkaradek, Bergmann, Vogels, Rahmen, Roemgens, Kranz, Back (61. Sczczyrba)
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26.08.2008 Freundschaftsspiel Germania - Roda Kerkrade U23 1 : 0 (0:0)
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Aufstellung: Schnorrenberg (Aimann) - Feka (Ersoy) - Parzych - Vogels (Back) - Roemgens - Kurz - Tholen - Szczyrba (Rehberg) - Eylmanns (Mucha) - Szkaradek (Klinkenberg) - Rahmen (Kranz)
Tor: 1:0 Andreas Rahmen (71. Min.)
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24.08.2008 Mittelrheinliga 2. Spieltag VfL Leverkusen - Germania I 1 : 1 (0:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Rehberg, Etzold, Szkaradek, Ersoy, Bergmann, Roemgens, Vogels, Tholen (33. Rahmen), Back, Kranz (81. Sczczyrba)
Tore 0:1 Alexander Back 1:1
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Letztlich sogar zwei Punkte verschenkt Aufsteiger Germania Teveren spielt beim selbst ernannten Favoriten 1:1
14 von 16 Trainern hätten sich über einen Teilerfolg beim VfL Leverkusen gefreut. Hermann Kraut, Germania Teverens Sportchef, ist da ein bisschen anders. Nach dem 1:1 (0:1) des Aufsteigers beim selbst ernannten Meisterkandidaten grantelte er: „Die ganze Woche über hätte ich mich mit einem Unentschieden arrangieren können, nach dem Spiel müssen wir allerdings eingestehen, dass wir zwei Punkte liegen ließen.“ Der Trainer konnte seiner Mannschaft fast gar nichts vorwerfen. Außer, dass „wir Leverkusen den Ausgleich geschenkt haben“, als sich Torhüter Chris Schnorrenberg und Dave Roemgens bei einem hohen Flankenball nicht einig wurden. Hinter ihnen lauerte Statello (61.).
Auf dem Leverkusener Hart-Kunstrasen hatte Kraut seinen Leuten eingetrichtert, „die Räume eng zu machen und schon an der Mittellinie zu verteidigen“. Mit dieser Taktik kamen die Spieler von Krauts Gegenüber Marco Zillken ganz und gar nicht zurecht. Die Gastgeber wurden aber noch ein zweites Mal überrascht. In der 6. Minute zog Alexander Back los und markierte mit einem satten Flachschuss die Führung. Nun agierte Leverkusen zwar spielerisch überlegen – aber Chancen ließ der Gast nicht zu. „Bis auf die von uns geschenkte Aktion zum Ausgleich hatte der VfL keine ernsten Möglichkeiten“, sagte Kraut. Als sich Alex Back erneut weggeschlichen hatte, zog der schussgewaltige Stürmer aus vollem Lauf ab und traf Torwart Schiplage im Gesicht. „Wenn uns da das 2:0 gelungen wäre, hätten wir sogar drei Punkte mit nach Hause gebracht“, mutmaßte Kraut.
Er hatte zur Pause natürlich keinen Grund, von der erfolgreichen Taktik abzugehen. Den Lapsus, der zum 1:1 geführt hatte, bügelte Dave Roemgens in der Nachspielzeit fast noch aus. Der Neuzugang zog aus 20 Metern ab, traf aber nur den Pfosten. Den Abpraller versuchte Jochen Vogels noch einzuschieben. „Der Winkel war ungünstig, darüber braucht er sich nicht zu grämen“, lautete des Trainers Trost. Er befand zudem: „Nach der insgesamt guten Leistung im ersten Spiel und unter Berücksichtigung dessen, was wir heute geleistet haben, kann man erhobenen Hauptes sagen, wir sind nun in der Klasse angekommen.“ Germania Teveren „braucht sich nicht zu verstecken“, erklärte der stolze Trainer.
Dafür lässt er das Training am Dienstag ausfallen. Eine Alternative gibt’s natürlich schon: Die U 23 von Roda Kerkrade spielt beim Mittelrheinligisten. Anstoß ist um 19 Uhr. (mali)
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19.08.2008 Kreispokal - Endspiel FC Wegberg/Beeck - Germania I 5 : 1 (3:1)
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Wegberg-Beeck: Spago – Puhl, Zander, Klemt, Reichartz (59. Regn) – Enache – Domgörgen, Berkigt, Bischoff – Meven, Hansen (24. Jansen/65. Busch)
Teveren: Aiman – Rehberg, Etzold, Roemgens, Ersoy – Tholen, Skaradek (49. Vogels) – Leuker (46. Feka), Back, Szczyrba (71. Rahmen) – Eylmanns
Schiedsrichter: Florian Heselmann Assistenten: Marcel Michalski, Markus Dautzenberg
Tore: 0:1 (25.) Tholen, 1:1 (27.) Berkigt, 2:1, 3:1 (40., 45.) Meven, 4:1 (49.) Jansen, 5:1 (65.) Domgörgen
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Favorit Beeck gewinnt einseitiges Finale 5:1 Cup-Verteidiger Teveren geht zwar durch Volker Tholen in Führung, ist dann aber chancenlos. FC muss in der sehr fairen Partie Philipp Hansen, Philipp Reichartz und Dominik Jansen wegen Verletzungen auswechseln.
Der Favorit setzte sich klar durch. Nach fünf Jahren „Abstinenz“ wurde der FC Wegberg-Beeck wieder Kreispokal-Sieger. Mit 5:1 gegen den Mittelrheinliga-Rivalen Germania Teveren nahm der FC auch erfolgreich – und sogar mit dem gleichen Ergebnis – sportliche Revanche für die letztjährige Endspiel-Niederlage. Der Sieg in der sehr fairen Partie wurde allerdings teuer erkauft. Philipp Hansen musste früh mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden, Philipp Reichartz renkte sich bei einem unglücklichen Sturz die Schulter aus, der für Hansen eingewechselte Dominik Jansen ging mit Oberschenkelproblemen raus, und Dennis Puhl „quälte“ sich über die Schlussminuten.
Beide Trainer hatten ihre Mannschaften im Vergleich zum Meisterschaftsspiel am Freitag geändert, Teveren auf sechs Positionen. Nach dem „Abtasten“ übernahm Beeck auch die Initiative gegen defensive Teverener. Gesucht wurde wieder Michael Meven, der viele Freiheiten genoss. Mit langen Pässen geschickt, wurde er zwar auch gefährlich, besser waren aber Flanken. Die erste schickte Kapitän Dennis Puhl, diesmal rechts in der Viererkette, in den Strafraum. Meven fehlte aber die Orientierung beim Kopfball (17.). Näher kam er dem Tor nach einer Hereingabe von Adrian Berkigt; der Kopfball landete an der Latte (21.). Germania-Torwart David Aiman klärte mit Fußabwehr gegen Hansen, Mevens „Bruststopp“ half aber nur Teverens Abwehr.
Wenn man gute Chancen vergibt, darf man sich nicht wundern, wenn es im eigenen Kasten klingelt. Nach einem Freistoß schauten die Beecker seelenruhig zu, wie Torwart Vahid Spago den Ball abwehrte, und stellten ihre Aktivitäten ein. Volker Tholen bedankte sich mit dem 1:0 für die Germania (25.).
Hätte Teveren den Vorsprung länger halten können, wäre es vielleicht interessant geworden. Doch in der eigenen Hälfte wurde der Ball vertändelt, und Berkigt traf aus 20 Metern flach zum 1:1 (27.). Nun ging es nur noch in eine Richtung: Lucas Domgörgen hätte nach Vorarbeit von Jansen und Dominik Bischoff schon den zweiten Treffer erzielen müssen (29.). Der gelang dann Meven im Fallen, als Aiman den 22-Meter-Schuss von Reichartz nach vorne abwehrte (40.). Meven ließ nach Pass von Domgörgen die nächste Großchance liegen (44.). Doch beide Spieler durften vor der Pause noch einmal ran, und diesmal verwertete Beecks Torjäger die flache Hereingabe zum 3:1 (45.).
Der Einbahnstraßenfußball setzte sich in den ersten 20 Minuten nach der Pause fort, Teveren durfte sich immer nur wenige Augenblicke des Ballbesitzes erfreuen. Der FC bezog nun auch die Außenpositionen besser mit ein und kam zu Chancen fast im Minutentakt. Berkigt (46./22-Meter-Schuss) und Meven (47./Flanke Puhl) waren noch nicht erfolgreich. Als Vorbereiter zeigte Michael Meven dann auch seine Qualitäten: Die genau getimte Flanke setzte Jansen mit dem Kopf zum 4:1 ins Netz (49.). Berkigt (50. und 55.) sowie Meven (52.) tauchten gefährlich im Teverener Strafraum auf. Domgörgen setzte mit dem 5:1 (65.) den frühen Schlusspunkt.
Damit hatten auch die -Beecker genug. Teveren erholte sich langsam und wurde in der Schlussphase offensiver. Dabei wäre das zweite Tor durchaus möglich gewesen. Nach einer guten Kombination der eingewechselten Andreas Rahmen und Nderim Feka hob Feka den Ball über FC-Schlussmann Spago, aber auch über das Beecker Tor (82.).
Pünktlich pfiff Schiedsrichter Florian Heselmann, der ein leichtes Amt hatte, ab. Kreisvorsitzender Eduard Meinzer und Pokalspielleiter Leo Teschers überreichten den Spielern beider Mannschaften die Medaillen in Silber und Gold und FC-Kapitän Dennis Puhl den Kreispokal. Quelle: Heinsberger Zeitung vom 20.08.2008
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15.08.2008 Mittelrheinliga 1. Spieltag Germania I - FC Wegberg/Beeck 0 : 1 (0:1)
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Aufstellung: Schnorrenberg - Ersoy - Etzold - Rehberg - Szkaradek - Bergmann - Back (Szczyrba) - Roemgens - Vogels - Rahmen (Feka) - Kranz (Eylmanns)
Tore 0:1 Dominik Jansen
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„Gedanklich waren wir da noch in der Landesliga“ Teverens Trainer Hermann Kraut bescheinigt seinem Team aber eine gute Leistung. Josef Küppers lobt junge FC-Innenverteidiger.
Teveren. Von harscher Kritik sah Hermann Kraut ab. „Die Mannschaft hat sich gut präsentiert“, wirkte Germania Teverens Trainer unverkrampft. Das 0:1 gegen den FC Wegberg-Beeck brachte ihn nicht aus dem Gleichgewicht.
Gut, da war eine Halbzeit, in der man einiges an Lehrgeld bezahlen musste. Doch Kraut orientierte sich an den zweiten 45 Minuten, die sein Team erstmals in der Mittelrheinliga erlebte. „Beeck wird im oberen Drittel der Klasse mitspielen. Und gegen einen solchen Gegner haben wir gut mitgehalten“, unterstrich Kraut. „Das, was wir in Halbzeit 2 gezeigt haben, darf uns durchaus optimistisch stimmen.“
Warum man sich nach der guten Start plötzlich aus den Angeln heben ließ, begründete Kraut mit einem Schlüsselerlebnis. Er sah „den Pass in der zehnten Minute, der nicht ankam, und dass der FC plötzlich seine erste Konterchance bekam. Danach kippte das Spiel für eine Viertelstunde bei uns. Gedanklich waren wir da noch in der Landesliga.“
Kraut sieht aber keinen Bedarf, seine Formation fürs nächste Spiel in Leverkusen umzubauen. „Es sind einige Fehler abzustellen, über die wir uns in dieser Woche unterhalten.“
„Die letzten acht Tage waren sehr zufriedenstellend“, zieht Josef Küppers, Trainer des FC Wegberg-Beeck, das Fazit aus DFB-Pokal (1:4 gegen Alemannia Aachen), Kreispokal-Halbfinale (7:0 in Erkelenz) und Liga-Auftakt (1:0 in Teveren). In Teveren hatte er sein Team umstellen müssen: Patrick Ajani fiel aus (Muskelfaserriss), dafür rückte Philipp Reichartz wieder auf die linke Seite. Der Trainer lobte die Leistung seiner 19-jährigen Innenverteidiger Danny Fäuster und Tobias Klemt.
„In den ersten 30 Minuten haben wir guten Fußball gespielt“, so Küppers. Sein Team habe es aber verpasst, zwei klare Chancen zu nutzen und das Spiel vorzeitig zu entschieden. Nach einer halben Stunde hatte sich Teveren auf das Beecker Spiel mit langen Bällen (Küppers: „Wir wussten, dass wir vorne körperlich überlegen waren“) eingestellt. Nach der Pause habe seine Mannschaft den Dauerdruck überstanden und sei nach einer Stunde wieder „Chef im Ring“ gewesen. Man habe auf den Tag hingearbeitet und beim engagierten Aufsteiger verdient die Punkte mitgenommen.(
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